Nazca - 1924 "entdeckt", als die ersten Flugzeuge die Nazca-Wüste kreuzten.


Als Menschen noch nicht "fliegen" konnten, war es unmöglich die Figuren und Spuren im Nazca-Sand überhaupt zu erfassen. Mit einem Fluggerät hingegen, war es dann kein Problem mehr.

Nazca und Pampa de Jumana in Peru sind eines der großen Geheimnisse der Welt.
Eine riesige Ebene, gefüllt mit Scharrbildern von gewaltigen Tieren, mit geraden Linien, die zum Teil kilometerweit parallel verlaufen. Trapeze und Dreiecke.
Die Fläche des gesamten bearbeiteten Gebietes beträgt 500 km². Der größte der abgebildeten Vögel misst von der Schnabelspitze bis zum Fußende ganze 2 km. Völlig parallel verlaufende Linien, bis zu 20 Kilometer weit.

Man hatte (und hat bis heute) zwar keine Ahnung, was man nun dort eigentlich, in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts mit dem Flugzeug, gefunden hatte, aber es wirkte wohl irgendwie wissenschaftlich interessant und durchschaubar, - nehme ich an, denn Nazca wurde nicht (wie viele andere rätselhafte Bauwerke) zum Schattendasein "verdammt". Spekulationen sprachen von agrikultureller Produktion, astronomischen Kalendern und religiösen Kommunikations- und Kontaktknotenpunkten.
Man erhoffte sich etwas.

Die Kalenderidee begeisterte die deutsche Geographin Maria Reiche so sehr, dass sie sich über 50 Jahre nur diesem Thema widmete, um eine "wissenschaftliche" Erklärung für Nazca zu präsentieren. Das gelang ihr nicht.
Aber durch die Initiative Reiches zur Erhaltung dieser Orte, und dem Einsehen der peruanischen Regierung, wurden Nazca und Pampa de Jumana 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Und was wissen wir nun über die Leute, die diese Linien und gewaltigen Figuren geschaffen haben? Nach unserem heutigen wissenschaftlichen Dafürhalten und der Akzeptanz, die uns dem gegenüber eingetrichtert wurde, können wir mit ziemlicher Gewißheit sagen, das die Erbauer ihre (für uns) oft sinnlos erscheinenden Linien und Bilder niemals selbst betrachten konnten, denn dazu hätten sie fliegen können müssen!
Oder zumindest jemand, mit dem sie Kontakt hatten ... -
Und sowas geht doch einfach nicht!

Und.
Wie waren die Erbauer überhaupt in der Lage solche großformatigen Bilder zu schaffen?
Und für was und wen, und warum und wofür?

Die Linien von Nazca - vom Flufzeug aus betrachtet.

Die Linien von Nazca - vom Boden aus betrachtet.

 

Und "Fliegen" ist nun mal, für als derartig primitiv eingestufte Kulturen, nicht drin (und erst recht nicht, wenn wir gar nichts über sie wissen!).
Und außerdem "Fliegen", -
bitte, - schon gar nicht vor dem 9. ... , ach was, - am besten nicht vor dem 19. Jahrhundert ... !
Was? - Auch noch Aerodynamische Flugmodelle schon im alten Ägypten? Das waren ganz sicher nur Vogel-Darstellungen und außerdem nur rituelle Grabbeigaben. Punkt.

Vermutlich, nein, bestimmt sogar wahrscheinlich, dienten Nazca und Pampa de Jumana, sicher, sowieso nur rein kultischen, rituellen, astronomischen oder religiösen Zusammenkünften, oder es war eben doch ein Kalender und wir können uns wieder ruhig schlafen legen.
Geschichtswissenschaftler theoretisieren wichtig herum und haben doch keinen blassen Schimmer. Das "Vertiefen und Erforschen" steht hier sicher nicht im Vordergrund.

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