Immer wieder Frösche und nicht nur in den Baumkronen

Auch Bedeutsamkeit mag erst im Auge des Betrachters entstehen

Eine
vielleicht nützliche Einleitung


Dies ist der dritte Teil einer Serie über seltsame Manifestationen oder manifestierte Phantome, wie immer man das auch
(nach dem Studium der vorherigen beiden Teile) beurteilen mag.

Im
ersten Teil wurde auf Veränderungen in der menschlichen Psyche, die gewandelte Wahrnehmung der vorgefundenen Realität, aber auch auf die unerwartete und überraschende, Entwicklung bisher scheinbar brachliegender (bzw. latenter) Fähigkeiten hingewiesen. Einige, der geschilderten Ereignisse, bewirkten, dem Anschein nach, nur momentane (oder zeitlich begrenzte) Veränderungen, andere hingegen schienen sogar das psychische Erleben lebenslang zu erweitern; und jeweils beeinflussten sie das eigene und das soziale Erleben und Geschehen. Im Hintergrund zeigten sich dabei oft traumatische Erlebnisse, aber auch wieder eine völlig unbeteiligte Unschuld (wenn so etwas überhaupt möglich ist). Ausgelöst wurde diese Begebenheiten, interessanterweise, größtenteils oft durch (so genannte) glückliche oder unglückliche Umstände, die, wie zu-fällig, auch gewalttätigen Charakter haben konnten; - nichtsdestotrotz damit irgendwie das weitere Schicksal der Betroffenen „formten“.

Im zweiten Teil fanden sich dann, neben wunderlichen Ansichten über Zahlensysteme, ebenfalls phantastische Ereignisse, die anscheinend „in gleicher oder ähnlicher Weise“ oft auch wieder durch traumatische „Erlebnisse“ ausgelöst wurden. Wir konnten auch sehen, dass Mathematik, um zu besonderen Ergebnissen zu gelangen, abgesprochene Grundlagen verwendet. Und zwar solche, die nicht im gesamten Universum Allgemeingültigkeit besitzen müssen. So schlau sie sich auch anhören mögen.

Es fanden sich auch Hinweise auf besondere“ Orte und auf bestimmte psychische (bzw. psychoaktive) Zustände, die sich bestenfalls noch mit (Massen-) Suggestionen oder Halluzinationen „erklären“ ließen .., würde man eine „rationale“ Erklärung anstreben.
Ich halte das für ein Vorgreifen, da sich
niemand über die Mechanismen im Klaren ist, die derartige Vorgänge auslösen. Ein solcher Vorgang (also die Präsentation einer doch eiligen Auslegung) ließe sich auch als Augenwischerei bezeichnen. - Oder schlimmer: als bewusste Täuschung!
Ich finde den Umgang mit jeder Art von 'Erklärungen' zugegebenerweise ... schwierig. Ich komme später noch einmal ausführlicher hierauf zurück.

Im zweiten Teil fanden sich auch weitere Indizien, die möglicherweise dafür argumentierten, dass der beobachtende Mensch (ob nun direkt betroffen oder nicht), also der Zeuge solcher Geschehnisse, sich mit einem (bisher ausgeblendetem) neuen Aspekt unserer Wirklichkeit konfrontiert sah: dem beabsichtigten/unbeabsichtigten „Spiel“ wildgewordener anormaler, vielleicht übersinnlicher Kräfte. - Kräfte, deren Realität und Ursprung womöglich allein in der unwirklichen Welt des Vermutbaren zu verorten scheint ... - Zumindest strikt von der, die Deutungshoheit beanspruchenden, als „Normalität“ herrschenden, Sichtweise mehr oder minder vollständig ausgeblendet wird.
Allerdings zumindest nur so lange die auftretenden Phänomene sich nicht vielleicht auch irgendwie als ein Medienereignis „ausschlachten“ lassen. - Und auch dann nur unter dem Beistand offiziell abgesegneter, psychologisch schubladengetreuer Gemeintäter, die im günstigsten Fall vielleicht gerade einmal über statistische Second-Hand Kenntnisse derartiger Erscheinungen verfügten und trotzdem meinten darüber formulieren und auch urteilen zu können.

Wir haben etwa über Gerichtsprozesse gehört oder fantasievolle „beruht auf Tatsachen“-Filme ...
Aber es fanden sich auch unabhängigere Zeugnisse.


Unsere, eine ganz andere oder eine erweiterte Wirklichkeit?

Wo-wer-auch-immer vermeint die Wirklichkeit derartiger Ereignisse
aus zweiter Hand ermitteln und bewerten zu können, - für die betroffenen Personen bilden sie (zeitlich begrenzt) einen „neuen“, bisher so nicht erlebten, Aspekt der Realität! Das gilt es zu berücksichtigen.

Was uns, als zusätzliche Beobachter, die Dinge in ein Vorher, ein Nachher und in den Zeitraum der „Heimsuchungen“ unterscheiden lässt.
Was jedoch ihren „Ursprung“ angeht, sind wir nicht nur auf menschliche Zeugnisse, bzw. fototechnisches Licht- oder Audiomaterial, angewiesen, sondern auch auf eigene oder fremde Spekulationen hierüber. - Diesen Umstand werde ich mir einen Augenblick selbstgefällig zunutze machen. Also noch einmal gefragt, was geschieht denn:
Wenn ein Baum im Wald umfällt, aber niemand da ist um das zu hören?

Der normalen Logik folgend gehen wir davon aus, dass der umstürzende Baum dabei ein Geräusch machte, gemacht haben „muss“ … Aber wirklich sicher“ können wir uns jedoch erst dann wähnen, wenn wir dafür auch ein Zeugnis (in welcher Form auch immer) auftreiben können ... So funktioniert es eben.
Dabei sollte es uns natürlich noch zu Bedenken geben inwieweit die gemachten Zeugnisse überhaupt vertrauensvoll und verwertbar sein können? Denn auch hier sind wir wieder nur auf Vermutungen oder Spekulationen, letztlich auf das Vertrauen der Quelle gegenüber, angewiesen.


Spekulationen, noch mehr Fragen und ein Haufen Klügelei

Wir „
wissen“, dass viele Dinge einem bestimmten Lauf zu folgen scheinen, - wenn sie dabei beobachtet werden. Mit dieser „Kenntnis“ bewaffnet lassen sich viele Geschehnisse einordnen, abgrenzen oder ausschließen. Außer sie „berühren“ Ereignisse, die der gängigen Logik mit der Unmittelbarkeit von Beziehungen außerhalb der erfassbaren (und meist sowieso nicht verifizierbaren) Vorfälle ihre Grenzen aufzeigt: Das Glück des folgenden Tages, nach dem zu-fälligen Fund eines vierblättrigen Kleeblattes, kann, beispielsweise, durch die (ebenso zu-fällig) günstige Entwicklung beeinflussbarer Umstände (außerhalb der eigenen Grenzziehungen) beschrieben werden. Und manchmal fallen die Würfel einfach „richtig“, nicht wahr?

Doch was hat bestimmte Dinge an diesem,
eben irgendwie „erfolgreichen“, Tag denn beeinflusst? Und was kann so eine Beeinflussung ausgelöst haben? Das „gefundene“ Kleeblatt?

Mal angenommen
man kam nun an eben diesem Tag an einem ganz bestimmten Geschäft vorbei, welches jedoch an eben diesem Tag „normalerweise“ geschlossen hat, nur um zu entdecken, dass sich nicht nur jemand Verantwortliches darin aufhält, sondern man vielleicht sogar dort das bisher nur „ersehnte Gut tatsächlich käuflich erlangen kann; was bisher ziemlich „unmöglich“ war, denn der Zeitpunkt des Aufenthaltes in diesem Teil der Stadt fiel bislang immer in eine (für den Erwerb der speziellen Sache) ungünstige Zeit ... Reines Glück, nicht wahr?
Doch um solche „Glücksmomente nun irgendwie zu beeinflussen, müssten die Dinge schon vor dem zu-fälligen Fund des Kleeblattes angestoßen worden sein. Und ebenso sicher war das auch nur ein höchst hypothetisches Beispiel – und doch kennt wohl jeder von uns solche „unglaublichen“ Momente.

„Nothing is like anything/everything else“

- Peter Hammill; White Dot


Und wie-auch-immer man zu solchen Momenten stehen mag, sie
geben dem (doch eigentlich belanglosen) Zu-fall ein weitere Eigenschaft, nämlich die der Bedeutsamkeit!
Eine solche Eigenschaft muss nicht zwangsläufig auch eine persönliche Komponente beinhalten, kann uns aber einen Hinweis auf die unsichtbaren (oder nicht beachteten) Verstrickungen einer möglicherweise fatalistischen, aber Natürlich gesetzmäßig geordneten und doch absolut chaotischen Realitäten unserer uns umgebenden Wirklichkeitsmuster oder Strukturen geben.
Etwas zu „
geben“ geschieht zumeist in einem Willensakt. Verwirrend? Das hat (auch) mit der Anwendung „unserer“ Sprache zu tun. Aber vielleicht auch nicht nur ...

Was ich damit ersichtlich zu machen versuche ist, dass die Suche nach dem Ursprung so mancher „Vorfälle“ wohl im Dunkel von Zeit und Raum zu finden sein mag. Unsere Unkenntnis um das Auftreten derartiger (und auch paranormaler) Erscheinungen (oder deren funktionale Gesetzmäßigkeiten) dürfte es uns schwer machen die „Bedeutung“ des niedergekommenen Augenblickes festzumachen. Weil wir eben nicht wissen wie es „funktioniert“.
Ist es nicht irgendwie auch fatalistisch alles mit dem Hinweis auf seinen mechanischen Charakter abzutun? Doch es finden sich allenthalben „
Experten“ für jeden Hinweis ...
Und noch einmal: Jedes Zeugnis wird von Menschen gemacht!


Auf der Suche nach festem Grund

Anscheinend sicher gab es Dinosaurier, die Eier legten. „
Wir“ haben solche gefunden.
Was nun vermutlich den Ursprung eines Huhns „erklären“ könnte. Aber wo ist dieser Moment fixiert? Wo und wann wurde aus einer Form eine andere Form? Und wie konnte sie als Übergang zu einer weiteren Form überleben? Letzteres ist eine Frage, die nicht den Funden (oder der Aufmerksamkeit) der heutigen Wissenschaft entspricht. Es ist wie mit der Behauptung, dass die Pyramiden Grabkammern seien, - denn noch niemals ist eine Zwischenform entdeckt worden!

Man könnte jetzt auch
über die möglicherweise geänderte Ernährung, der möglichen Partnerbindung zum Erhalt der neuen Form, der Möglichkeit als unfertige Form zu überleben oder die (daraus resultierende) Opferbereitschaft spekulieren. Und doch (sagt uns die Beobachtung) produziert die Natur allein zur Arterhaltung und Verbreitung immer massenhaft.
Verschwenderisch, so scheint es …
Zwischenformen sollten also ebenso massenhaft gefunden werden. -

Aber sie
existieren bestenfalls in den Sumerischen, den Ägyptischen oder den Griechischen Sagen und den meist schon vergessenen Geschichten anderer Völker, sie existierten in der Vorstellungswelt der „Alten“. Und diese Zwischenformen, … nun ja, die Sphinx oder die Zentauren sollten den meisten geläufig sein … Und das ist nichts was die „Wissenschaft als Hinweis interessieren würde. Es wurden zwar (in wirklichen Ägyptischen Gräbern) massenhaft tierische Knochen gefunden, aber die waren (seltsamerweise) mit anderen Arten vermischt. Zusätzlich waren sie bis zur Unkenntlichkeit geschreddert oder auf andere Art und Weise unkenntlich gemacht worden. Man könnte meinen, dass die an Wiedergeburt glaubenden Ägypter darin sichergehen wollten, dass diesen Lebewesen jedenfals ein solches niemals widerfährt
Reine Spekulation, aber ich glaube niemand hat das wirklich mal dahingehend untersucht.

Fakten hören nicht zu existieren auf, nur weil man sie ignoriert.“

- Aldous Huxley


Und entgegen allen wissenschaftlichen Behauptungen (der Darwin-Gläubigen), fanden sich bislang stets nur „fertige“ Formen. Zumindest unter den komplizierter gestalteten Lebensformen. -
So, als wenn das erste Huhn schon fertig als Huhn auf die Welt kam …
Natürlich wird das „
Schnabeltier“ jetzt gerne aus der Argumentationskiste gekramt, …, aber auch dieses Tier pflanzt sich nur unter Schnabeltieren fort und ändert (durch Reproduktion) nichts an seiner (in seiner evolutionären Nische erfolgreichen?) vorgefundenen Form.

Erwartungsgemäß (und wenig überzeugend) kramen die Evolutions-Jünger nun die Mikro- und die Makroevolution hervor, und ebenso erwartungsgemäß damit die ungeheuren Zeitspannen einer ebenso möglichen Veränderung oder einer schlussendlichen Mutation
Doch die Frage bleibt:
Wenn es denn so stattfand - wo sind all die „unfertigen“ Zwischenformen?
Bislang existieren sie
nirgendwo als Beweis einer Hundert Jahre alten Evolutions-Annahme.
Ebenso wenig wie eventuelle (
aber nach menschlicher Logik durchaus logische) Bindeglieder.

Da gibt es diese märchenhafte Geschichte von den riesigen Wasserreptilien, die aus unbekannten Gründen an Land „gingen“, um sich dann dort, wunderbarerweise, irgendwie in eine kleine „Spitzmaus“ zu „verwandeln“, und das auch nur um daraufhin wieder in das Wasser zurückzukehren, um dann heute (evolutionär gesprochen: schlussendlich) als gewaltiger heutiger Wal in den Ozeanen zu leben …
Das scheint jetzt fast zu einfach, oder? - Und diese Spitzmaus gilt dazu (im Umkreis der Gläubigen) sogar noch als gemeinsamer Vorfahre nahezu aller heutigen Säugetiere.


Bekenntnisse

Das,
was man findet, das, worüber man Zeugnis ablegt und das, was man letztlich daraus macht. Und zwar solange, bis irgendwann mal wieder etwas scheinbar Passenderes“ gefunden wird und eine neue Geschichte dazu gesponnen wird. Solange bis …
Aber jede dieser Geschichten wird uns als „absolut“ und begründet präsentiert, so, als spiegele sie tatsächlich die Objektivität aller Erscheinungen und zugestandener Logik zurück.

Absolut bemerkenswert scheint mir, an eben diesem Narrativ, dass man zwar viele komplette Arten findet, innerhalb dieser Geschichte, aber eben keine wirklichen Bindeglieder. Und trotzdem scheint sich niemand auch wirklich daran zu stören. Gute soziale Konditionierung eben.
Also wird auch nicht verifiziert oder grundsätzlich in Frage gestellt.

Übrigens, - woran die
Wissenserschaffer die obige Geschichte „festmachen“ ist, dass diese „Maus“ und ein heutiger Wal scheinbar den selben Knochen besitzen sollen. Die physischen Dimensionen werden jetzt mal einfach und schlicht, für den Erhalt dieser „Theorie“, ignoriert. Und, - diese Maus“ nutzte diesen speziellen Knochen halt in ihrer Mauskonstruktion und der Wal eben als Wal.

Aber da ist doch diese (für menschliche Augen) doch scheinbar so auffällige Ähnlichkeit dieser beiden Knochen, …, - das muss doch etwas bedeuten … - Und - muss es das wirklich?
Auch
das ist nur eine anthropomorphe Interpretation aufgrund eines Zeugnisses.


Auf was für Ähnlichkeiten würde ein außerirdischer Betrachter wohl schauen? Wonach würde der suchen, um Ähnlichkeiten festzumachen?

Vom äußeren Eindruck einmal abgesehen, - wissen
manche Forscher anscheinend tatsächlich nicht, dass wir (wohl) alle von einem Planeten stammen (zumindest hier geboren wurden und uns in und zu diesen äußeren Formen entwickelt haben) und der Ideen-Topf der Natur oft nicht nur zu einer doppelten oder dreifachen Verwendung der gleichen scheinbaren Form benutzt wurde?
Oder sie blenden diesen Fakt einfach aus? -

Und selbst die Ideen-Ressourcen der (irdischen) Natur mögen irgendwann einmal erschöpft sein. - Zumindest unter immer wieder kehrenden Bedingungen in den schon abgesteckten Territorien; wobei die Natur so etwas (vermutlich) nicht einmal als Wiederholungen wahrnimmt, sondern schlicht die Programme der Formenvielfalt nutzt und munter weiter drauflos produziert.

Und das kann dann wohl ebenso auch für die Farbgestaltung, die Oberflächenbeschichtung, die Verhaltensmuster oder die Genetischen Strukturen gelten, die scheinbar „allem“ auf diesem Planeten zugrunde liegen. Damit ist auch (oder gerade) die organische Schicht unseres Planeten gemeint, von der wir, zugehörig, nur einen relativ kleinen Teil ausmachen. (1)


Whatever next? They will be telling us the Moon Landings were real?!?

Im Gegensatz dazu ist die „
Evolutionstheorie“ (mit all ihren Prinzipien und Einschränkungen) aber immerhin doch von einem Menschen erdacht worden (!), der glaubte damit den „Schlüssel“ für die Veränderung (NICHT den Ursprung! - aber vielleicht glaubte er DAS auch?) der vorgefundenen Arten „gefunden“ zu haben. Was für ein „Glück“, nicht wahr? …

In dieser Zeit gab es in den verschiedensten Wissenschaftsabzweigungen eifrige Goldsucher auf den Spuren des Absoluten. Zumindest, was man sich damals so darunter vorgestellt hat. Nur wenige sind dabei auch tatsächlich fündig geworden. Und manche auf „seltsame“ und höchst hinterfragenswürdige Art und Weise: Die Struktur des DNS-Codes (die Doppel-Helix) wurde, beispielsweise, erst unter LSD-Einfluss „erkannt“. Und das Atom-Modell ist dem „Entdecker“ in einem Traum erschienen. Die Reihe ließe sich sich fast unendlich fortsetzen.
Ähnliche Erscheinungen sind
auch aus der Religion bekannt, führten sogar zur Bildung der heute größten Kirche (In diesem Zeichen wirst du siegen) ...
Worin genau denn unterscheiden sich solcherart gemachte "Offenbarungen" von (vieleicht ebenso manipulierten?) "Eingebungen" ... ? Ich glaube bisher kommt niemand auf die Idee die Quellen für jede Art von erlebter Inspiration einmal genauer zu untersuchen. Ich vermute, dieses Feld wird weitestgehend der "Philosophie" überlassen, mit der Annahme, dass der Urheber dafür ganz bestimmt in unserem eigenen Hirn zu vermuten ist ... Und? - Ist er das wirklich? Wir wissen auch das nicht. - Wir können auch hier wieder nur spekulieren ... Aber zurück.

Andere Suchen hingegen liefen ins völlige Leere oder genießen Heutzutage eine Art Scheinexistenz, auch aufgrund ihrer ständigen Reklame (auch in Schulen) für Fördergelder und na klar der finanzkräftigen Lobby, die sich für einen beträchtlichen Teil der schon fast überall wahrgenommenen Korruption verantwortlich zeichnen kann.
So etwas wird dann gern als „Wettbewerb“ bezeichnet. Und frei genannt
Und genügend Leute fallen darauf rein!
Genug jedenfalls, um diese Machtstrukturen weiter zu unterstützen.


Mit der „empirischen menschlichen Logik und der verzweifelten Suche nach Zusammenhängen jedoch scheint es (wie schon im letzten Teil ausführlich angemerkt) nicht so wirklich zu klappen: Doch falls an einigen Punkten die Präzision (bzw. die Vorhersage) auffällig abweicht, muss diese eben der Verallgemeinerung weichen. - Wenn es denn der besonderen, der unterstützten und deshalb hervorgehobenen Theorie dienlich sein mag, und vice versa.
Man könnte sich jetzt fragen, warum denn wohl bei „Empire“ und „empirisch“ der gleiche Wortstamm zugrunde gelegt wurde, obwohl „Empirie“ doch nur auf den geistigen Schatz der Erfahrungen deutet?

Vielleicht auch deshalb wirken so viele „Erklärungen“ so künstlich kreiert und unfertig? Und das sind sie auch, wie uns eine Wissenschaft aus dem Jahr 3000 eindringlich klarmachen würde. Jedoch ist damit sicher auch noch nicht das endgültige Ende erreicht worden. - Dann kommt nämlich noch die Wissenschaft des Jahres 4000 und so weiter und so fort ...

Doch, wie-auch-immer …
wer weiß denn schon ob wir alle nicht (und alles und immer!) nur Zwischenformen auf dem Weg von irgendwo nach irgendwann sind? - Ich zumindest möchte das nicht bestreiten.

Aber ich persönlich glaube bis Heute nicht, dass unsere Vorfahren Affen gewesen sein sollen, so nett das auch in einigen Ohren klingen mag. Es spricht auch vieles gegen diese Annahme.
Eins davon ist die Existenz der heutigen Affen.
Und s
chaut man dann noch in die Vermächtnisse der „Alten“, so erklingen dort ganz andere Töne aus dem Nebel des Vergangenen. Und vielleicht sind es auch nicht nur fantasievolle und phantastische Kindergeschichten“? Immerhin überliefern einige dieser Erzählungen uns sogar einen Grund, weshalb es Menschen (in dieser Form) auf diesem Planeten überhaupt gibt.

Eines Tages werden wir vielleicht sogar das Ausblenden, die Dummheit oder auch die aufgesetzte Arroganz messen können.
Doch manchmal sind Geschichten eben nur Geschichten.
Diesen Schuh kann sich nun jeder anziehen


Why is it that the so called "experts" state that there were no advanced civilizations before 5000 BC when evidence is discovered to support there was?

Was aber
hat das jetzt mit dem eigentlichen Thema, den „übernatürlichen“ Erscheinungen, Geschehnissen und den manifestierten Phantomen zu tun? Nun, abgesehen von dem Zweifel, den derartige Interpretationen und die optierten Vorkommnisse begleiten, kommt auch die (beobachtbare) Tatsache, dass alles im Laufe der Zeit nur als eine temporäre Erscheinung ausgemacht werden kann.
Und viele der bisher geschilderten (übernatürlichen) Begebenheiten scheinen auch irgendwie auffällig „unfertig zu sein. -

Aber damit wollte ich auch auf einen anderen Aspekt von Zeugnissen und deren Einordnungen hinweisen: Den von Interessen gestützten Betrug! Was ich kurz erläutern möchte:

Als einprägsames Beispiel
für einen solchen Betrug kann uns hier der „Piltdown Man“ dienen, der verknüpft ist mit so großen“ wissenschaftlichen Namen, wie Charles Dawson, Teilhard de Chardin, Julian Huxley (der Bruder von Aldous), u.a.

Und natürlich war
auch diese „Entdeckung“ eng verbunden mit den ideologischen Ansichten der dabei beteiligten Verschwörer. Chardin etwa hoffte so, die (von ihn unterstützte) Dawin'sche Evolutionstheorie mit der (offensichtlich widersprüchlichen) Kirchlichen Anschauung zu befrieden. Huxley hatte da ganz andere Dinge im Kopf, was vermutlich auch etwas mit den Machenschaften seines Vaters zu tun haben könnte. Zumindest boten Huxley Juniors Ideen einen ähnlichen Nährboden für rassistische Handlanger, wie gewisse Ansichten, die im angehenden 20. Jahrhundert sehr populär waren, und einen hohen Blutzoll einforderten. Und was „festgeschriebene“ Geschichte angeht, erfahren wir auch nicht alles in unseren Schulen. Und das sicher auch nicht grundlos ...

Doch wo beginnt nun der Betrug? Vielleicht schon allein in einer Behauptung, die sich auf (aus der Zeit herausgegriffene) Indizien (also: flüchtige Beweise) stützt? Oder erst in einer auf bestimmte Zeugnisse folgenden Erklärung bestimmter Spielarten von vermeintlich gesehenen Zusammenhängen?


Ein Zwischenspiel: Antworten machen dich unfrei, Fragen belasten die anderen!" (2)
Doch was ist diese Wirklichkeit" denn? Ist sie objektiv zu erfassen? Oder besteht sie gänzlich nur aus subjektiven Erscheinungen? Vielleicht ist sie ja tatsächlich so, wie sie uns in den MSM oder in augenscheinlich klug gemachten TV-Sendungen präsentiert wird?
Ich vermute jeder würde diese letzte Frage mit gewisse Einschränkungen (für die meist auch nur Second-Hand
Beweise" vorliegen) verneinen. Was soll das alles" denn ansonsten auch?

Was würde beispielsweise denn passieren, wenn (jetzt mal politisch gedacht) Kiew damit aufhören würde den Donbass und die verbündeten Stadtstaaten anzugreifen? - Der
Krieg" (von dem "unsere Leitmedien" schwadronieren) wäre damit sofort beendet! Komisch oder?
Was wird uns darüber in den MSM erzählt? Wer ist nochmal der wirkliche Aggressor?
Und bislang werden auch immer noch bestimmte Kräfte, die dort immer noch aktiv sind, fast gänzlich (für den Zuschauer, Zuhörer, Leser) ausgeblendet oder wissentlich verschwiegen! - Das lässt an Willkür senken ...
Aber kein Thema für die MSM, denn da ist anscheinend noch das offiziell scheinbar gewünschte Narrativ; und die USA liefern dann auch noch ein wenig Munition für ... ja, für WAS eigentlich?!? Um Bruder (Schwestern) Kriege zu schüren? Für die Schwarze Erde oder andere Resourcen? Für
strategische" Positionen? Ja, dürfen die denn sowas überhaupt? Wer hat sie dazu legitimiert? Doch wen interessiert das schon, und das seit Jahrzehnten ...
Oder, wenn die ungewolt (?)
geschleusten" Afrikaner damit mal aufhörten sich selber in Seenot zu begeben?
Ist dann nicht jede
Rettung" ein eigentlich abgekartetes Spiel? Was sagt die Asyl Industrie dazu?
Warum scheinen Menschenrechte immer  nur für eine Seite zu gelten?
Oder Russland hat angeblich doch die Wahl in den USA gehackt, dabei aber wohl gleichzeitig die "Foundation" der "Pay for Play"-Gegnerin des heutigen US-Präsidenten mit Millionen von Dollars gesponsert; - mit welchem zu erwarteten Ergebnis noch gleich?
Oder die unumstrittene Tatsache, dass unser Planet (auch ohne die Einwirkung von Menschen) alle Tausend Jahre (oder so) mal wärmer oder kälter wird. Warum gab es noch den Namen
Grönland"? Aber Heute ist ja alles ganz, ganz anders, nicht wahr. Wir müssen da nur den CO2-Zertifikat Verkäufern zuhören ...
Oder ist da jeder Zusammenhang nur keiert? Falls ja, zu welchem Zweck denn?
Ist die Erde ein in sich geschlossenes System? Sicherlich nicht.
Doch man sagt, dass es das jetzt vorhandene Wasser schon seit Äonen auf diesem Planeten gibt.
Die Wissenschaft (oder genauer – Teile von ihr) behaupten, dass dass das heutige Wasser schon von den Dinosauriern getrunken und ausgeschieden wurde. Man spricht sogar von einer Intelligenz des Wassers oder nennt es einen Informationsträger. Vielleicht alles richtig. Vielleicht auch nicht. Oder vielleicht nicht so.
Doch
wo war das ganze Wasser denn eigentlich, das uns heute, durch die Erwärmung, das Schmelzen der Polkappen und das Steigen der Meere, angeblich bedroht, vor Tausend Jahren?
In der Zeit, in der die Wikinger Grönland besiedelten …
Gab es damals die Niederlande und andere Länder, die unter oder auf dem Meeresspiegel liegen etwa gar nicht?
Oder warum müssen bestimmte Dinge immer nur auf bestimmte Weise ausgelegt werden?
Scheinbar gibt es da doch genug Spielräume …
Ich glaube ernsthaft, dass neben den ganzen subjektiven Narrativen und Computersimulationen tatsächlich etwas existiert, dass sich (ohne irgendeine Deutung!) als objektive Wirklichkeit bezeichnen lässt. Das ist das – was wirklich passiert!
Und dann kommt völlig unschuldig der
Bundestrojaner" daher und versucht sich im Ozean der Meinungen als Rettungsschwimmer" zu postulieren. Oh, nicht? Kein Retter? - Ein Anker?
Beliebt auch der Konflikt" zwischen Alt-Rechts und Ctrl-Links .. Oder ist doch beides alt?.
Oder überhaupt das Konfliktpotential zwischen angeblich verfeindeten Lagern.
Und alle wollen doch immer nur
das Beste" für Menschheit und Planet? Und jeder es besser.
Nicht anders. Besser! Welcher Einfallsreichtum ...
Man könnte auch durchaus einmal darüber nachdenken, ob da nicht jemand von profitiert, die Seiten (meist sogar öffentlich) so gegeneinander auszuspielen. (?)


Es gäbe, gerade heutzutage, noch eine Menge solcher, doch fragwürdiger,
Erscheinungen" zu beobachten. (3)
Und man kann es drehen und wenden wie man will:


"Wenn "Verantwortung" gleichbedeutend mit "Haftung" wäre, gäbe es kaum einen Politiker auf dieser Welt. Deshalb wurde auch der irreführende Begriff "politische Verantwortung" kreiert."

Doch das ist hier kein politischer Text, auch wenn manche Zusammenhänge (von verschiedenen Spielarten der Manipulation in Wissenschaft, wie in der Politik) scheinbar unübersehbar sind. Manche der Narrative werden scheinbar auf
Teufel-komm-raus!" unterstützt, was noch zu (bislang) unabsehbaren Folgen führen wird.

Und müssen also Dinge so wahrgenommen werden, wie das derzeit
vorherrschende" Diktat der Meinungen (das Dogma, die Doktrin, das unterstützte Narrativ, etc.) es uns weismachen will? Sicher nicht.
Oder gibt es so eine Manipulation gar nicht? Alles nur Humbug oder noch Dämlicheres?
Warum dann werden bestimmte Alternativen zumeist ausgeblendet oder einfach übergangen?
Vielleicht nur weil bestimmte Dinge eben so zu sein haben wie „man sie haben will?
Oder weil es oft bequemer erscheint; weil man die Dinge eben so kennt?

Wie unabhängig sind von der Industrie (und Interessenverbänden) bezahlte Wissenschaftler?

Doch, wie-auch-immer:

Man sollte jedenfals versuchen auch hier immer skeptisch zu bleiben, und auch nach der möglich zugrunde liegenden Absicht der Mitwirkenden zu schauen. (!!!)
Ende des Zwischenspiels und jetzt bloß keine Störung verursachen, denn ...


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom (und treiben meist auch nur an der Oberfläche)

Unsicherheit scheint das wesentlichste Merkmal der angenommenen Sicherheit zu sein. -
Gerade im Dunstkreis von wissenschaftlich in Zweifeln gezogenen Phänomenen.
Aber,
das ignoriere ich jetzt auch mal einfach, und wende mich stattdessen völlig spekulativ den Phantomen und damit wieder dem Problem des Ursächlichkeit mancher, der beobachteten (oder erlebten) Phänomene zu:

So scheinen wir, in den wenigsten Fällen bestimmte Erscheinungen absolut sicher bestimmten Auslösern zuordnen zu können. Während in einigen Fällen die Ereignisse in alten Häusern „spielten, wo die Phantome sogar an den Ort „gebunden“ zu sein schienen, wurden sie in anderen Fällen wohl eher durch die menschliche Komponente (oft verbunden mit einem vorausgegangenen traumatischen Geschehen) erst ausgelöst. Sogar Ortswechsel waren den Betroffenen nun zum Teil möglich. Auch schien es manchmal einfach der falsche Ort zur falschen Zeit zu sein. Doch der direkte Urheber dieser (oft eskalierenden) Phänomene bleibt im Dunkeln. Das einzige Verbindungsglied in all diesen Ereignissen ist und bleibt der Mensch! -
Als Betroffener oder als Beteiligter, sowie als außenstehender Zeuge.


Manche der Vorfälle wirkten wie zentriert um einen (oder mehrere, zumeist jüngere) Menschen.
Junge Menschen
nun, bis zur körperlichen Reife, bieten für eine etwaige Beeinflussung (von was-oder-wem-auch-immer) oft die besten Voraussetzungen: Die gesellschaftliche Hypnose ist in ihnen noch nicht verfestigt, hrend diese in älteren Menschen hingegen zumeist schon (gewissermaßen) wie ein Schutzwall gegen jedwege Art unbekannter und verfremdender Ansprüche funktioniert.
Dazu kommt die Gesellschaftlich erzogene (zumeist westliche) Zentrierung auf die eigene Person, die gezielte Ablenkung und die (gewünschte?) Unachtsamkeit, sowie das Heraushalten, bestimmten Geschehnissen gegenüber.

Jegliche Verifizierbarkeit der gesellschaftlichen Behauptungen und Erscheinungen geht auch mit den Glaubensvorstellungen der beinhaltenden Kultur konform. - Und wird über weitere Behauptungen gelehrt. - Siehe hierzu: Der hypnotisierte Hypnotiseur

Die womöglich gesunde Ungewissheit der Jüngeren gegenüber der Gewissheit“ der sie umgebenden „Welt, und gegenüber den bestimmenden sozialen Strukturen, sowie dem Deutungsanspruch der jeweiligen Kultur, in die sie (vielleicht nur) zu-fällig hinein geboren wurden ...
Vieles ist
für junge Menschen noch „offen“ und weniges ist wirklich erprobt und verstanden.


Wie ein Frosch im heißen Wasser

Die Gefühle, Gedanken und Empfindungen junger Menschen sind, im Gegensatz von Langzeitrezipienten dieser Einflüsse, noch in kaum eine „Schablone“ gepresst worden, um, beispielsweise, die totale gesellschaftliche Anpassung zu erzwingen. Und wenn doch, verfügen junge Menschen meist auch über eine gute Portion Widerstand gegen „Gebote“, soziale Konzessionen und weit verbreitete „allgemein gültige Lehrmeinungen.

Ein Widerstand, der vielleicht
schon bald der Konformität weichen muss, wenn die „Abenteuer“ des Lebens sich auf den Feierabend, die Wochenenden und den jährlichen Urlaub reduzieren werden. Gerade die Fantasie (und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten) bietet sich wie ein Einfallstor jeglichen Vorstellungen (aber leider auch interessensgesteuerten Einflüssen) an …

Obwohl die heutige Politik (
und damit die diese unterstützende Gesellschaft) eine Menge tut, um dieser Unschuld einen Riegel vorzuschieben: Technische Geräte, frühsexuelle Erfahrungen und andere Abhängigkeiten bieten wiederum der finanziellen Unmoral einen schier unerschöpflichen Vorrat an fantasielosen Ablenkungen und Beschränkungen. Doch das ist ein anderes Thema für eine vielleicht andere Zeit.

Durch die Hinführung an eine konforme Wirklichkeit und deren künstliche Wichtigkeiten könnten aber viele paranormale Talente damit auch einfach schon im Absatz vernichtet werden. - Oder die Chance zu ihrer Entwicklung, durch die unfreiwillige Annahme einer künstlich produzierten Kontinuität, drastisch einschränken …

Doch
wie wir lernen konnten widersetzt sich das Phänomenale und „Übersinnliche“ immer wieder dem fantasielosen, theoretisch indoktrinierten wissenschaftlichen Beschauer!
Aber was ist
dahingehend schon wirklich wünschenswert? -
Auch im Hinblick auf eine scheinbar „funktionierende“ Gesellschaft.
Wir sollten skeptisch bleiben.

Vielleicht zum Glück (und ebenso velleicht - im Namen eines Vierblättrigen Kleeblattes gesprochen) werden jedoch manche der Phänomene von Menschen aller Altersgruppen wahrgenommen, auch wenn sie im Beisein von Kindern und Jugendlichen vermehrt aufzutreten scheinen
Und was uns hier generell interessiert sind die eigentlichen Vorkommen.

Und einmal „ausgelöst“ scheinen sich manche der Phänomene auch noch zu verändern, sich sogar noch zu entwickeln - oft bis zu einer bedauerlichen Eskalation der Geschehnisse. Es scheint so, als würden sie von einer psychischen Energie der beteiligten Menschen, wie auch dem Ort des Geschehens, irgendwie gefüttert oder genährt werden.

Die Nativen Bewohner der heutigen VSA sprachen von
Orten, wo die Geister ihrer Vorfahren wohnten. Viele Paranormale Berichte, Europäischen Sagen und Fabeln erzählen von Spukgeschehen auf Friedhöfen (Plätzen ihrer Verstorbenen), aber auch von einsamen gespenstischen Orten ...
Immer wieder auch finden sich auch in den Erzählungen heilige Stellen und das Sakrileg der Entweihung. Aber auch gewaltsames, vergangenes Treiben, was die möglicherweise unbefriedeten Seelen nicht loslassen kann, wie immer das auch zu verstehen ist …


Ausgesuchte Ankerplätze an den Gestaden der Zeit

Worum mag es sich dabei tatsächlich handeln? Um eine besondere Qualität von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen? Sind es gar natürliche Energien, die sich stets von den Fantasien der Menschen nährten und weiterhin ernähren? Oder eher willentlich gebündelte und kanalisierte Energien, wie wir sie bei Gebeten, exklusiven Wünschen oder besonderen Formen der Hingabe vermuten können? Oder handelt es sich doch um unbefriedete Erlebnisse, die über Jahrhunderte bestimmten Energien als eine Art Anker dienen? - Eine Vorstellung, die oft über Geistergeschichten transportiert wird: Emanationen, die noch Jahrhunderte später irgendwie einen Eingang in „ausgesuchte (oder für ein solches Erlebnis irgendwie bereite) Gemüter finden, um dort (und damit!) ihr gespenstisches Treiben veranstalten zu können.

Aber auch wenn es sich vielleicht nur um Auswirkungen unserer eigenen Psyche handeln sollte, sind solche Fragen keineswegs irrelevant, denn die Erscheinungen berühren auch die Wahrnehmung außenstehender Personen ….

Interessanterweise gelingt es mancher Erscheinung dabei oft eine erstaunliche Auswahl von Formen oder Personen zu produzieren, manchmal damit auch Brücken in eine (oft unbekanntere) Vergangenheit zu schlagen. Um dann jede Rolle zu spielen, derer sie (an diesem Ort? Zu dieser Zeit?) habhaft werden kann. -
So scheinen
einige fast vergessene Geschichten und Personen der Vergangenheit, für wenigstens einer kurze Zeitspanne, eben dadurch dem allgemeinen Vergessen zu entgehen. - Auch wenn sich eigentlich niemand wirklich an sie erinnert


Doch ein Anker muss auch befestigt werden

Was auch immer dahinter steckt, - es benötigt offenkundig Menschen zur Umsetzung (oder Manifestation) des oft (für uns weitgehend) unverständlichen Geschehens. Wobei anfangs der betroffene Mensch eventuell nur als ein Rezipient zur Energieumwandlung benötigt wird; als eine Art Energie-übersetzender Generator oder Transformator; später jedoch auch als Akteur, als Zeuge oder sogar als Opfer.

Sind diese Kräfte (worin immer sie nun begründet sind) intelligent, in dem Sinne wie wir Intelligenz verstehen können, als unabhängige Entitäten, die (auf eine ihnen allein eigene Art und Weise) vernünftig und verständig zu handeln fähig sind? Die Wissenschaft verneint so etwas - also wäre es denn überhaupt möglich?
Oder sind es im Gegenteil eher (
sozusagen) paranormale Tretminen, die an den verschiedensten Orten „schlummern“, um bei erfolgreichem Kontakt zu „erwachen“ und mit der Hilfe menschlicher Medien zu eskalieren?
Und weshalb finden solche Ereignisse überhaupt statt? Was löst diese angenommenen Kräfte ursprünglich aus?
Fragen, über deren Beantwortung wir auch nur wieder spekulieren können.

Jede Berührung
mit solchen Themen kann an sich schon eine Täuschung sein.
Aber solche Fragen geben uns vielleicht einen Eindruck, mit was wir es hier zu tun haben könnten ...

Ein weiterer interessanter Punkt bei diesen Phänomenen ist der Umgang mit
angeblich gesicherten physikalischen Gesetzen. Beispielsweise, wenn Gegenstände sich durch geschlossene Fenster bewegen oder Dinge von der Zimmerdecke „regnen“. Oder wenn Dinge, bei Beachtung, plötzlich Feuer „fingen“ ...

Wofür werden, mit Informationen überfütterte, aber irgendwie doch immer bedeutungsloser gemachte, Menschen mit diesen scheinbar unerklärlichen Bedeutsamkeiten konfrontiert? Ist es ein Ausgleich? Oder gar eine Hilfestellung? Ein Überlebensinstinkt? Oder ein Hinweis?
Aber diese Ereignisse geschahen auch schon in Zeiten, wo der Mensch noch nicht so belanglos der Welt gegenüber stand. - Sie sind also kein spezielles Merkmal der Psyche eines heutigen, „zivilisatorisch bearbeiteten“ Menschen.
Und diese Ereignisse zeichnen sich aber durch eine fast gänzliche „Unkontrollierbarkeit“ aus.

Also, falls es sie gibt, sind diese Kräfte dem Menschen an sich gegenüber wohlgesonnen oder stehen sie ihm eher gleichgültig oder sogar feindlich gegenüber? Wenn sie einerseits unkontrollierbar sind, andererseits aber doch irgendwie existieren, wirft das zwangsläufig die Frage auf: Sind wir denn mehr als nur Nutzvieh“ für derartige Emanationen? - Ob von „Außen“ produziert, oder von uns selbst?

Und wenn wir die Urheber sind, handelt es sich dabei möglicherweise um bislang ungenutzte und vielleicht sogar schöpferische Kräfte, die bei derartigen gefühls- und fantasiebelasteten Situationen manchmal einfach ausrasten bzw. sich zu manifestieren suchen? Das mag nicht auf alle geschilderten Ereignisse zutreffen. - Und doch ähneln sich die beobachtbaren Phänomene und ihre Beschreibungen weltweit.

Schildern die Zeugnisse solcher Geschehnisse zum Teil vielleicht (oft gewalttätige) Ausdrucksformen unserer (im sozialen Leben) nicht-beachteten Fantasien, die anderweitig nicht ausgelebt werden können?

Doch warum richten sich dann manche der Phänomene auch gegen ihre ihre möglichen Verursacher oder Medien? Handelt sich dabei vielleicht einfach um latente Kräfte, deren Beherrschung wir schon lange verloren glaubten, - so lange, bis wir ihre Nutzung (und ihre Existenz) schließlich vergessen haben.

Darauf könnte die „Unkontrollierbarkeit“ hindeuten.

Aber vielleicht
sind es ja doch NUR psychische Täuschungen, Halluzinationen und Suggestionen?
Oder gelogen, aus welchen Gründen auch immer? Dagegen sprechen allerdings die gesellschaftlichen Konsequezen, die unabhängigeren Zeugen solcher Vorfälle und die Ablehnung, die diesen Phänomenen schon seit der Kindheit zuteil wird.

Wir wissen
das alles nicht! Wir können tatsächlich nur spekulieren ...!
Und skeptisch beobachten:

Greta Alexander aus Illinois, USA, verstarb 1998 mit 66 Jahren. Sie war Jahre vorher von einem Blitz getroffen worden. Dieses Erlebnis entwickelte scheinbar paranormale (psychische) Fähigkeiten in ihr. Sie wurde bekannt, als sie der Polizei dabei half vermisste Personen erfolgreich aufzufinden. Nach ihren eigenen Angaben konnte sie Ereignisse verfolgen, die 100 Meilen (ca. 160 km) entfernt geschahen. Auch vermochte sie einige Geschehnisse in der Vergangenheit und in der Zukunft verfolgen.

- AP


Eine hölzerne Maria-Statue „überlebte“ den ansonsten vollständigen Brand der Corpus Christi Kirche in Limerick, Irland. Heutzutage kann die Statue als 'schwarze Madonna von Moyross', geschützt in einem Glaskasten, besichtigt werden.

- Ireland on Sunday


„Unerklärliche Ereignisse sind nur das – unerklärlich – und in ihrer Natur auch nicht um jeden Preis paranormal.“

- The Anomalist


Warum Hochtemperatur-Supraleiter funktionieren, wissen wir selbst nicht.”

- Johannes Georg Bednorz, deutscher Physiker erhielt 1987 den Nobelpreis für Physik



Etwas ist auf jeden Fall solange unerklärt, bis es irgendwann erklärt ist.
Welchen Wert einige heutige Erklärungen tatsächlich haben, werden spätere Generationen zu überdenken haben. Auch den Kontext, in dem sie gemacht wurden.


Schauen Sie, wofür die zivilisierte Menschheit unserer Tage ihre Zeit und ihre Möglichkeiten aufwendet, und Sie sehen, dass sie nichts anderes verdient, als sie hat.“

- G.I. Gurdjieff


Was unsere Interpretationen angeht, so halte ich sie freilich auch selbst eher für Vorschläge, für ein unsicheres Tasten und vor allem für Denkanstöße.

- Charles Fort

 

Vieles, dass wir oftmals als selbstverständlich lernen, - hinnehmen, annehmen und weitergeben, scheint zwar im Lauf der Jahrhunderte irgendwie erfolgreich hingebogen, reduziert, spezialisiert, verallgemeinert, mechanisiert und automatisiert geworden zu sein, nichtsdestotrotz lässt mich die Ähnlichkeit der beschriebenen Phänomene und die Zeugnisse der erlebten Erfahrungen darüber tatsächlich an ein gemeinsames menschliches Potential denken …



Wenn der Weise auf den Mond zeigt, dann sieht der Narr nur den Finger

Bedeutet der Himmel vielleicht doch irgendetwas?

Da ich, im Rahmen dieser Texte, oft schon auf persönliche Erinnerungen, Erlebnisse und Stellungnahmen zugegriffen habe, folgt hier eine weitere autobiographische Geschichte.
Diese bewegt sich an der Grenze zu einer möglichen Täuschung. Aber diese Täuschung nahm eine beachtliche Zeit für sich in Anspruch und der Raum, den sie einnahm, war von mir auch nicht freiwillig gewählt worden Weiter existiert weder ein physikalischer „Beweis“ für mein folgendes Erlebnis, noch die zugesprochene Möglichkeit, dass es „auf irgendeine reale Art und Weise auch tatsächlich „wahr“ sein könnte. Das Erlebte, oder die Geschichte, existierte“ bislang lediglich in meiner Erinnerung ...
Ist sie lediglich“ eine Projektion meiner Fantasie? Falls ja, zu welchem Zweck?
Aber
lest selbst und bildet euch eine eigene Meinung darüber:

Es
geschah um das Jahr 2000. Ich habe in dieser Zeit noch in Hamburg gewohnt. In dem Außenbezirk Fuhlsbüttel, um genauer zu sein. Hamburg verfügt zwar über eine recht beachtliche Infrastruktur, ich habe trotzdem vieles einfacher mit dem Fahrrad erledigt. Oft war etwa der Weg aus der Innenstadt mit dem Fahrrad schneller und leichter zu bewältigen als der mit Bahn, Bus und Wartezeiten. Speziell nachts.
Sicher gab es auch Autos. Aber ich mag Autos nicht sonderlich.

Ich war
an diesem Tag mit dem Fahrrad in Eppendorf gewesen, wo ich dann den Abend mit einem Freund verbrachte. Da ich am nächsten Tag arbeiten musste (meine Firma war auch in Fuhlsbüttel) machte ich mich irgendwann spät auf, um nicht noch die ganze Nacht zu vertrödeln. So nett es auch war.
Also
fuhr ich los.

Und natürlich benutzte ich auch so gut es ging den Alsterwanderweg, fernab der Autos, aber manchmal muss man zwangsläufig wieder zurück auf die mit Autos befahrenen Straße wechseln. Doch Nachts sind hier kaum Autos unterwegs. Der Weg nach Fuhlsbüttel führt durch Alsterdorf.
Und auf diesem Weg geschah
dann etwas Seltsames … -

Ich radelte auf der
Bebelallee durch Alsterdorf, als ich in der Höhe Alsterdorfer Straße plötzlich das dringende Gefühl“ bekam, es wäre absolut „nötig jetzt und hier anzuhalten …
Dieser „Ruf“ kam von einem älteren Haus, auf der linken Straßenseite, dass, wie die meisten Häuser in dieser Gegend von einem Zaun und wenigen Metern Garten, mit einer Menge hoher Bäume, umgeben war. Mittlerweile war es sicherlich auch schon nach Mitternacht und es gab für mich keinen vernünftigen Grund gerade hier und jetzt anzuhalten. -
Doch d
ieses keinen Aufschub duldende Gefühl“ zog mich zu eben diesem Haus hin ...

Ich kämpfte einen Augenblick mit dieser Vorstellung, denn der nächste Morgen war auch dringlich, aber endlich blieb ich dann (auch neugierig) vor der Einfahrt des Hauses stehen.
Von hier hatte ich einen guten Blick auf den Hinterhof des Hauses. Auf der linken Seite vom Haus befand sich eine Garage, die
geschlossen war. Davor ein kleiner Platz, eine kleine Steintreppe, die vermutlich zur Küche des Hauses führte. Zumindest ein kleinerer Hinterausgang. Der offizielle Eingang war von meiner Position nicht zu sehen. Das Haus hatte zwei Stockwerke, einen Keller und einen Boden. Wie alt das Haus war vermag ich nicht zu schätzen, aber es war eines dieser Villen-Häuser, die man oft in der Nähe der Alster, aber auch vermehrt außerhalb von Hamburg, finden kann.

Es war kein Licht zu sehen.
Das Haus selber war, umgeben von großen Tannen, im typischen „Hamburg-Stil“ mit rotem Backstein erbaut worden. Dieser Backstein wird seit Jahrhunderten von Hamburg importiert und verbaut. Speziell in den 1920er Jahren gab es eine erneute Renaissance dieses Baumaterials, bei dem sich eine Menge Architekten und Künstler beim Bau verschiedenster Gebäude austoben konnten. Doch jetzt und hier verstärkte der rote Backstein nur den Schatten und den Eindruck von Dunkelheit.

Ich stand bestimmt 5 Minuten verwirrt da und starrte auf das Haus und fragte mich,
was mich eigentlich dazu gebracht hatte mitten in der Nacht vor einem wildfremden Haus herumzulungern.
Und dann, als mein Blick zurück zur Treppe kam, „
geschah“ etwas …
Und was nun geschah war in keinster Weise unheimlich oder irgendwie erschreckend, es war … überraschend und plötzlich. - Es kam einfach völlig unerwartet ...

Zuerst sah ich Schatten,
wie Kinder, die Treppe hoch huschen und gleich darauf wieder hinunter. Ich konnte anfangs keine klaren Konturen ausmachen. Aber die Tür wurde sichtbar geöffnet und sofort schon wieder geschlossen. Das „Geschehen wirkte anfangs noch abwegig komisch“ und irgendwie auch „falsch“ auf mich. Und Alles geschah in einer beachtlichen Geschwindigkeit.
Immer mehr Schattenmenschen bewegten sich nun auf der kleinen Treppe, aber auch im Garten. Dann „sah“ ich dass einige der Personen ältliche Kleidung trugen. Ich konnte sogar Anzüge und Freizeitkleidung unterscheiden. Es war, als wenn ich irgendwie durch die Zeit sehen konnte. Klingt sicher albern. Und alles schien so rasend schnell zu geschehen. Ich konnte kaum Einzelheiten ausmachen.
Meine Gefühle wurden in keinster Form von all dem Unwirklichen um mich herum „berührt“.
Es geschah ganz einfach.


Zeit verging spürbar, und immer noch ging es hektisch die Treppe auf und nieder. Und dann war plötzlich keine Garage mehr da. Und der Platz war jetzt ein Beet. Ich sah Sträucher, Blumen und Erde. Und dann war da ein Rasen und ich „sah darauf spielende Kinder. Schattenkinder. Und auch die Steintreppe war jetzt verschwunden, trotzdem huschten weiter Schatten, wie eilig, um das Haus herum. Ich „sah große Pferdekutschen kommen um wieder zu verschwinden. Alles ging nun in einer Schnelligkeit vor sich, dass ich kaum die einzelnen Veränderungen mehr festhalten konnte.
Es war als ob ein Sturm aus
zeitlicher Bewegung um mich herum (bzw. vor meinen Augen) toste, ohne mich jedoch darin mit einzubeziehen. Ich war nur ein Beobachter dieses weiter rasenden Geschehens. Und es war überhaupt kein Laut zu vernehmen, das ganze Geschehen spielte sich in einer unglaublichen Lautlosigkeit ab. Und plötzlich war da nur noch ein großes Feld mit einigen Bäumen und dann stand ich wieder an der Einfahrt des dunklen Hauses und alles war wie zuvor. Die Garage, die Steintreppe, der gepflasterte Platz.

Irgendwie „
wusste“ ich, dass es nun Zeit war wieder zu gehen. Das „es“, was immer „es“ auch war, jetzt beendet und vorbei war ...
Angeschlagen und absolut verwirrt ging ich zu meinem Fahrrad, dass ich auf der anderen Straßenseite an einer Straßenlaterne angeschlossen hatte. Wie in einem tranigen Traum fuhr ich dann nach Hause.
Es war
nach Zwei als ich dort ankam. Natürlich schliefen alle schon.

Ich bin gegen Mitternacht aus Eppendorf losgefahren, eher vorher, - der Weg braucht vielleicht eine halbe Stunde, eher weniger, - dann war ich mehr als eine Stunde bei diesem Haus gewesen! Subjektiv eingeschätzt hätte ich die beim Haus verbrachte Zeit mit höchstens einer Viertelstunde Alles dort geschah so rasend schnell …

Ich habe häufig an dieses Erlebnis
zurück denken müssen. Auffällig für mich war dieser unpersönliche Charakter des unwirklichen Geschehens. Es geschah einfach. Ohne Angst, ohne Schrecken und ohne irgendeine Moral.

Ich fragte mich ebenso häufig welcher Art d
ieser „Ruf eigentlich gewesen war, der mich zum sofortigen Anhalten nötigte, - aber ich habe überhaupt keine Antwort darauf.
Ich erinnere mich nur an eine
besondere Dringlichkeit.

Und ich glaube mir
wurde Zeit“ gezeigt. Und damit einhergehende Veränderung.
Klingt schon wieder albern, aber so war es.
Ich war einen kurzen Moment
außerhalb einer Zeit, die aber nicht einmal die meine war!
Wie ich schon sagte, auf diesem Weg geschah etwas
Seltsames



Oder wird solange das Blau vom Himmel gelogen bis alles einheitlich Grau ist?

In dieser Zeit lernte ich einige (für mich) erstaunliche Dinge. Neben all meinen Hobbys beschäftigte ich mich seit langer Zeit ernsthaft mit den Möglichkeiten, dem Grund des Da-Seins und den (materiellen, religiösen und spirituellen) Ausdrücken des Menschen an sich.
Ich lernte viel über Spaltungen, Gewahrsein, Wahrnehmungsbereitschaft und -bekundungen. Das Sehen in Drei Dimensionen, etwa, aber auch vieles andere mehr, dessen ich mir seltenst gewahr war. - Fähigkeiten, die zumeist ungenutzt brach in uns herumliegen und so am Prozess des eigentlichen Lebens kaum mehr teilhaben können; ja, immer mehr in Vergessenheit geraten.

Und drei Dinge haben mich richtig beeindruckt: Zuerst die Tatsache jeden winzigen, vielleicht nur reflektierenden oder sogar automatisch reagierenden Impuls mit dem Wert der Gesamtheit „Ich“ zu bezeichnen, was (wenn man tatsächlich mal nicht aufpasst!) zu absolut katastrophalen Situationen führen kann.
Dann die späte Einsicht, dass ich, obzwar offenkundig ein Mensch voller Fragezeichen, viel zu oft Antworten erhielt,
speziell solche, wo ich einsehen musste, dass ich allein für die Frage selber noch lange nicht reif genug oder bereit war.
Und schließlich noch die Erkenntnis, dass kaum ein Mensch wirklich selber zu denken scheint; zumeist präsentiert sich das
gewöhnliche" Denken als eine mechanische Reaktion, die als eigene" Bibliotheken die zeitlebens angesammelten Vorurteile und Second-Hand Fantasien (oder das Gerede anderer) nutzt und eigentlich mehr über das Gefühl funktioniert als auf der Fähigkeit unabhängigerer Überlegungen (was dann auch einen gewissen Abstand vorraussetzt) zu strukturieren ...

Nicht mehr als intellektuelle Klügelei für den Moment der Beifallsklatscher. - Eine Art "sich-selbst" präsentierende Verstandeshurerei, - denke ich ...
Eine Freundin nannte es mal: "Den Augenblick zu überzeugen" ...
Sinnlos
es Geschnatter, solange kein wirkliches Verständnis für den Gehalt einer (infragegestellten, zu untersuchenden und möglicherweise auch zu beurteilenden) Sache an sich aufgebaut wurde (bzw. überhaupt ein Versuch hierzu begonnen wurde). - Aber für einen kurzen Moment steht man in so einer Art "Rampenlicht"! -
Und man erlebt das scheinbar ewig währende Problem des "goldenen Kalbs" und der ach so wandelbaren Beifallklatscherei und der kurzlebigen Anhängerschaft. -  ... Eine Falle, in der sich gerade heute noch viele Menschen verfangen!

Menschen, die sich zunehmend mehr oder minder freiwillig der Apathie des Konsums hingeben oder gleich unterwerfen, unter dem Deckmantel (
oder der Rechtfertigung) des alternativlosen Diktats des angeblichen Wettbewerbs …
Irgendwo lauert dann (Zufriedenheit hervorrufend und Verantwortlichkeit abgebend) der Machtanspruch eines alles-regelnden imaginären Marktes. Oder aber auch gar nicht.
Wen so etwas interessiert; einige meiner eigenen Gedanken dazu könnt ihr hier nachlesen.
Doch da ist noch etwas:

Kein Wissen wird irgendwie nützlich sein, wenn man es nicht versteht, in einen Kontext einzuordnen weiß oder meistbietend verkaufen kann!

Denkt mal darüber nach, was wir mit all dem in uns eingeführten „Wissen“ eigentlich wirklich anfangen sollen? Zu vieles davon ist eine reine Täuschung!


Und wem oder was kann man dann eigentlich überhaupt noch trauen?

Alle Menschen sind Täuscher und können getäuscht werden!
Alle Menschen haben den Drang sich (auf wessen Kosten auch immer) zu profilieren!
Alle Menschen wollen Macht ausüben, wobei der Zweck die Mittel heiligt!

Und so weiter und so fort ...

Aber das sind nur platte Unterstellungen, die zumeist von Personen getätigt werden, die versuchen damit ein bestimmtes Narrativ zu beweisen (oder sich selber zu profilieren). Doch alle diese Behauptungen sind zu bestimmten Zeiten auch durchaus berechtigt, - zu anderen Zeiten jedoch nur teilweise und zu ganz anderen Zeiten überhaupt nicht.

Also alles Quatsch?
Sicher auch nicht. Würden wir etwa das Attribut '
potentiell' (oder 'denkbar') in die gemachten Behauptungen einführen, würden wir uns den Aussagen einer vermutlichen, aber relativen, Wahrheit sicher leichter annähern können.

Genauer betrachtet könnte sich eine jede Behauptung (wie am Beispiel der „Evolutionstheorie“) durchaus relativieren lassen: Alle Menschen sind Lügner! - Also auch die, die Jahrhunderte oder Tausende von Kilometern voneinander entfernt leben und lebten und trotzdem ähnliche oder gleiche Erfahrungen machten!
Da gibt es kein Problem damit. - Zumindest nicht solange ihre Aussagen mit der „offiziellen“ Anschauung und Deutung konform gehen … Aber wer sagt uns jetzt eigentlich, dass das nicht auch alles Lügner sind?

Bei einem Verkehrsunfall, der von Zehn verschiedenen Personen beobachtet wurde kommt es manchmal zu 11 verschiedenen Zeugenaussagen. Und dabei spielt die Lüge sogar eine eher untergeordnete Rolle … Und wir alle haben auf die eine oder andere Art schon Erfahrungen mit Lügen und Lügnern machen müssen. Es lohnt sich sicher für jeden Leser an dieser Stelle hier sich einige eigene Gedanken über das eigentliche grundsätzliche Wesen der Lüge zu machen ...

Doch wie nun weiter? Hier stehen wir vielleicht, vor dem gewaltigen Abgrund der getäuschten Wahrnehmungen, der Grundsätzlichkeiten und der Zweckmäßigkeiten, während der Wind der automatisch erzeugten Ungewissheit uns die inneren Ohren mit analog oder digital produziertem Mediengeschnatter lautstark umbrausen mag. Oder doch fast hilflos vor sich hin treibende Opfer im gewaltigen Sog der gemachten Realitätsstrudel , eingestrickt in die Netze der Selbstgefälligkeit und der ewigen Lüge ...
Oder auch nicht. Denn da ist auch Land in der Ferne: Lo!

Wir wissen, dass alle Erfahrungen (aufgezeichnet oder nicht) in irgendeiner Form von Menschen gemacht worden sind; auch (oder gerade) als beschreibende und beurteilende Beobachter. Jedes Zeugnis, ob mit der Zuhilfenahme technischer oder anderer Ressourcen ist von menschlichen Sinnen abhängig.
Ebenso von deren Interpretationen.
Und diesen mag durchaus eine Agenda zugrunde liegen oder eine Ablenkung (oder eine mögliche Gefahr, ein Geschäft oder vielleicht ein Theaterspiel) ... - Eine objektivere Einordnung des Beschriebenen kann später durchaus auch in einem gänzlich anderen und bedingt unvoreingenommenen Kontext geschehen.
Wenn man sich Zeit zu einer Reflexion des Geschehenen nimmt.
Und doch kann auch vieles (
unabhängig von einer Vorverurteilung oder Agenda) schon im Vorfeld an dem einfachen Verstehen einer bestimmten Beobachtung so scheitern, dass man unfähig wird das Beobachtete in Worten auszudrücken.
Vielleicht auch einfach, weil es dafür
noch keine Worte gibt?

Denn in erster Linie ist der Beobachter von seinem eigenen Verständnis (was aus dem gesammelten und verarbeitenden Wissen, aber auch dem Leben selber, erwächst) abhängig.
Und natürlich dem „gewachsenen“ gemeinsamen Zeichenvorrat des schulischen, beruflichen und sozialen Umfeldes.

Was würde zum Beispiel geschehen, wenn ein Ägyptischer Pharao mit einem metallenen Fluggerät konfrontiert wird und dieses Erlebnis auch beschreiben soll?
Klingt phantastisch? Das ist aber so (
oder so ähnlich) tatsächlich geschehen und wurde im sogenannten Tulli-Papyrus für die Nachwelt erhalten. -
Wir können uns heutzutage seine damaligen Schwierigkeiten vorstellen, wenn wir zugrundelegen, dass er keine Fluggeräte kannte und
solch eine Beobachtung ihm, seinem Verstehen nach, allein mit seinen Göttern zu verbinden möglich war. - Mit der klitzekleinen Schwierigkeit, nämlich, dass er ja auch irgendwie dazu gehörte

Aber all das führt zu der Annahme, dass:
Nicht jeder auch ein Lügner ist, und manchmal fehlen einem schlicht die Worte ... !

Natürlich berührt eine solche Annahme die verschiedensten Bereiche, wie die Ethnologie, die Soziologie, die Metaphysik, die Spiritualität und besonders die Religionen.
Und natürlich den einzelnen Menschen und sein spezielles Verständnis der Wirklichkeit.

D
enn anstatt dieses Nicht-Verstehen (im Falle der Sichtung des Pharaos aber eigentlich auch jeder Religion) nur als „vergeistigte“ Sammelpunkte oder Rechtfertigungen gegenüber „unverstandenen“ Erscheinungen verallgemeinernd zu propagieren (wie es heutzutage immer wieder gern gemacht wird), sollte vielleicht auch einmal einfach bedacht sein, dass bestimmtes Wissen auch nicht jedem (und zu jeder Zeit) zugänglich sein sollte, darf und konnte. Punkt.
Manches Wissen wurde (und wird) wie ein Schatz gehütet, denn man wusste (und weiß), dass andere damit eine Menge anzufangen wüssten ...
Und das galt
es (und gilt es bis heute noch) zu verhindern!
Glücklicherweise“ betrifft so eine Vorsicht jedoch nur wenige Personen.


Manchmal war
beispielsweise (für die verständigen Wissenden, aber ebenso auch für korrupte Unrechtssysteme) jede Umschreibung oder Unkenntlichmachung bestimmter Informationen oder einer direkten Deutung auch ein Schutz vor unerwünschten Zugriffen.
Einer der Vorgänger unserer heutigen Verschlüsselung.

Im „Osten“ wurden solche Dinge anscheinend ganz anders geregelt. Beispielsweise wurde dafür Sorge getragen, dass eine bestimmte Person auch erst über eine bestimmte Auffassungsgabe und genug eigenes Verständnis verfügte, damit sie präsentiertes Wissen (praktischer, theoretischer oder emotionaler Natur) einzuordnen wusste, auch um es dem eigenen Verstehen hinzufügen zu können.
Der Unterschied? Im „
Westen“ übergibt man bestenfalls einen Schlüssel, im „Osten“ jedoch letztendlich (soweit es auch funktioniert hat, also auch bestenfalls) den gesamten Inhalt des Safes ...
Und das
hängt auch (aber nicht nur, wie unschwer einzusehen sein sollte) mit dem weiter oben schon angesprochenen ungleichen Verhältnis von Wissen und Verstehen zusammen.

"Was wir zu mühelos erringen, achten wir zu niedrig."

- Orpheus


Da gibt es die nette Geschichte von dem Mullah und dem sprechenden Papagei.
Sie ist eine gute Demonstration für dieses Ungleichgewicht.


Ich persönlich glaube, dass Menschen grundsätzlich keine Lügner sind, aber von ihrem Rollenverhalten (und äußeren Einflüssen) zu oft in einen Anschein gezwungen werden, den sie wiederum, wie ihr eigenes Sein (oder Bild) immerzu glauben vor anderen Personen rechtfertigen zu müssen, damit das gewünschte Bild korrekt übertragen wird ... Reines Wunschdenken, aber keine Lüge. Und gute Konditionierung.

Doch wie-auch-immer, ob als
Zeugnis eines Unfalls, als Zeugnis einer phantastischen Begegnung oder sogar als Zeugnis einer vertrauten, alltäglichen Beschäftigung; – wir haben jeden Grund hier skeptisch zu sein!

Besonders
in dem ungewöhnlichen und ungewohnten Umfeld der Phänomene, da das Paranormale nicht unbedingt zu den Dingen gehört, mit denen wir uns täglich umgeben. Problematischer ist es da für Menschen, die damit direkt, offen und persönlich konfrontiert werden und gar keine Möglichkeit zum Ausweichen haben.
Solche Fälle sind selten, aber zum Teil bestens von unabhängigen Zeugen dokumentiert.
Problematisch (
für mich) wird es erst dort, wo man sich an einer Erklärung des Unerklärlichen versucht. Nicht, dass ich eine solche Forschung ablehne, im Gegenteil.

Doch jede Erklärung scheint (ob sie eine Lüge ist oder eine Vermutung oder sogar eine Indizien-belastete wissenschaftlich unterstützte Theorie) im Grunde doch nicht mehr zu sein, als der Aufruf zu einer momentanen Gedanklichen Verschwörung gegen den vermeintlichen Status Quo
Manchmal durchaus hilfreich, doch viel zu oft auch nur intellektuell produzierter Mist, der im ungünstigsten Fall aus jedem Kontext gerissen wurde, nur um den allgemeinen Anschein formen zu können … Ich persönlich nehme jedenfalls den Hinweis als gegeben an, dass auf diesem, unserem Planeten seit etwa 500 Jahren einfach zu viel intellektuell anmutender Mist angehäuft wurde und immer noch wird!

Jeder noch so richtige, aber auch selbstgerechte, überheblich absolute Deutungsanspruch auf die Endlichkeit der Wirklichkeit (oder der Teile) hat sich letztendlich dem Laufe der Zeit ergeben müssen. Wo sind die sicher blutig umkämpften „Wahrheiten“ der Menschen von vor 10 000 Jahren heute? Wahrheiten, die, würden sie heute gefunden werden, sicherlich schwierig zu verstehen wären. - Wie auch ihr Wert für einige der Menschen der damaligen Zeit. Falls wir dieses überhaupt noch nachvollziehen könnten. Aber für einen kurzen Moment mögen diese Wahrheiten unter einigen Menschen, vielleicht sogar Gruppen oder Reichen triumphiert haben. - Mit ihren Erklärungen des Seienden, mit ihren Deutungen des Universums. Und, wo sind sie nun?

Eines der unwandelbarsten Geheimnisse des Universums ist möglicherweise, dass alles nur im beständigen Wandel begriffen werden kann!
Aber Erklärungen sollten auch nicht mehr als Vorschläge sein.

Vielleicht sollte man deswegen jede Erklärung, die vermeint absolute Deutungshoheit für sich zu beanspruchen, die von sich selber behauptet zeitlos zu formulieren oder Allgemeingültigkeit zu besitzen, eher doch der Lüge zurechnen?
Solche "Erklärungen" finden sich in "Bauernweisheiten" ebenso, wie in wissenschaftlichen Elaboraten.
Immer wieder ist Skeptik das Gebot des Augenblicks.
Doch nicht alles davon ist auch grundsätzlich falsch, aber auch nicht ales ist richtig oder irgendwie nützlich ... (!)

„How can I tell that the road signed to hell doesn't lead up to heaven?“

- Peter Hammill, The Comet, The Course And The Tail


Wir sollten das Vertrauen dahingehend nicht verlieren. Denn auch nicht alles ist auch Lüge. -
Obgleich das derzeitige Mediengeschreibsel und Getröte uns hier möglicherweise immer unsicherer darüber werden lässt. Vertrauen in den eigenen Skeptizismus ist unbedingt angebracht!

Und Heute, denn wir leben nur im Heute!

Und nicht jeder ist ein ständiger Lügner. Und auch nicht jeder sagt immer die Wahrheit.
Und oftmals fehlt einfach die Sprache zu einer konstruktiven Beschreibung.
Wie bei unserem Pharao.
Doch das Alles kann in einem entsprechenden Kontext bewertet werden.
Alle Dinge können überhaupt erst in einem Kontext bewertet werden, auch um Zusamenhänge erst sichtbar machen zu können. - Und hier gilt es viele Anschauungen zu betrachten und Handlungen zu verfolgen: historische, ethnologische, soziologische, ethologische, physikalische, chemische, psychologische und viele andere mehr. Sogar zukünftige.

Und jetzt,
zumindest, sollte jeder für sich selbst entscheiden können auch für was ein beliebiges Zeugnis wert sein kann. - In nahezu jeder „Beweiskette“ - (speziell im Bereich der ungeklärten und verleugneten Phantome) ist die Zeugenaussage bislang das angreifbarste und damit schwächste Glied!

Es kann sich also durchaus als vorteilhaft erweisen auch hier sehr skeptisch zu sein ...


Wirkung, Gegenwirkung und Gleichgewicht

Bedeutung ist wie vieles andere ein Konstrukt
Man kann damit nicht sagen, dass bestimmte Dinge in unserer Vergangenheit „wahrer“ oder „unwahrer“ (gerade durch die Verlinkung alternativer Sichtweisen!) sind oder werden könnten; aber man kann damit die Feststellung treffen, dass viele Dinge als gebräuchliche Wahrheiten (Annahmen über die Wirklichkeit) verkauft werden, je nach derzeitiger Einschätzung, Gesinnung, Verbundenheit und (oftmals leider) Ideologie, und dass diese, zumindest, in Zweifel gezogen werden könnten und oft auch sollten. Das gilt natürlich ebenso für jede hier geäußerte „Meinung“ oder „Tatsachenbeschreibung“. Oder sagen wir es mit einem „Menschenfeind“:
„Warum sollte man Menschen aus (meist temporären) sexuellen, gesellschaftlichen, politischen, rassistischen, geschlechtsspezifischen oder anderen Mainstream-Gründen ablehnen? - Wenn man sie erst einmal persönlich kennen lernt, dann finden sich bestimmt noch ganz andere Gründe dafür.“

Schließlich sind wir nicht nur der Mittelpunkt unserer eigenen Verbindung zur Wahrnehmung der Wirklichkeit ... -
Alles sollte hinterfragt werden und (falls möglich irgendwie auch) verifizierbar sein! -
Kochen“ wir im Endeffekt „alle“ nicht nur „mit Wasser“?
Und damit braucht man das Vorhandensein einer endgültigen Wahrheit auch gar nicht in Frage zu stellen, - im Gegenteil.(!)
So eine „Wahrheit“ könnte oder vielleicht würde (und nicht nur nach fernöstlichen Vorstellungen) den Sucher direkt mit der Wirklichkeit in Kontakt bringen.


Doch was hilft es da die zeitlebens angestarrten Mauern und Poster, die Vorhänge und aufgesetzten Wichtigkeiten anzustarren, anstatt sie nach ihrem Grund und ihrem Zweck (!) zu hinterfragen, bzw. Wichtiges von Banalem und Banales von Interessen zu unterscheiden!
Das sind, wie so oft, leider nur Schlagworte; es lässt sich aber nicht ausschließen, dass diese etwas mit Notwendigkeit, Täuschung und Beeinflussung zu tun haben könnten ...

Was ist eine „Verschwörungstheorie“ letztlich mehr als eine irgendwie gestaltete Behauptung, im Grunde eine begründete Spekulation?
Und gilt das denn nicht für jede herkömmliche Betrachtungsweise, an der mehrere Personen Anteil haben?
Erscheinungen und ihre (meist temporären) Auslegungen, die immer wieder als Eindeutigkeiten oder Wahrheiten uns (in dicken Büchern oder von sogenannten Experten) als verbindlich, ja unabänderlich angepriesen werden?
Immer verknüpft mit dem Hinweis auf die derzeitige Deutungshoheit ...

 


Zurück im „Absoluten Anderswo"


Die folgenden Geschichten richten sich auf eine bestimmte und häufig beobachtete Komponente bei „Poltergeist“-Erscheinungen, - dem Angriff auf Personen!
Die folgende Geschichte „bewegt" sich teilweise auch an der metaphysischen Grenze zwischen den von „Außen“ und von „Innen“ ausgelösten Vorfällen. Und wirft auch eine Menge neuer Fragen auf. Deshalb nenne ich sie:


Alles Ciryl Penny, oder was? - Mayanub oder Der erste Schauer

Die erste dieser Geschichten spielt im Jahr 1955. Auf einer Australischen Farm in Mayanup, die einem Bill Hack gehörte und von ihm und seiner Frau bewohnt und geleitet wurde, begannen sonderbare Dinge zu geschehen. Alles begann in einem, von der Aboriginalen Familie Smith bewohnten Nebengebäude. Die Smiths, das waren Gilbert Smith, seine Frau Jean und ihre Sieben Kinder. -
Acht Nächte hindurch fielen Ei-große Steine auf das Gebäude und seine umittelbare Umgebung herunter. Diese Ereignisse wurden von 30 Nachbarn bezeugt. Es gab keine Erklärung. Niemand konnte den „Schuldigen“ für die Steine ausfindig machen. Auch der Aborigin Cyril Penny war in diesen Acht Tagen auf der Farm.

In dem Versuch dem „unsichtbaren Steinewerfer“ auf die Spur zu kommen, wurde um das Grundstück eine Absperrkette gezogen. Das erwies sich als ergebnislos. Die Steinschauer wurden, davon unbeeindruckt, fortgesetzt und betrafen nun (aber nicht Hauptsächlich) die ganze Farm. Die Hacks pflügten nun eine Sperrzone, als beobachtbare Grenzlinie, um das gesamte Farmhaus herum, doch es konnte, während die Schauer das Nachts trotzdem weiter andauerten, absolut kein fremder oder nicht-zugehöriger Fußabdruck darauf gefunden werden.

Auch die „geworfenen“ Steine waren merkwürdig: Einige waren so heiß, dass man sie überhaupt nicht berühren konnte, während andere Steine unnatürlich langsam durch die Luft „flogen“, wieder andere fielen in den Räumen des Hauses selber, sie schienen sich (nach Zeugenaussagen) direkt unter den Zimmerdecken zu „materialisieren“, Frau Hack beobachtete ein kleines, rundes, hell leuchtendes „Etwas“, dass sich, dabei eineinhalb Meter über dem Boden schwebend, aus den Hügeln kommend auf das Farmhaus zu bewegte. (3)
Hack war nun überzeugt, dass ihm (und der Farm) kein menschlicher Scherzbold diesen „Streich“ spielte.

Er konsultierte einen "Geisterseher", namens Sammy Miller, einen anderen Eingeborenen.
Dieser „fand nun heraus“, dass die Angriffe (oder „Störungen“, wie er es ausdrückte) von dem derzeit kranken Vater von Jean Smith verursacht wurden. Ihr Vater befand sich nach einem Herzanfall, den er auf dem Grundstück der Hacks erlitt, in einem Krankenhaus. Miller prognostizierte das mit dem ungewissen Ausgang dieser Krankheit auch das Ende der „Störungen“ in Verbindung stehen würde.
Mir ist nicht bekannt, wie der sich der Verlauf der Krankengeschichte entwickelt, aber nach Acht Tagen (oder besser: Nächten) endete das Phänomen schließlich wieder. (...)


Pumphrey oder Der wandernde Geist

Nur um sich Zwei Jahre später, 1957, in Pumphrey, fast 140 km entfernt, zu wiederholen.

Dieses Mal geschahen die Vorfälle auf dem Grundbesitz von Alan Donaldson, einem anderen Australischen Farmer. Doch diesmal schienen sich die Phänomene auf den jetzt dort lebenden Arbeiter Cyril Penny direkter zu fokussieren, gerade so, als sei ihm der Spuk dorthin gefolgt.

Über 70 Personen bezeugten die erneuten Steinschauer, die Sechs Tage und Nächte anhielten.
Die Schauer, die generell alle 20 Minuten stattfanden und etwa 2 Minuten anhielten, konzentrierten sich wieder auf von die von Einheimischen bewohnten Gebäude. Auch hier war das „Verhalten“ der Steine ähnlich merkwürdig. Doch dieses Mal wurden auch Personen getroffen und verletzt. Die Größe der Steine wird zwischen Kieselsteinen und 5 kg schweren Brocken bezeugt. Manche schienen dem Boden entgegen zu schweben, andere fielen „normal“ und mit dumpfen Geräuschen. Wenige rollten noch fort, nachdem auf sie den Boden trafen.

Wie schon in Mayanup fielen sie auch innerhalb der Gebäude. Donalsdons Söhne bauten mit Vier weiteren Zeugen ein Zelt auf, in dem sie beobachten konnten, wie die Steine „durch“ das Zeltdach hindurch fielen und den, extra mit weißen Tüchern ausgelegten, Boden bald schon bedeckten. Das Zeltdach, welches man später sorgfältig untersuchte, erwies sich als makellos.

Nach Sechs Tagen beschlossen die, scheinbar im Mittelpunkt der Geschehens stehenden Zwei Aboriginalen Familien (eine davon war Ciryl Pennys), in ein 16 km entferntes Camp umzuziehen, doch der Spuk folgte ihnen auch dorthin. Also kehrten sie wieder nach Pumphrey zurück. Nach einem Gespräch mit den Stammesältesten entschied sich Penny mit seiner Familie diesen Distrikt endgültig zu verlassen.
Das war auch das Ende des Spukgeschehens in Pumphrey. (...)

Nun scheint es so, dass wir Ciryl Penny als den irgendwie Schuldigen dieser Ereignisse ausmachen können.
Aber ist er das auch wirklich? - Waren es tatsächlich seine (wie auch immer gearteten) Kräfte, die zum Auslöser dieser Geschehnisse wurden?
Vieles mag darauf hindeuten. - Doch vielleicht wäre das, in diesem Fall, etwas zu einfach.
Die Geschichte ist nämlich noch nicht zu ende …


Boyup Brook oder Ein neues Familienmitglied

Ebenfalls 1957 begannen ähnliche Spukphänomene, diesmal in Boyup Brook, welches nur 14 km von Mayanup entfernt liegt, auf der Dickson Farm.

Dickson, ein Nachbar der Hacks, war selbst ein Zeuge der Ereignisse von Mayanup gewesen Er hatte die Hack Farm in der vom Spuk betroffenen Zeit wiederholt besucht und die unerklärlichen Steinschauer mit eigenen Augen gesehen. Doch nun, 2 Jahre später schien es, als hätte er damit auch dieses „Etwas“ auf sich und seine Familie aufmerksam gemacht …
Die nun auftretenden Phänomene fokussierten sich nicht auf Einheimische, sondern auf seinen 11jährigen Sohn Harvey und auf den Kuhstall der Farm.

Und wieder gab es Schauer von Steinen, außerhalb des Hauses und auch innerhalb. Doch diesmal blieben die Steine nicht einfach „ruhig“ liegen, sondern sie erhoben sich wieder vom Erdboden, vor den erstaunten Augen von Zeugen, um bis zum Dach des Hauses hoch zu schweben, wo sie erneut herab fielen.
Auch Hocker erhoben sich und Schaufeln sprangen auf dem Grundstück umher. Ein 20-Liter Fass (samt Inhalt) wurde in die Luft gehoben, umkreiste drei Mal das Farmhaus bevor es schließlich zu Boden stürzte und zerbarst.
Besucher (oder andere Zeugen) sahen Ziegelsteine, Flaschen, Kartoffeln, Spaten, Besen und Steine „aus dem Nichts“ herabfallen.

Auffallend, in diesem Poltergeist-artigen Geschehen war das seltsame Verhalten des jungen Harvey.
Obwohl er oft im Mittelpunkt der Phänomene stand, schien ihn das Geschehen selber kaum zu berühren. -
So saß er während eines Steinschauers im Wagen, bei geöffneten Fenstern und erklärte, dass ihn das alles gar nichts anginge. Und: „Mir egal, wenn es endet.“ oder „Das alles kümmert mich nicht.“
Vielleicht weil er „wusste“ das niemand dabei wirklich zu schaden kam?

Und kommt. Denn der „Spuk“ dauert bis heute an.
Ein Schild mit der Aufschrift „Haunted House“ oder „Spukhaus“ ziert heute die Einfahrt des Farmgeländes, damit Besucher wissen, was sie möglicherweise dort erwartet.
Vierzig Jahre später sagte Harvey Dickson in einem Interview, dass sich die „Tätigkeiten“ von „Onkel Bobby“ (das ist der Name, den die Familie dem Spuk gab) im Lauf der Zeit geändert hatten. Während Gegenstände immer noch durch die Luft flogen sei nun manchmal das Geräusch ankommender „Phantomautos“ zu hören, zusammen mit knirschenden Kies und dem Schlagen von Autotüren.
Schritte in den Korridoren, sich „selbst“ entzündende Feuerstellen und unsichtbare Personen sind nun die Begleiter dieser Familie, die das Geschehen eher locker nimmt.
Es wurde auch die Gestalt einer Frau beobachtet, die Kleidung aus den 1940er Jahren trug.
Und vielleicht ist dies auch ein Hinweis?


„Wir“, das klingt so nach Pluralis Majestatis


Hat nicht jeden von uns irgendwann einmal der Zweifel „gepackt“: - Ob das schon ALLES ist? Ob da nicht noch mehr zu finden ist? Und was existiert eigentlich hinter den Erscheinungen? Und – gibt es (für uns derzeit nicht wahrnehmbare) unsichtbare Verbindungen, die von der heute vorherrschenden Wissenschaft gar nicht entdeckt werden will oder kann? - Letztlich, gibt es Magie oder Gott oder höhere Wesen? - Ist da eine Bedeutung im Leben, existiert ein freier Wille oder folgt alles einem unabdingbaren Plan? Und manchmal glauben wir auch, vielleicht berauscht vom Kuss unseres Liebsten oder erfüllt von der Berg- und Talfahrt des Lebens, dass es eine Antwort darauf gibt. Fernab jeglichem Fatalismus ...

Aber im „realen, “ den Arbeitstag und die Lebenszeit beanspruchenden, „Leben“ findet sich dafür kaum oder gar keine Zeit mehr. Flüchtige Spuren am Strand oder Träume, erfüllt mit dem lustvollen Erleben der Kindheitsversprechungen und des unbändigen Verlangens zu Entdecken und zu Verstehen.
Verloren auf immer?


Doch gelegentlich kehren diese Augenblicke oder Verbindungen zurück. Wenn der Künstler für einen kurzen Moment eins wird mit seiner Schöpfung; wenn der Fahrtwind und die Geschwindigkeit für eine Zeit das Fahrzeug und den Fahrer vereint, oder den Geschmack mit dem Probierenden, die Kleidung mit dem sie Tragenden, den Jäger mit seinem Opfer oder den Suchenden mit einer Antwort …

Augenblicke innerer Offenbarungen“, so beschrieb Algernon Blackwood diese Zustände, die uns an eine Wirklichkeit ermahnen, die diese auch hätte sein können, wenn nur nicht …

Doch angepasste und „integrierte“ Erwachsene sollten solche Verbindungen oder auch nur solche „unproduktiven“ Gedanken wohl tunlichst vermeiden. Warum? Weil die wenigsten gelernt haben hier noch die Kontrolle zu behalten. Und weil eigentlich niemand ein Interesse an zweifelnden, die Umstände hinterfragenden und womöglich widersprechenden Menschen hat. -
Zumindest niemand, der dem Bestreben und den Träumen einer (scheinbar doch unbegrenzten und temporären) Nützlichkeit dient. So scheinen viele der „Träume“ heutzutage eine materielle Grundlage besitzen zu müssen, um als Träume (und nicht als Spinnerei) überhaupt erlaubt und gültig zu sein. - Ein Kind würde dies wahrscheinlich völlig anders beurteilen.

Diese Texte (wie auch die angeführten längeren Geschichten) beschreiben den Ein-Bruch des Ungewöhnlichen in das angeblich funktionierende und kaum mehr zu überraschende Leben, dass (die eigene Verantwortung ablehnend) vertrauensvoll (oder Gott-ergeben) in die Hände von Wissenschaft, Politik und anderen Entscheidern gelegt wurde.
Und oft kommen die Ereignisse dieser Texte aus völlig unerwarteten Richtungen und es kommt vielleicht noch seltsamerweise auch immer wieder zu Verbindungen. Denn scheinbar handelt es sich dabei doch um völlig unterschiedliche Erscheinungen. - Auch wenn wir glauben von Zeit zu Zeit Muster ausmachen zu können. Und was wäre, wenn alle diese Ereignisse nicht zu-fällig entstehen bzw. entstanden sind?
Ich behaupte, dass sie nicht nur mit „uns“, sondern auch untereinander verlinkt sind!

Die Westliche Zivilisation war immer so außergewöhnlich klug, dass sie stets nur sich selbst geglaubt hat; dementsprechend sind sämtliche „ungewöhnlichen“ bzw. dem Glauben des Westens nicht gefällige oder angepasste Geschichtsschreibungen (und die religiös gefärbten Erzählungen der Völker, von einer Zeit lange vor unserer jetzigen), sofern sie nicht angepasst oder assimiliert werden konnten, stets in den abstrakten Raum der „menschlichen“ Fantasie verwiesen worden. Teilweise sicherlich auch durchaus zurecht, - aber alle? - Indus-Talische „Träumereien“ etwa, die von interplanetarischen Reisen erzählten, von Bomben, die ganze Städte vernichteten und deren „Echo“ den Menschen und den Tieren (lange Zeit später noch) das Fleisch am eigenen Körper abtötete und abfallen ließ, auch die Pflanzenwelt (im Wirkspektrum der Bombe) völlig auslöschte, oder von fliegenden Schiffen, die sich mit harten Lichtstrahlen bekämpften ... Tausende von Jahren vor „unseren“ Entdeckungen, beziehungsweise vor den Zeiten, wo wir uns so etwas überhaupt vorzustellen fähig waren ...

Und eben dieses winzige Problem begegnet uns heutzutage mit fast allen unüblichen und außergewöhnlichen Berichten, oder den Zeugenaussagen davon, ebenso.
Denn der, an den Glauben des Westens angepasste, also der „westlich orientierte“, Mensch wird brav alles in Frage stellen, nur nicht die, ihm von Kindesbeinen indoktrinierten Glaubensvorstellungen. - Die Manipulation durch eine „gesellschaftlich induzierte Hypnose“.(5)
Denn wo unterscheidet sich noch eine längst nicht mehr überprüfbare „Wissenschaft“ von den Behauptungen „religiöser“ oder „metaphysischer“ Priester und anderer Schwätzer?

Doch mittlerweile hat nun die Wissenschaft ihre eigene Mystik geschaffen: Den „neuen Okkultismus“ der möglichen und kaum vorhersehbaren Wahrscheinlichkeiten! - Das verwirrende Spiel der sich gleichzeitig produzierenden Elektronen, die Wiederkehr der Unregelmäßigkeiten und Unwägbarkeiten und natürlich die unkontrollierbaren Erscheinungen einer geistlosen, mechanischen und zu-fälligen Wirklichkeit, was sie uns Jahrhundertelang als Status Quo verkaufen wollten.
Aber ein Gutes findet sich (quantentechnisch gesprochen) in all dem: Das neue Okkulte ist letztlich so unsicher, dass dabei so gut wie alles möglich wird. Wartet es ab. Auch die Wissenschaft wird sich dieser Erkenntnis irgendwann stellen müssen.

Doch, dass solche neuen „Erkenntnisse“ nun auch auf potentielle „Außerirdische“ (die ja irgendwie auch den Weltraum durchqueren müssten), Spukphänomene (mit all den beobachteten und der heutigen Physik widersprechenden Materialisationen) oder eine (von technischer Seite bis heute) unerklärliche Vergangenheit von, praktisch aus dem Nichts entstandenen, Hochzivilisationen (oder auf was-auch-immer) angewendet werden würde, … ???

So findet sich im (oben schon angedeuteten) Sanskrit-Epos Mahabharata die Beschreibung des außergewöhnlichen Unterganges und die Zerstörung von Städten und Menschen (durch streitende Götter) in Worten, die uns an die Effekte und die Folgen von heutigen Atombombenexplosionen denken lassen können ...
Aber alles „nur“ archaische Fantasien?
Es werden Explosionen beschrieben, die „heller als tausende Sonnen“ waren. Es wird von Körpern berichtet, die von der Gewalt dieser Entladungen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt waren. Und es wird berichtet, dass diejenigen, die die Katastrophen unmittelbar überlebten, schon nach kurzer Zeit ihre Haare und ihre Fingernägel verloren, die sich vom Körper lösten. Auch war jegliche Nahrung in den betroffenen Gebieten kontaminiert („vergiftet“) und ungenießbar geworden. Heute würden wir wahrscheinlich von den Folgen einer Atombombe und der späteren radioaktiven Verseuchung sprechen. Vergleichsfälle finden sich, außer in den ältesten Überlieferungen (oder Fantasien) der Menschheit sonst nirgendwo. - Und die „Fantasie“ der Schreiber dieser Epen wusste auch noch von im Weltraum fliegenden Schiffen (Mutter- und Zubringerschiffen) der Götter zu erzählen. Von schwebenden Wolkenstädten. Oder von den erstaunlichen Strahlenwaffen dieser Wesen, die Menschen und Tiere über gewaltige Entfernungen töten konnten.

Bei Ausgrabungen in Mohenjo-Daro (Pakistan) wurden verglaste Gebäude und Gegenstände entdeckt, aber auch Skelette und Bodenproben, die (bis heute noch) radioaktiv belastet sind.
Und immer finden sich auch „Wissenschaftler“, die derartige Funde verharmlosen und sogar rundheraus als nicht-existent ablehnen. Und ebenso sicher ist, dass all das wieder nur Fantasie und letztlich reiner „Zu-Fall“ ist!?

„Es ist sinnlos, irgend etwas beweisen zu wollen, wenn alle Dinge dergestalt ineinander übergehen, daß es außer dem alles Einschließenden nichts gibt, was etwas wäre. Aber ästhetisch, wenn nicht gar wissenschaftlich gesprochen, könnten Ansichten ihren Wert haben, und wir werden Variationen unseres Themas betrachten."

Und wie steht es dann mit all den anderen „gängigen“ Wahrheiten und „empirischen“ Beweisen? Was ist „Falsifikation“ oder sogar ein nicht zu widerlegender Gegenbeweis wert, wenn es keine genügend starke Lobby gibt oder der zu benennende Punkt keine Unterstützung erfährt?
Eine ungeschriebene (aber angeblich offizielle) Doktrin, welche die Beurteilung unserer eigenen Wahrnehmung auf das „Erlaubte“ einschränkt und reduziert, und (trotz mehr oder minder verlässlich funktionierenden Menschenverstandes) diese SOGAR unwidersprochen in Frage stellen kann.
Und wie steht es denn im Grunde mit ALLEM, was die Aufrechterhaltung eines bestimmten, abgesonderten Weltbildes unterstützt und predigt?

Ich meine, dass nicht nur solche „archaischen Fantasien“ unbedingt überdenkenswert sind, sondern alles bis heute erlebte. Und dies nicht nur aber gerade im Hinblick auf unsere, doch, ungewisse und bedeutungsvoll einseitig konstruierte Vergangenheit und unsere angeblich darauf aufbauenden Gesellschaften, deren Erfahrungsmöglichkeiten, deren Verständnis- und Verantwortungsregelungen …
Wir sollten die Zeit finden „uns“ selbst und „unsere Wahrheiten“ zu hinterfragen.

Wir leben gewissermaßen in einer „uns vorgesetzten Wirklichkeit“, in der wir jede direkt Teilnahme ablehnen oder sie uns (meist Parlamentarisch oder anderweitig lobbyistisch-demokratisch indoktriniert) schon fort genommen wurde.
Unstimmigkeiten und Absprachen wohin man auch schaut. In den Wissenschaften, in den Religionen, der Politik, den offiziell unterstützten Philosophien, den Neo-liberalismus praktizierenden Psychologien und dem seltsam fordernden Anspruch von (oft einfach ungenannten) Interessen …

Was würde geschehen, wenn „die Wissenschaft“ eine Möglichkeit bekäme das Potenzial des Menschen (und damit meine ich auch oder gerade das Paranormal Mögliche) tatsächlich zu entwickeln?
Ich spreche jetzt nicht von genetischen „Verbesserungen“, sondern von einer absolut anderen Gestaltung und Interpretation der vorhandenen Erscheinungen, über Prozesse, die in einer völlig anders gearteten und gestalteten Erziehung gipfeln könnten, über scheinbar verloren gegangene Fähigkeiten, die nicht länger unterdrückt, sondern gezielt wieder beachtet, entwickelt und gefördert werden, wo Worte wie Freiheit und Verantwortung durchaus auch wieder einen Sinn bekommen …

Doch ist nicht schon alles (irgendwie von irgendwem und irgendwann einmal) geregelt worden?
Das ist es. Und um es humorvoll mit Charles Fort zu sagen:

Fast alle Menschen sind Hypnotiseure. Die richtige („proper“) Autorität hat dafür zu sorgen, dass der richtige Glaube übernommen wird, so dass die Leute auch das Richtige glauben."

So eine „Richtigkeit“ hat aber immer auch etwas von Vorgaben oder Erwartungen, also von Einschränkungen:

„Jede Wissenschaft ist ein verstümmelter Tintenfisch. Wenn die Tentakel (von Zeit zu Zeit) nicht gestutzt werden, könnten sie sich vortasten und mit beunruhigenden Dingen in Berührung kommen. Dem Gläubigen ist die Kontemplation einer Wissenschaft gleichbedeutend mit dem Verweilen in der Gegenwart des Guten, Wahren und Schönen. Aber was echte Ehrfurcht in ihm weckt, das ist die Verstümmelung. Für unseren verkrüppelten Intellekt ist nur das Gestutzte verständlich, weil das Ungestutzte zu allen möglichen Dingen Fühler ausstreckt.“

Ein bisher kaum beachtetes Problem. Ich denke, dass vielleicht auch Gurdjieff's Ideen dazu ein wenig erhellend wirken können:

„Freiheit ist eine Million Mal mehr wert als [politische] Befreiung. Der freie Mensch ist selbst in Sklaverei der Meister seiner Selbst.“
„Vom Zeitpunkt unserer Zeugung an leben wir von geborgter Zeit.“

Also, - echte Veränderungen sind heute sicher noch nicht in Vorbereitung, dafür schlafen wir noch zu tief, - aber vielleicht schon Übermorgen …?
Wann immer das auch sein soll.


Wo sind Geister eigentlich, wenn sie mal nicht da sind?

Eine Freundin sagte mir mal, dass sie (sie arbeitete als Arbeitstherapeut in Krankenhäusern und auch privat) den nahenden Tod einer Person riechen konnte. Ich habe keinen Grund daran zu zweifeln, erstens vertraue ich ihr, zweitens wurde mir diese „Seltsamkeit“ auch von anderen bestätigt und ich hörte über eine Menge Fälle und auch zukünftige. Klingt ein wenig gruselig, aber vielleicht ist diese Fähigkeit nicht einmal sonderlich außergewöhnlich oder aufregend, wenn man genau weiß, worauf man zu achten hat. Wir bevorzugen scheinbare Sicherheit, nicht wahr?

Eine andere Merkwürdigkeit findet sich in außergewöhnlichen Situationen: Von Zeit zu Zeit erleben wir eigentümliche oder komische Momente, in denen uns diese befremdlichen Augenblicke direkt „anzuspringen“ scheinen … Ja, es scheint gerade so, als wenn diese Momente nur auf einen „gewartet“ haben; - oder jedenfalls auf eine Person, die an diesem Ort zu dieser Zeit eine passende Rolle einzunehmen fähig ist. Oft Situationen, die uns mit dem Gefühl von Unsicherheit zurücklassen, aber auch mit der Ahnung von etwas größerem, was außerhalb von uns existieren mag.
Manchmal mag der Auslöser hierfür eine bestimmte Situation sein oder eine getroffene Entscheidung, ein anderes Mal eine vielleicht nicht übersehbare Lage, eine unerwünscht aufgedeckte „Wahrheit“, eine Erinnerung an eine nie stattgefundene Zukunft oder auch ein 4-blättriges Kleeblatt - oder eben der scheinbare Zu-Fall ,,, oder was-auch-immer.
Die Beschreibungen sind schier endlos.

„Wenn alles zusammenhängt, dann lässt sich bestenfalls etwas fiktiv aus der Verkettung aller Phänomene herausgreifen.“

Doch was hier „ins Spiel“ kommt scheinen (gezielte?) Prozesse zu sein, die sich mit schon bestehenden Ereignissen verbinden. Wobei jeder Prozess auch ein Ereignis ist und vice versa.
Und mehr: Es scheint sich um parallel stattfindende Geschehnisse zu handeln, die (aufgrund der nun entstandenen Verbindung) zeitweise gemeinsame Erscheinungen hervorrufen und die Geschichte der verknüpften Personen und/oder Phänomene beeinflussen:

Da gab es den Süd-Afrikanischen Astronomen Daniel du Toit, der in einem Vortrag erklärte, dass das Leben nur eine Folgerung zulässt, nämlich, dass der Tod uns jederzeit und überall erwischen kann („strike at any time“). - Nach dem Vortrag setzte er sich und lutschte ein Pfefferminzbonbon, an dem er sich verschluckte und erstickte …

Im Jahre 1883 verließ Henry Ziegland seine langjährige Freundin. Sie nahm das sehr schwer – sie erhängte sich. Ihr Bruder schwor Ziegland für ihren Tod zur Rechenschaft zu ziehen. Er fand ihn und erschoss ihn, dachte er zumindest. Im Glauben jemanden kaltblütig umgebracht zu haben, nahm er sich selber das Leben.
Doch seine „rächende“ Kugel hatte Ziegland nur an der Wange gestriffen und sich dann in einen nahen Baum hinein gebohrt.
Jahre später beschloss Ziegland eben diesen Baum zu beseitigen. Und er hatte die brilliante Idee dies mit Dynamit zu bewerkstelligen. Die Explosion zerriss nicht nur den Baum, auch die Kugel wurde herausgeschleudert. - Sie bohrte sich in den Kopf, der Jahre vorher von dem Bruder der unglücklichen Freundin als Ziel auserkoren war. Und die Rache war doch vollendet worden …

König Umberto der Erste von Italien beschloss am 28. Juli des Jahres 1900 in einem Restaurant in der Stadt Monza zu speisen. Zu seiner Verwunderung stellte sich der Besitzer des Restaurants als sein genaues Ebenbild heraus, und auch sein Name war Umberto. Auch die Frauen der beiden Männer hatten dieselben Namen. Das Restaurant eröffnete an dem Tag an dem Umberto zum König gekrönt wurde. Am nächsten Tag waren beide tot, - erschossen in zu-fälligen Schießereien …

Das letzte Beispiel wurde auch von Charles Fort humorvoll dokumentiert:
Am 26. November 1911 wurden Drei Männer an dem Mord an Sir Edmund Berry für schuldig befunden und zum Tode durch den Strang verurteilt. Man erhängte sie auf dem Greenberry Hill in London. Die Namen der Drei Männer waren Green, Berry und Hill …

Daraus ergeben sich neue Fragen an die (dem Menschen mögliche) Fantasie: denn inwieweit sind diese Geschehnisse möglicherweise doch nur Interpretationen unserer Vorstellungen? Sind es gemeinsame Halluzinationen vom Prozess und dem Ereignis? - Also mechanische bedeutungslose Begebenheiten, die erst in einer späteren Bewertung Sinn ergeben mögen? Was ist dann dieser „Sinn“?

Solche Phänomene nennt man Synchronizitäten, Koinzidenzen, Parallelitäten oder „seltsame Gleichzeitigkeiten“.

Das beschreibt zeitlich und/oder räumlich zusammen fallende Ereignisse, die scheinbar in keiner direkten Verbindung zueinander stehen oder standen, nun aber beginnen sich zu verknüpfen, zu vermischen und dann gemeinsam (meist für nur eine kurze Zeitspanne) zu entwickeln. Der Unterschied zu einem bloßen, quantitativen oder mechanisch auftretenden Zu-Fall ist die hervorgehobene Qualität der dabei neu entstehenden Bedeutsamkeit. Und diese Bedeutsamkeit kann nicht nur ungewöhnliche Sichtweisen und Veränderungen hervorbringen, sie kann in Bereiche vorstoßen, die der gewöhnlichen Schau meist vorenthalten bleiben.

Doch was genau hat sie zu so einem (bedeutungsschwangeren) Moment zusammengeführt? Und was kann eigentlich einen solchen Moment auslösen?
Eine Antwort darauf mag aus einer eher unerwarteten Richtung kommen:

Es gibt eine Geschichte in der CG Jung und S Freud, in einer Bibliothek sich treffend, in einen Streit verfallen. (6)
Beide saßen in dieser Bibliothek und stritten lautstark, als auf einem der emotionalen Höhepunkte des Streits „etwas“ in der Bibliothek („in einem Bücherschaft“) explosionsartig knallte. Jung sagte daraufhin triumphierend: „Und dies bestätigt meine Theorie und deshalb sage ich voraus, dass dieses Phänomen sich in den nächsten Minuten wiederholen wird!“ Was (zur Verblüffung Freuds) tatsächlich auch geschah.

Was wusste Jung? Und was ist diese Substanz dieser Fantasie, wenn man damit auf die (scheinbar) doch angeblich beständige Wirklichkeit sogar physisch einwirken kann?
Solche Geschehnisse, die uns im zweiten Teil (Poltergeister) öfters begegneten.

Um die Eingangsfrage dieses Kapitels aufzugreifen, wage ich jetzt die Behauptung, dass während bestimmter Zeiten anscheinend nicht nur unsere Fähigkeiten ab und zu „schlafen“ müssen …
Aber zu vieles ist schon im Dunkel des Vergessens versunken.

Dementsprechend kann ein Großteil der heutigen Menschheit sein Potential nur noch bedingt ausschöpfen. Von einigen Erfahrungen sind die meisten (speziell die „zivilisierten“) Menschen gnadenlos abgeschnitten worden!

„Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.“

- Mark Twain, US-Schriftsteller


Mama, da sind Monster unter meinem Bett


Schon seit langer Zeit „spukt“ die Idee herum, das bestimmte Erscheinungen mit Gegenständen oder den von „Unerklärlichkeit“ betroffenen Orten verbunden sind. Viele Literaten und andere Künstler haben sich diese Thematik zunutze gemacht, um solche Ideen unter ihren Lesern und Kritikern zu verbreiten.

„Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht nicht einmal, daß sie es nicht versteht“ 

- Noam Chomsky, Kommunikationswissenschaftler


Und scheinbar existieren solche Gegenstände und Orte tatsächlich. Oder aber auch nicht. -
Doch möglicherweise existieren Zeiten, Dinge und Räume (bzw. die Kombination davon), die es erleichtern könnten bestimmte „Fähigkeiten“ in bestimmten Menschen zu aktivieren ...

Beispiele dafür fanden sich im ersten Teil. Dort wird das faszinierende Geschehen um das Phänomen des Fremdsprachen-Akzent-Syndroms (FAS, Foreign Accent Syndrome) berichtet.

Doch was wäre, wenn das FAS nun gar keine brachliegenden oder bislang unbekannten Begabungen im Menschen aktiviert, sondern nichts anderes ist, als ein Rückfall in die Fähigkeiten vorheriger Leben? Ich glaube ein solcher Gedankengang ist bisher (meines Wissens nach) noch nirgendwo bisher formuliert (*) oder erforscht worden. Und es wäre für Regressionsforscher, die dem Vorhandensein vorheriger Reinkarnationen nicht ablehnend gegenüber stehen, bestimmt spannend ihre Aktivitäten auf das FAS auszuweiten. Und wenn „frühere Leben“ (und damit bestimmte Fähigkeiten) teilweise re-aktiviert werden könnten, wie steht es dann mit anderen Dingen? Gedanken oder „Geist“? Das angehende 20. Jahrhundert (das war kurz nach dem Mittelalter) stand solchen Mutmaßungen teilweise noch offen gegenüber …

(*) Was so auch nicht ganz richtig ist, denn im Rahmen der Forschung an der MPD (Multiple Personality Disorder) oder auch der DID (Dissiociative Identity Disorder) kamen durchaus auch solche Gedanken zur Sprache. Aber der mögliche Zuammenhang zwischen Reinkarnation und FAS, ist niemals erforscht worden. Ok, wie eigentlich auch?
Nun umfassen die MPD und die DID wesentliche Abweichungen der „normalen“ Erlebenserfahrungen. Diese beinhalten Post-traumatische (Stress) Erlebnisse, Poriomanie (eine Art von Fluchtverhalten, das die Körperfunktionen beeinträchtigen kann), Schizophrenie (eine ganze Gruppe von Krankheitsbildern, die hauptsächlich Persönlichkeits- und Charakterstörungen aufzeichnen), Dissioziativen Gedächtnisverlust, aber auch Schlafwandeln, hypnotische Induktionen, Channeling und vieles mehr. Und hier werden/wurden alle möglichen Gedanken gewälzt ...

Dissoziative Erlebnisse haben etwas mit Unterbrechung, Spaltung, Ablösung, aber auch mit Zerfall und Auflösung schon bestehender geistiger Strukturen zu tun.
Eine künstliche Dissoziation wäre für den gesunden Menschen, beispielsweise, das Erlernen von „Channeling“ oder Selbst-Hypnose. Ebenso künstlich wäre hier die „eingepflanzte“ Überzeugung, dass ein Waschmittel tatsächlich weißer wäscht als ein anderes – und dabei der Struktur der damit behandelten Stoffe auch keinen Schaden zufügt. Da unsere Zivilisation auf künstlichen Produkten aufbaut, von künstlicher Nahrung unterhalten, von künstlichen Werten gestützt, in künstlichen Umgebungen praktiziert und allgemein von künstlichen Programmen stimuliert wird, dürfte es schwer fallen, an dieser Stelle noch den natürlichen Menschen und seine Fähigkeiten unbeeinflusst zu bestimmen …
Wobei immer auch zu berücksichtigen sein sollte, was von diesen Erfahrungen tatsächlich „erfahren“ wurde, was in bestimmten sozialen Feldern wie gewichtet wurde und eben, ob es sich dabei nicht vielleicht nur um Erlebnisse handelt, die aufgrund gesellschaftlicher Einschränkungen sich so und nicht anders haben entwickeln können; was die Idee betrifft, dass auf künstlichen Orientierungen auch nur künstliche Produkte entstehen können. Wie weit so etwas auch gefasst werden müsste …


Allerdings könnte auch die Idee, dass sich Menschen selbst für die Phänomene auf irgendeine Art und Weise verantwortlich „zeichnen“, sich als ziemlich unzulänglich herausstellen, möglicherweise aber auch als nicht völlig falsch. Das mag solange gelten, solange bis wir (eines Tages vielleicht) den Kontext der wirklichen Erscheinungen verstehen können. Und zu vieles mag tatsächlich nur in der Vorstellungswelt der (immer noch) kindlichen Fantasie „angesiedelt“ sein …
Wir werden sehen. Noch können wir fragen.

Wo bekommen frisch gezeugte „Lebewesen“ ihren „Seelenstoff“ her?
Und wohin verschwindet der, nach dem physischen Tod?
Warum kann das „Ich“ in einigen speziellen Momenten, wie bei Nah-Tod Erfahrungen, scheinbar losgelöst vom physischen Körper existieren und trotzdem Wahrnehmungen sammeln, über Ereignisse, die doch unmöglich zu erlangen waren (Koma, Operation, NDE,etc,)?
Wie können Wirklichkeits-Teilchen an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit existent sein?

Und warum können materielle Objekt andere materielle Objekt scheinbar, unter bestimmten Bedingungen, widerstandslos durchdringen?

Eigentlich erzählt uns die sogenannte etablierte Physik doch immer wieder, dass in einem abgeschlossenen System nichts „verloren gehen“ kann, - und man verweist uns dann auf die, von Griechischen Klüglern erfunden, vier sichtbaren „Elemente“: Feuer, Luft, Erde und Wasser. Wer sich davon noch nicht recht überzeugen lässt, dem werden dann noch die „Aggregatzustände“: fest, flüssig und gasförmig präsentiert. Und um letzte Zweifel zu beseitigen wird dann noch Einstein herausgekramt, nämlich das die sichtbare Materie doch letztendlich nichts anderes ist, als die eine oder andere Form von Energie. Und wem das immer noch ungenügend ist, der bekommt es mit dem (unergründlichen) Wirken der Quantenmechanik, dem „neuen Okkulten“ zu tun, und hier ist nun noch so gut wie alles möglich.
Und, wie „Gottes Wege“, ebenso unüberschaubar …

Doch ursprünglich waren solche Vorstellungen (und späteren „Theorien“), wie jede ausgedachte oder praktische Erfindung auch, ganz am Anfang - doch auch nichts anderes als nur reine Idee, - Gedankengänge, also „Geist“ …


Jede Idee, Erfindung oder Realisation von Irgendetwas war zu Beginn ihrer „Schöpfung“ nichts als eine virtuelle, aber geistige Imagination. Nur wenige Forscher haben die materielle Existenz von ALLEM so bedingungslos vertreten, wie GI Gurdjieff. Und Gurdjieff „erdachte“ sich (obwohl er stets darauf verwies, dass es sich nicht um eigene Erfindungen, sondern um Teile eines uralten und überlieferten Wissens der Menschheit handelte) eine Kosmologie, die sich in ihren Gesetzmäßigkeiten, ihren Äußerungen, ihrer Physik, Chemie, Biologie, Psychologie, etc. streng von den Glaubensmodellen der heutigen Wissenschaften unterschied, und trotzdem genauso gut erklärte und funktionierte. In einigen Dingen vermutlich sogar deutlich präziser und, entwicklungstechnisch gesprochen, auch wesentlich vernünftiger wirkte. Aber, wer will (oder KANN) hier schon urteilen?

Tatsächlich aber ist eine Alternative erst dann als Gegenvorschlag überhaupt präsent, wenn diese auch die gleiche Behandlung, die unbeeinflusste Aufmerksamkeit und den scheinbaren Widerspruch, erfährt, wie die als bisher angenommene.

Doch ist so etwas heutzutage (außer in kleinen Gruppen) wohl gar nicht mehr möglich, dafür ist die Arroganz, das Blendwerk und die Hypnose von fehlender Grundlagenforschung meiner Meinung nach schon viel zu weit fortgeschritten. Ich werde im Vierten Teil das oben Gesagte (oder diese Festellung) noch präzisieren. Bis dahin: Für Gurdjieff waren Gedanken ebenso materiell wie eine Karotte oder ein Stern - und dahingehend zeitlich und räumlich einzustufen, mess- und sogar wiegbar … Bisher haben wir noch keine Möglichkeit solche Behauptungen anders als im Geist nachzuprüfen. Sokrates wäre sicher höchst erfreut darüber. Aber, wie so oft, - der Beobachter beeinflusst mal wieder hier.

Und manchmal scheint es, wenn man sich all das Ungesagte, Unbekannte und hypothetisch Formuliert vor Augen führt, dass das „gängige“ Weltbild, was uns angeblich von der „objektiven Wissenschaft“ präsentiert wird, nicht mehr ist, als ein Sammelsurium von (Macht und Ideologien geleiteten) Interessen. Kurz, sich uns als eine Art dogmatischer Rechthaberei präsentiert, als eine Doktrin voller Behauptungen, Unwahrheiten, nicht-Assimilierbarem und unfähig mit dem Ballast und dem Abfall der Jahrhunderte umzugehen. Und mit dem grundsätzlichen Widerspruch!

Wir sollten den reinen Wissenschaftsglauben niemals mit der praktischen Nutzung der Natur (und ihren Eigenschaften) verwechseln. Das eine ist einfach abgeschaut und (vergleichend) nachgebaut, das andere ist nur ein höchst theokratisches Konzept. Das Problem mit der Wirklichkeit.

Aber was ist diese Wirklichkeit?
So „weiß“, beispielsweise, die New York Times in ihrer Ausgabe vom 7. Februar 1961:

„Wenn die Wahrheit über die fliegenden Scheiben Allgemeingut wird – und sie wird es eines Tages – dann wird die Wirkung auf die, die sie bisher als Unsinn erklärten, wahrhaft schockierend sein. Dieser Schock kann so groß sein, dass er die Regierungen auf unserer Welt stürzt und sie ein Chaos hinterlassen, bis neue Führer gefunden werden, die imstande sind, die Welt mit einer vollkommen neuen Lebensaufgabe zu leiten.“

Das letztliche Problem ist, wie eigentlich immer: - Wer weiß?
Und Gedanken sind irgendwann letztlich messbar, - denn es ist Geist! - Was ist mit Gedanken unter dem Eindruck der eigenen Präsenz? Sind das vielleicht Geister? Zumindest sind es Emanationen.

Und wer ahnt auch nur, wie lange solcherart Emanationen getrennt von „physischen“ Körpern und unabhängig existieren könnten? Und ob und überhaupt? Bis zum heutigen Tag scheint „die Wissenschaft“ kein gängiges Konzept zu finden, was eigentlich unter „Leben“ verstanden werden kann. Im Gegenteil.
Immer neue Funde in „Grenzbereichen“ verkomplizieren den doch so einfachen Blick des angehenden 20. Jahrhunderts weiter und weiter. Und verschieben dankbar die Grenzen des physischen Todes.

Doch bislang wird die mathematische Teilmenge des „Lebens, so wie wir es ausdrücken“ als hinlänglich gegeben angesehen, und immer seltener lässt sich diese theoretische Ansicht in der Praxis halten.

Eines Tages werden wir, vielleicht, die Natur, die scheinbar leblosen Gesteine, die Berge oder den Sand der Wüsten, mit ganz anderen Augen schauen. Und wir kurzlebige Geschöpfe werden unsere Aufmerksamkeit den Sternen zuwenden und möglicherweise sogar unseren eigenen Planeten mit ganz anderen Augen betrachten lernen …


Befremdliche, sonderbare Angreifer


Von der Willkür von Grenzziehungen


Schon als Kind haben dunkle, fremde Orte, unbekannte Personen oder schlicht: von eigenen (oder anderen) produzierte Fantasien Schattenspiele in uns Ängste und Unsicherheiten hervorgerufen.
Was geschieht am Rande unseres Blickfeldes? Versteckt sich dort etwas im Dunkel? Lauert irgendwo etwas, dass nur auf einen unbedachten Augenblick wartet, um sich an uns heranzumachen? Wo ist nur der beruhigende Lichtschalter?

Doch die, mit solchen Vorstellungen erfahreneren, „Erwachsenen“ wussten immer wieder uns uns zu beruhigen und uns auf den wild gewordenen Fluss erschrockener Gefühle und auf das Geschwätz sich-selbst-verlorener Gedanken hinzuweisen. - Auf den ängstlichen „Geist“, der auf vielleicht eine Lange Zeitspanne der (scheinbar) unnütz gewordenen Überlebensinstinkte zurück schaut und diese (wie die verschwenderischen Äpfel im Herbst) vielleicht trotzdem einfach weiterhin produziert?

Und danach finden wir uns auch in den Räumen des „Bekannten“ und „Erforschten“, des Ungefährlichen, wieder, - und schon ist alles (meistens) dann auch wieder gut. Der scheinbare Albdruck ist dem Traum der Beruhigung gewichen und wir „erwachen“ wieder zu einer uns bekannten Wirklichkeit ...
Und tatsächlich tauchen solche „unwirklichen“ Schattengestalten, die uns im Traum oder bis nach Hause verfolgen oder sich dort schon eingeschlichen haben, in der bekannten und „etablierten“ Welt doch auch fast gar nicht auf. - Gefahren für den Menschen kommen hier meist vom Menschen selber!

Hier finden sich „Tyrannen“, „Räuber“, „Mörder“ und etliche andere Begriffe, die im Hirn spezieller „Menschen“ entstanden und bis zum heutigen Tag um ihre Existenzberechtigung streiten. - Aber allen diesen sind wohl die wenig erstrebenswerten Attribute „Gier“, „Gewalt“, „Unmäßigkeit“ und „Selbstsucht“ zuzuordnen.

So, wie die Überlebensinstinkte sich behaupten, so behauptet sich auch die vor-zivilisatorische Seite des Menschen, die vermeint mit genügendem Druck oder mit ausreichend Gewalt ließe sich die Wirklichkeit ihren (kurzfristigen) Wünschen gemäß unterordnen und sogar formen.
Ist Politik heute wirklich mehr, als der Streit um Grenzlinien?

"In dem Augenblick, als Assad die Katar-Pipeline ablehnte, unterzeichnete er sein eigenes Todesurteil."

- Robert F. Kennedy (Neffe von John F. Kennedy)

Doch fanden sich auch (wenig beachtet) im Laufe der Geschichte wiederholt seltsame Phantome, unerklärliche Schatten, die den Weg der Menschen zu ihrem Zuhause verfolgten, oder sich dort schon eingeschlichen hatten.
Und einige dieser „Schatten“ begannen sogar, diese so verfolgten, Menschen zu attackieren.
Phantome, die uns zeigen könnten, dass unsere Angst vor der Dunkelheit nicht immer ein Produkt der Fantasie – oder des fiebrigen „Geistes“ ist, sondern, dass manchmal wirklich gefährliche Mächte in den Schatten lauern können …

Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn wird als „schmal“ beschrieben (7), wie steht es dann eigentlich mit der Grenze zwischen der angenommenen Wirklichkeit und dem Übernatürlichen?
Und als wie „stabil“ wird sich diese Grenzlinie erweisen im Ränkespiel der Schatten, der Vernunft und der erklärten Wirklichkeit?
Und was ist das dann für eine Wirklichkeit, in der sich solche Erscheinungen einfach miteinander vermischen können?
Schatten mögen „verschwinden“ wenn Licht auf sie gerichtet wird, aber um den Blick auf das nun Schattenlose zu klären bedarf es vermutlich einer gänzlich anderen Sichtweise.


Träume sind … manchmal auch Hinweise


Im Jahr 1830 lebte und arbeitete ein Pfarrer, namens Perring, in einer dörflichen Pfarrgemeinde, die heute ein Teil von London ist. In dieser Zeit war es nur ein kleines Randdorf.
Perring hatte seinen ältesten Sohn verloren und er bestattete den Jungen (der starb mit 17 Jahren) in den Gewölben seiner Kirche. Alles ging seinen Gang. Doch schon kurze Zeit später begann das Merkwürdige. Zwei Nächte nach dem Begräbnis hatte der Pfarrer einen merkwürdigen Traum.

In diesem Traum sah er seinen Sohn im nun blutbefleckten Leichentuch, mit einem Gesicht von unsagbaren Schmerzen erfüllt. Er hörte ihn bitten, er möge kommen und ihn verteidigen, denn etwas – oder jemand – wollte ihn nicht in Frieden ruhen lassen!

Der Pfarrer schob diesen Traum, aus dem er schweißgebadet erwachte, dem plötzlichen Verlust seines Sohnes und seiner eigenen Niedergeschlagenheit zu und ignorierte ihn. Vergrub sich stattdessen in sein Tagewerk und vertraute auf Gott, dass er das richtige tat.

Doch der Traum wiederholte sich. Wieder bat ihn „sein Sohn“ eindringlich seinen Körper vor der Entweihung zu schützen, - denn etwas war gerade dabei seinen Körper zu entweihen, ihm Gewalt anzutun …
Und der Pfarrer begann zu zweifeln. - Seinen eigenen Zustand, in den er geriet, beschrieb er als irgendwo zwischen „Wahnsinn und der Weisheit der Offenbarung“. Das Traumgeschehen, die scheinbare Stimme seines Sohnes aus dem Grab heraus, ließ ihn jedoch nicht wieder los. Also traf er die Entscheidung dem merkwürdigen Traum nachzuspüren ...

Früh am nächsten Morgen machte er sich auf den Weg zum Haus eines Angestellten, des Verwalters, der die Kirchen- und Gewölbeschlüssel verwahrte, nur um zu erfahren, dass gerade der Hauptschlüssel für das Gewölbe zu-fällig zerbrochen war und zum Schmied zur Reparatur gebracht werden musste. Der Verwalter gab den Hinweis, dass es nur einige Tage dauern würde, doch der Pfarrer, immer unsicherer über die mögliche Gefahr hinter dem Traumgebilde, besorgte sich bei dem Schmied, zum Schrecken des Vikars, eine Brechstange. Der Verwalter bestand nun darauf die weiteren Handlungen des Pfarrers zu begleiten.

Mit einem schweren Hammer wurden die Schrauben, die Scharniere und die restlichen Befestigungen der Gewölbetür beseitigt und die beiden Männer gingen in das Innere des Raumes hinein. Dieser Augenblick wurde als „feierlich“ beschrieben, eine „Feierlichkeit, die mit Ehrfurcht vermischt war“ …
Der „von Schrecken geplagte“ Vater eilte sofort zum Sarg seines Sohnes.

Der Sarg war aus der Aussparung der Wand, in die die Särge gebettet wurden, herausgerissen worden. Er lag nun auf dem Ziegelboden und der Sargdeckel lag lose darauf, doch war jede Schraube der Halterung entfernt worden. Der Körper des Sohnes lag im Sarg, eingehüllt in das Leichentuch, dass aber im Kopfbereich dunkle Blutflecken aufwies.
Sofort begannen die Männer den Leichnam zu untersuchen. - Der Kopf war nach hinten gekippt worden, der Kiefer war ausgerenkt worden und hing „mit dem grässlichsten Ausdruck von Grauen“ schlaff auf der Brust. Alle seine Zähne waren verschwunden! - Dem Blut nach waren sie, kurz nach der Bestattung schon, mit Gewalt herausgezogen worden.

Der Übeltäter wurde schnell gefunden. Es handelte sich um den Sohn des Verwalters, der der Zahnarzt und Barbier des Dorfes war, aber wohl auch als Leichenbestatter arbeitete, denn er besaß die Zweitschlüssel zu dem Gewölbe. Der Sohn des Pfarrers hatte zeitlebens außergewöhnlich schöne Zähne gehabt und der Sohn des Verwalters hoffte mit diesen Zähnen einen beträchtlichen Gewinn in seinem Geschäft erzielen zu können.
Das Geschehen wurde in der Öffentlichkeit heruntergespielt. Der Pfarrer, gezeichnet von dem Erlebten beschloss die Pfarrgemeinde zu verlassen. Er ließ sich als Soldat anwerben.
Der Verwalter wurde umgehend versetzt, verstarb jedoch rasch danach.

Verwirrend? Warum hatte der Zahnarzt den Ort seiner Machenschaften nicht wieder hergerichtet? War der Sarg zu schwer für den einzelnen Mann? Und wer schickte dem Vater diese Träume? Oder waren dies „unbewusste“ Warnungen über Geschehnisse, von denen er doch überhaupt nichts wissen konnte? Und so seltsam geht es weiter …


Hexerei und Heiligkeit sind die einzigen Realitäten (8)

Marie Mesmin, eine arme Haushälterin und Pförtnerin, machte im Jahr 1907, mit 52 Jahren, eine erneute Wallfahrt nach Lourdes. Von dort brachte sie eine der dort verkauften, also nicht ungewöhnlichen, Gipsstatuetten mit zurück. Diese Statuetten werden dort, im Andenken der „Heiligen Jungfrau der Grotte“, verkauft. - Diese war der 14-jährigen Bernadette Soubirous am 11. Februar 1858 in dieser Grotte unweit von Lourdes erschienen. Durch spontane Wunderheilungen wurde diese Stätte weltberühmt.

Und Marie Mesmin war auch nicht irgendwer. 1905 war sie (ebenfalls in Lourdes) schon von einer schweren Krankheit geheilt worden, worin sie allein Gottes Macht und Wirken sah. Sie hatte auch Visionen und erlangte durch ihre Hellsichtigkeit eine gewisse Berühmtheit. Bis heute.
Im Jahr 1902 sagte sie:

„Wenn ihr wüsstet, was geschehen wird, wäret ihr in Angst und Schrecken. Es kommt ein Krieg, wie man einen solchen noch nie erlebt hat. Bis zu fünfzig Jahren werden alle Männer in den Krieg ziehen müssen. Ich sehe, wie große Vögel Feuer auf die Städte fallen lassen. Es wird außer Krieg auch Pest und andere, gänzlich unbekannte Krankheiten geben, von denen die Ärzte nichts wissen. Es kommen große Erdbeben, und Berge werden sich bewegen. Es kommt Hungersnot und Revolution; man wird sich verstecken müssen. Es kommt der Tag, wo die Reichen ebenso leiden wie die Armen, wo das Geld nichts mehr wert sein wird.“

Und unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg wusste sie:


„Es kommt noch eine Prüfungszeit, die schrecklich sein wird. Gott wird die Menschen sieben, und jene, die nichts hören und nichts verstehen wollen, werden inmitten dieser Plagen zugrunde gehen. Es gibt Leute, die auf einen von Gott gesandten König hoffen, der die Ordnung wieder herstellen soll. Ist das möglich bei der schlechten Gesinnung, die überall herrscht? Bevor ein König kommen kann, muss die Welt vollständig anders geworden sein, und nur große Strafen werden diese vollständige Umwandlung zustande bringen.“

Madame Mesmin erwarb also dieses Bildnis der „Jungfrau“ und stellte es in ihrer Küche auf. Während ihrer täglichen Gebete bemerkte sie plotzlich, dass Tränen aus den Gipsaugen der Statuette kamen und ihre Gipswangen herunter rollten ...
Doch der Priester, dem sie das Wunder umgehend meldete, war nicht davon überzeugt und riet ihr mit niemandem darüber zu sprechen. Trotzdem (oder gerade deswegen) verbreitete sich diese Nachricht unter den Gläubigen, und Pilger kamen aus ganz Frankreich und sogar aus fremden Ländern, um das Wunder zu erleben.

Das führte zu seltsamen Vorwürfen und Angriffen. - 1920 wurde das folgende Geschehen ein Fall für das Strafgericht von Bordeaux, in dem die Verteidigung den Vorwurf der Hexerei (oder vielleicht besser: des psychischen Angriffs unter dem Namen der Hexerei) vorbrachte.

Als bekannt wurde, dass diese Tränen sogar Kranke heilten, erhöhte sich, sehr zum Unwillen der Kirche, der Zustrom der Pilgernden. Diese „Tränen“ konnten von jedem eingesammelt werden. Ein Kassierer der Nationalen Versicherungsgesellschaft gab vor Gericht zu Protokoll, dass er selbst ein kleines Glas voll der Tränen gesammelt hatte. Er sagte auch, dass, wenn ein größeres Glas gebracht wurde, auch das neue Glas bis an den Rand mit Tränenflüssigkeit gefüllt wurde.

Eine Flasche, voll dieser angeblichen Tränenflüssigkeit, wurde in das örtliche Kloster geschickt; dort von der skeptischen Vorgesetzten „Mutter“ an einen Chemiker weitergeleitet, der die Flüssigkeit untersuchte.
Es stellte sich (für ihn und seine Prüfmethoden) als einfaches Wasser ohne Salz- und Schleimanteile heraus. Das aber sind beides Dinge, die man (zumindest) in menschlichen Tränen findet und erwartet.
Das führte zum Verdacht der Hochstapelei.

Die Statuette wurde daraufhin, auf Befehl des Erzbischofs, in das Kloster gebracht, womit das Phänomen der Tränen auch unmittelbar wieder aufhörte.
Marie Mesmin ersetzte nun die fehlende Statuette mit einer Reproduktion der „Santissima Maria Bambina“ von Mailand, die sie ebenfalls in ihrer Küche aufstellte. - Und das Wunder begann sich alsbald zu wiederholen: Tränen flossen erneut, diesmal aus emaillierten Augen ...

Es wurden Vermutungen gemacht, dass die Feuchtigkeit der Küche (die sich im Keller des Hauses befand) eine Kondensation auf den jeweiligen Standbildern hervorrief, aber das allein konnte den üppigen Wasserfluss nicht ausmachen oder erklären. Und letztlich hätten auch andere Gegenstände in der Küche betroffen sein müssen. Dem war aber nicht so.

Die Besitzer des Hauses, verärgert über den ständigen (und wachsenden) Pilgerandrang kündigten Marie Mesmin das Mietverhältnis. Sie kam woanders unter, ihre „Wunder“-Reproduktion aber wurde von gläubigen Anhängern in einer extra eingerichteten Hauskapelle ausgestellt.
Doch die Tränen blieben diesmal aus. -
Allerdings hatte sich nur die „Natur“ des Wunders geändert: statt Tränen zu „weinen“ umgab das Bildnis nun ein „seltsamer und entzückender Duft“, der sich, wie ein Parfum, im herangereichten Stoff verfing.

Während des folgenden 1. Weltkrieges waren Bilder und Tücher, die diesen „himmlischen Duft“ trugen, unter den Soldaten und an der Front sehr gefragt. Sogar ein umfangreicher Handel mit diesen „frommen Objekten“ begann sich zu entwickeln. Das wiederum geschah unter der Leitung eines syrischen Priesters (Archimandrit Saboungi, Generalvikar der Diözese Sidon, Doktor der Philosophie und Theologie von Rom), der in Frankreich durch den Krieg gestrandet war.

Drei Jahre später überwarf sich Marie Mesmin mit dem Priester. Sie beschuldigte ihn sogar mit den Luciferianern (einer Sekte Satans, die diesen als Lichtgestalt verehrt) zu paktieren, sie geistig zu attackieren und zu quälen. Saboungi begab sich, aufgrund dieser Anschuldigungen, daraufhin in das 200km entfernte Nantes.
Marie Mesmin behauptete nun weiter, dass sie (aufgrund ihrer hellseherischen Fähigkeiten) des Nachts seine blutigen Riten und Schwarzen Messen verfolgen könnte, ja auch Silhouetten seiner möglichen Opfer sah …

"Von Nantes aus verfolgte Sapounghi mich ständig. Er hat versucht, mich verrückt zu machen. Er schickte mir mörderische Gedanken gegen jeden. Er produzierte eine magnetische Kraft in mir. Ich weiß, dass er, als er in meinem Haus war, schwarze Magie praktizierte. Er tat das Blut von Kröten und anderen Tieren in einen Kelch, und er stellte diesen Kelch zwischen die Brüste einer Wachspuppe, die eine nackte Frau repräsentierte."

Hilfe bekam sie von einem Kleriker aus Bordeaux, der vermeinte ihre Anfälle seien einem, von Saboungi gesandten, mit Hexerei erzeugten Dämon zuzuschreiben. Mit der Erlaubnis des Kardinal-Erzbischofs begann er mit einem Exorzimus. Er bezeugte, dass der Dämon, gefoltert von heiligem Wasser, durch ihren Mund, um den Tod des Mannes bat, der ihn geschickt hatte.

Das machte die Runde!

Im Kreis der Gläubigen verbreitete sich die Ansicht, dass Saboungi Leid und Tod (speziell auf seine Feinde) brachte. Aufgestachelt davon entschlossen sich vier Männer (M.de Floris; Makler, M.Cardon; Polizeiinspektor, M.Berton; Dirigent und M.Parantel: Bankkassierer), im Glauben keine Hilfe von der ungläubigen Justiz zu erhalten, den „bösen“ Praktiken des Syrischen Priesters ein Ende zu setzen. Sie gingen heimlich nach Nantes, überfielen Saboungi, fesselten ihn an sein Bett und verprügelten ihn mit einem Holzpaddel, einer Hundepeitsche und einem Autoreifenschlauch, der mit Blei gefüllt war.
Dann durchsuchten sie das Zimmer nach Beweisen seiner nächtlichen Hexerei und fanden, neben einem menschlichen Schädel, eine Wachsfigur, die „alle Anzeichen des satanischen Umgangs“ trug, mit dem Marie Mesmin gefoltert worden war …

Mme. Mesmin, die nichts von den Machenschaften der Männer ahnte, wurde, genau in dem Augenblick, als man den Priester zerschlagen und blutend in seinem Zimmer fand, Hunderte Kilometer von Bordeaux entfernt, unerklärlicherweise von ihrem Leiden erlöst.
Man kann nun alles Mögliche spekulieren ...

Damit begann auch der Gerichtsprozess. Der Priester klagte gegen seine „ungerechtfertigten“ Angreifer.
Die Verteidigung brachte viele Zeugen vor, neben Marie Mesmin, die die Verletzungen durch Saboungis Hexerei bestätigten. Auch wurden Dr. Rochas und dessen überzeugenswerte Experimente (9) zitiert, was das Gericht aber wohl nicht sonderlich beeindruckte. Zumindest nicht hinsichtlich des gewalttätigen Übergriffs: Die vier Männer wurden zu jeweils drei Monaten Gefängnis, wegen „unprovoziertem Angriff“ auf den Priester, verurteilt. - Letztlich wurde das Urteil aber so formuliert, um das Hexenproblem (der damaligen Wissenschaft gegenüber) doch eher unbestimmt zu lassen:

„Dass es beim derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht sicher ist, ob die Verletzungen, über die Marie Mesmin klagt, tatsächlich durch die Missetaten des Abbe Saboungi verursacht wurden und ob ihr Leben wirklich in Gefahr war.“

In den Protokollen wurde jedoch festgehalten, dass Mme. Mesmin von „unsichtbaren Angreifern“ gebissen wurde, die gut dokumentierte Zahnabdrücke in ihrem Gesicht hinterließen.
Das Gericht fuhr fort:

Dass es andererseits nicht sicher ist, dass die von den Angeklagten angewandten Mittel von der Natur waren, dem Leiden, das sie fühlte, ein Ende zu machen. -
Wir haben also in der Rechtssache Bordeaux keine gerichtliche Entscheidung über die Validierung (rechtsgültige Entscheidung) der Wirklichkeit der Hexerei zu treffen, sondern die respektvolle Anhörung, die ihr gegeben wurde, und das unverbindliche Urteil führt uns zu der Erwartung, dass dies in der Zukunft entschieden werden wird.“



(…) - Bislang wird Hexerei eher offiziell ignoriert, totgeschwiegen, lächerlich gemacht oder als Grund für psychische Unangepasstheit genommen. Von einer gerechten Aufarbeitung habe ich noch niemals etwas gehört, im Gegenteil. Ständig werden die Schubladen mit angeblich bekannten Namen beschrieben; und in diesen verschwindet das Unbekannte, Ungewollte oder nicht-Assimilierbare eben.
Aber so eine Zukunft kann auch eine lange Zeit noch entfernt sein, nicht wahr? Und was ist nicht verhältnismäßig? Relativität etwa?

Legt man nun Marie Mesmins eigene paranormale Fähigkeiten zugrunde, die sich bislang eher im hellseherischen Bereich manifestierten, aber vielleicht auch bei den tränenden Statuetten, addiert dazu eine gehörige Portion psychoaktiver Ablehnung, die sie dem Syrischen Priester entgegen brachte, und ruft man sich die Manifestationen und Materialisationen früherer Berichte hier, wie etwa der der Anneliese Michel oder des Cideville Poltergeistes noch einmal in Erinnerung, dann wäre es auch durchaus denkbar, dass Marie Mesmin diesen Angriffen durch „sie selbst“ ausgesetzt war ...
Und der Priester, der vielleicht nur als eine Art persönlicher Katalysator wirkte, wirklich unschuldig war ...
Rein hypothetisch gesprochen.

Was aber, wenn der persönliche Grund wegfällt?
Was, wenn solcherart Attacken unpersönlicher Natur sind?


Terror aus dem Nichts oder Alles in Ordnung, Louie

Anfang November 1927 geschah auf der Camdenbrücke (Federal Street Bridge) in New Jersey etwas Rätselhaftes, ja Gespenstisches … - Fünf Personenwagen und ein Bus der Stadt wurden von unsichtbaren Angreifern „beschossen“. Glücklicherweise wurden dabei (anfangs) keine Menschen verletzt.
Windschutzscheiben wurden zerschmettert und Karosserien beschädigt.

Das rief die Polizei auf den Plan, die sofort einen Amokläufer vermutete, der mit einer Waffe auf die vorbeifahrenden Autos schoss. … Das Problem, das sich nach der Untersuchung der Autos ergab war, dass nicht nur keine Kugeln (oder andere Projektile) gefunden werden konnten, auch die Beschädigungen der Karosserien wiesen keine, für Schusswaffen typische, Einschläge (Geometrien und Gehäuse) auf. - Und auch der Standort des Angreifers konnte einfach nicht ermittelt werden …

Es wurde eine größere Untersuchung eingeleitet, um dem „Schützen“ auf die Spur zu kommen, vermutlich da eines der Opfer, der ehemalige Staatssekretär Albert S. Woodruff, immer noch prominent genug war und deshalb genügend Einfluss dahingehend gelten machen konnte.

Bei der folgenden Untersuchung der Behörden wurde der Polizeiinspektor John J. Rodgers, auf dem Weg die Brücke zu inspizieren, zweimal von dem unsichtbaren Angreifer getroffen und schwer im Rücken verletzt. Ein Schuss verfehlte sein „Ziel“. Doch dieses Mal wurden die Inspektoren fündig: Keine Kugel, sondern ein seltsamer, blauer Marmor war in den Körper des Beamten eingedrungen.
Allerdings stellte sich nun die Frage, wie ein solches Geschoss so beschleunigt werden konnte, in einen menschlichen Körper so tief einzudringen und ihn derartig zu verletzen …, vor allem – aus was für einer Entfernung? - Denn es war wieder kein Angreifer auszumachen …
Bei der Untersuchung des dritten Schusses stellte man eine beachtliche Delle im Stahlgeländer der Brücke fest, und das, obwohl der Schuss den Stahl offensichtlich nur gestreift hatte.

Eine erweiterte Suche, die diesmal auch die Häuser der Umgebung einschloss, brachte auch keinen Hinweis auf den Täter. Was also tun?

Offiziell gab die Polizei bekannt, trotz der nachweisbaren Verletzung des Polizeiinspektors durch ein Marmor-Projektil, dass die Beschädigungen der Fahrzeuge und die Verletzung des Polizisten durch Pistolenkugeln entstanden waren, und zwar mit einem Kaliber 22 oder 25. - Und dies, obwohl (außer dem Marmor) keine weiteren Geschosse gefunden werden konnten. Eine gängige Praxis mit dem nicht-Erklärbaren und nicht-Assimilierbaren umzugehen. Die Reduktion auf angeblich Bekanntes. Die Lüge der Behauptung.

Doch die Angriffe hörten deswegen nicht auf. Das betroffene Gebiet wurde sogar größer.

Personenwagen, Taxis und Busse wurden weiter zur Zielscheibe des unbekannten Angreifers, aber auch Straßenlaternen. Insgesamt wurden diesmal 11 Fahrzeuge angegriffen. Zeugen sagten übereinstimmend aus, dass überhaupt keine Schüsse zu hören waren. Und wieder wurden keine Kugeln gefunden. Und ebenso keine Spur des Angreifers. Verwirrender war, dass man nicht einmal einen Ort finden konnte, von dem die (angeblich gezielten) Attacken ausgingen.

Während die Behörden noch versuchten Erklärungen zu finden, wurde das attackierte Gebiet schon wieder ausgedehnt. Dieses Mal fanden die Angriffe an den verschiedensten Orten statt, doch immer innerhalb der Umgebung von Camden. In Cramer Hill wurde ein Geschäft (Gottlob Mayers) angegriffen: Das unauffindbare Projektil zersprengte die Tafelglastür des Ladens. Man einigte sich zwar darauf das der Angriff von außerhalb des Geschäftes geschehen sein musste, fand aber auch nach gründlichster Inspektion im Inneren kein Geschoss. Es sah aus, als hätte sich das Geschoss einfach in „dünne Luft“ aufgelöst. Zeugenaussagen bestätigten auch hier, dass kein Schuss zu hören gewesen war, geschweige davon, dass ein Angreifer gesichtet werden konnte.

Kein Angreifer, keine Geräusche und auch keine Kugeln. Und auch scheinbar keine persönliche Absicht. - Die Attacken wirkten wie zufällig ausgewählt. Man sprach von der bewussten Verbreitung von Terror und von Chaos. Doch auch hierfür gab es keine Beweise …
War es der selbe Angreifer? Oder war es nun ein Nachahmer? Das ganze Geschehen war rätselhaft.
Es konnten einfach keine Schuldigen und auch keine zufriedenstellenden Erklärungen für die Angriffe gefunden werden.

Ähnlich Attacken gab es in Collingswood und in Lindenwood. Und auch hier das gleiche Bild: Keine Geräusche und keine Kugeln. - Doch nach einigen der vielen Angriffe wurden merkwürdige andere Geschosse gefunden: vernickelte Schrauben … und wieder blauer Marmor.

Nun vermutete man, dass der Angreifer entweder mit einer Art Hochleistungs-Luftpistole oder mit einer großen Schleuder die Attacken ausführte. Doch um was es sich dabei handeln könnte war nicht bekannt, denn so eine Luftpistole oder eine, eine derartige Kraft über große Distanzen entwickelnde, Schleuder gab es (nach Meinung der Behörden) nicht. Und die bloße Menge an Zerstörung widersprach dem auch. Oder die unbekannte Waffe verfügte über einen besonders entwickelten Schalldämpfer. Doch da war immer noch das Problem mit der Entfernung.

Man verhaftete einen kleinen Jungen, der das Pech hatte in der Nähe (zumindest) der Brücke zu wohnen, doch scheiterten die Behörden an der Frage: Wie denn dies alles anzurichten dem Jungen überhaupt möglich gewesen sein könnte? …  Man war verzweifelt. - Der gespenstische Schütze konnte jeden und jederzeit angreifen.
Niemand war mehr sicher.
Und es breitete sich Panik in der Bevölkerung aus. Zwar gab es keine Todesopfer, doch manche glaubten, dass dies nur noch eine Frage der Zeit war. Die Menschen hatten Angst ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Die Brücke wurde nun gänzlich gemieden. Jedem Hinweis wurde nachgegangen.
War es noch der ursprüngliche Angreifer oder doch ein Nachahmer?
Und wie konnte ein Nachahmer die Kugeln und Geschosse auch so einfach verschwinden lassen?
Wie war es dem Täter überhaupt möglich den Nachforschungen der Polizei immer wieder auszuweichen?
War es ein Einzelgänger oder waren es mehrere Täter?
Was man sich auch ausdachte, - jede „Spur“ verlief ins Nirgendwo.

Dann kam ein Hinweis von zwei jungen Frauen, deren Schlafzimmerfenster frühmorgens von von einer Kugel durchbohrt worden war. Diesmal war es wirklich eine Kugel, denn sie wurde am Tatort gefunden. Und sie hatte das Kaliber 32 …
Beide Frauen bezeugten einen sehr hochgewachsenen fremden Mann mit einer Pistole gesehen zu haben, der auf der Straße vor ihrem Haus lauerte und zu ihrem Fenster hoch starrte. Als er ihrer gewahr wurde lief er mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit davon. Und als er die Ecke des Hauses erreichte, hörten sie ihn sagen:
„Es ist alles in Ordnung, Louie.“
Nachforschungen über „Louie“ oder den hochgewachsenen Fremden blieben ergebnislos, ebenso über die Waffe. Man konnte nicht einmal die Richtung bestimmen, von wo aus der Schuss auf das Fenster abgegeben worden war.
Ich nehme an, es herrschte eine allgemeine emotional geladene Unsicherheit und Verwirrung.
Die Wut und die Panik unter der hiesigen Bevölkerung jedenfalls wuchs. Jetzt hatte man auch ein (mögliches, aber meiner Meinung nach wenig wahrscheinliches) Bild des Angreifers. Und er hatte einen Komplizen bekommen ... Man glaubte an etwas Fassbares.

1928 hörten die Angriffe so plötzlich auf, wie sie begonnen hatten.
Bis heute sind die Geschehnisse von 1927 in der Umgebung von Camden ein ungelöstes Rätsel.


Ein unwirklich kurzer Besuch
oder Ich weiß, dass du das bist

1937. Acht, sichtbar erschütterte Eisenbahner stiegen aus dem Fahrerhaus des Mitternachts-Güterzuges und erzählten eine seltsame Geschichte über diese Fahrt aus dem ca. 30 km entfernten Sandspruit nach Standerton …

Sandspruit selber war in diesem Jahre der Schauplatz eines mörderischen Geschehens gewesen; - ein Ladenbesitzer namens Berman, sein Assistent Liebowitz und die Ehefrau von Liebowitz waren dort ermordet wurden. Man befand den 20jährigen Andries de Plessis für schuldig und so wurde er für diese Verbrechen gehängt. Man befand ihn auch für schuldig zwei griechische Café-Besitzer in Brakpan (eine Stadt in einer anderen Provinz) ermordet zu haben.
Doch hier ist die Geschichte der Eisenbahner:

Es begann, noch während der wartende Zug in Sandspruit stand, als Steine auf den Motorwagen des Zuges fielen. Dabei wurde der Heizer (Vrey) so heftig am Hals getroffen, dass er umfiel. Der Maschinist kam ihm sofort zu Hilfe. Als sie Deckung fanden wollte der Maschinist Vrey zur Beruhigung eine Tasse Wasser anbieten, doch wurde diese ihm heftig „von unsichtbaren Kräften“ aus der Hand geschlagen. Zwei andere Eisenbahner, einer davon der Zugführer, sahen diesen merkwürdigen Vorfall. - Vrey jedoch glaubte an einen bösen Schabernack und beschuldigte einen ihm Bekannten laut auf Afrikaans:
Alles klar, Plessis, ich weiß, dass du das bist!


Der Zug verließ Sandspruit ohne weitere Vorfälle. Da Vrey immer noch benommen von dem Angriff war bot der Wachmann des Zuges an seinen Job als Heizer vorübergehend zu übernehmen, währenddessen Vrey sich noch etwas erholen könnte. Vrey ging darauf ein und wurde von zwei Bediensteten der Eisenbahn, die ebenfalls nach Standerton unterwegs waren, zum Wagen des Wachmannes gebracht, während des Wachmann sich zum Zugführer gesellte.

Im Waggon des Wachmannes angekommen boten die beiden Vrey einen Kaffee an. Umgehend begann ein erneuter Hagel von Steinen auf das Dach des Wagens. Die ihm gereichte Tasse mit Kaffee wurde dem Eisenbahnbediensteten „von einer unsichtbaren Hand“ zu Boden geschlagen, bevor Vrey sie auch nur berühren konnte.
Als sie die Station in Beechwick erreichten, wurde ein weiterer Versuch gemacht, Vrey etwas Kaffee zu geben. Doch abermals wurde die Tasse aus der Hand des Bediensteten geschlagen.
Das wurde zu unheimlich und die Männer beschlossen den Waggon gemeinsam wieder zu verlassen. In einer Kabine waren drei andere Männer, Bedienstete eines anderen Zuges zugestiegen, die von Beechwick nach Standerton reien wollten. Zu ihnen gesellten sich Vrey und seine beiden Begleiter.
Sie erreichten Standerton ohne weitere Vorfälle. Vrey wurde im Bezirkskrankenhaus auf Grund von Schock und den Verletzungen an Hals behandelt. Er war zwei Tage im Krankenhaus.
Das geschah am Freitag.

Am Montag morgens wurde ein Tankwart der Eisenbahn (Van der Westhuizen) in Sandspruit, als er neben einem stationären Zug stand, von einer „unsichtbaren Kraft“ erfasst und zu Boden geschleudert.
Als er später seinen Körper betrachtete, war dieser voller schwarzer Flecken.
In der folgenden Nacht wurde noch ein ankommender Zug in Sandspruit mit einem Hagel aus Steinen „begrüßt“. Es entstand kein Schaden dabei und niemand wurde verletzt. Wo sich Vrey an diesem Montag aufhielt ist mir nicht bekannt.
Danach schienen die „Vorfälle“ wieder aufgehört zu haben.


Der unheimliche Schleicher oder Die unerklärlichen Gasangriffe von Mattoon

Im Jahre 1944 wirft der Zweite Weltkrieg Spannungen, Besorgnis und seine beunruhigenden Schatten auch in Gegenden, die gar nicht direkt von dem blutigen Geschehen betroffen waren, so auch in die USA. Pearl Harbour, U-Boot Blockaden und Gerüchte über mögliche Massenangriffe der Achsenmächte alarmierten und sensibilisierten die Bevölkerung, eine Atmosphäre von Paranoia und Angst, so auch in Mattoon, einer kleinen Stadt in Bundesstaat Illinois …

Am Abend des 31. August 1944 berichtete ein Mann, namens Urban Raef, dass er in der Nacht durch einen schädlichen Geruch in seinem Zimmer geweckt worden sei. Dieser Geruch rief Atemnot und ein schweres Erbrechen hervor. Eine körperliche Schwäche erfasste ihn und seine Frau, die von dem scharfen Geruch gelähmt wurde. Sie waren unfähig den Grund des Geruches zu finden.
An dem selben Abend wurde ein anderes Ereignis bekannt: Ein kleines Mädchen wurde von einem seltsamen Geruch so krank, dass es von schweren Hustenanfällen geschüttelt wurde. Ihre Mutter fand sie gelähmt im Bett liegend vor. Sie war nicht in der Lage das Bett aus eigener Kraft zu verlassen.

Am darauf folgenden Tag, am 1. September 1944, Frau Kearney schlief in der Nähe eines Fensters, mit ihrer jüngsten Tochter (ihre beiden anderen Töchter, ihre Schwester, und ihr Neffe schliefen in anderen Räumen), als sie einen starken, süßen Geruch wahrnahm. Sie vermutete anfangs den Duft von Sommerblumen, doch der Geruch intensivierte sich stetig. Bald schon war er so überwältigend, dass, bei dem Versuch das Fenster zu erreichen, ihre Beine unter der Last ihres Körpers nachgaben.
Frau Kearney rief ihre Schwester zu Hilfe, die, als sie in den Raum kam, sofort von dem starken, süßen Geruch, der die Luft durchdrang, betroffen wurde.
Aus Furcht, dass es sich um irgendeine Art von Gasangriff handelte, lief die Schwester zu einem Nachbarn. Dort unterrichtete sie telefonisch die Polizei. Doch als diese endlich das Haus erreichte war der Gasgeruch „verschwunden“. Auch kein Herumtreiber oder ein möglicher Angreifer konnte ermittelt werden. Frau Kearney selbst konnte sich schnell von dem seltsamen Erlebnis erholen, lediglich ein „brennender Schmerz“ in ihrem Hals verblieb noch eine Zeitlang.

Als dann Herr Kearney nicht lange danach, von seinem Job als Taxifahrer, nach Hause zurückkehrte, sah er eine seltsame Gestalt, die vor dem Schlafzimmerfenster seiner Frau lauerte.
Er beschrieb die Gestalt als einen großen, dünnen Mann, der dunkel gekleidet war und "eine eng anliegende Kappe" oder Mütze trug. Herr Kearney's Versuche den Eindringling zu stellen oder zu fangen erwiesen sich als erfolglos, er verschwand in der Nacht.
Wieder wurde die Polizei gerufen, wieder ergebnislos.
Die Polizei teilte ihre eigene Vermutung mit, dass der Fremde vielleicht ein Räuber war und Kearney's Eingreifen den möglichen Raub vereitelt hätte.

Das war Futter für die Presse.
Schlagzeilen, wie: „Narkotisierender Spanner immer noch auf freiem Fuß“ heizten die ohnehin schon angespannte Atmosphäre noch weiter an. Die Unsicherheit der Bevölkerung stieg und immer neue Berichte erschienen mit Zeugnissen von Menschen, die diesem angeblichen Eindringling auch begegnet sein wollten; dunkel gekleidet und eine eng anliegende Kappe …

Viele der Opfer begaben sich in ärztliche Behandlung. Einige der Berichte erwähnten eine Sprühflasche, die der Angreifer mit sich führte, wie sie zu dieser Zeit zum Versprühen von Pestiziden benutzt wurde. Beschreibungen des wahrgenommenen Geruches reichten von blumigen süßen Düften über Parfum bis zu unangenehmen, moschusartigen Gestank. Auch die Symptome der Betroffenen Opfer variierten. Sie berichteten von Übelkeit und von Schwäche, von Krämpfen, Schwellungen und teilweisen körperlichen Lähmungen. Besonders betroffen waren der Rachenraum, die Lippen und die Augen nach den Attacken des Unbekannten. Trotz fortgesetzter intensivierter Suche konnten die Behörden jedoch keinen Beweis auf den Angreifer finden. Nirgendwo war eingebrochen worden, niemand vermisste etwas ...


Am 5. September gegen 10 Uhr, als Carl und Beulah Cordes nach Hause zurück kehrten, sahen sie ein fremdes, weißes Tuch auf ihrer Veranda liegen, das in der Nähe einer Schirmtür lag. Frau Cordes nahm das Tuch auf. Sie bemerkte sie den seltsamen Geruch, der davon ausging.
Sie roch daran, was sie besser gelassen hätten, denn sie musste sich umgehend erbrechen. Ihr Gesicht begann anzuschwellen und ihre Kehle zu brennen. Sie verlor die Kontrolle über ihre Gliedmaßen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo die Symptome noch stundenlang andauerten.
Bei ihrer Untersuchung des Falls fand die Polizei einen stark abgenutzten Schlüssel auf dem Gehweg, sowie einen fast aufgebrauchten Lippenstift. Auch das Tuch wurde gefunden und (soweit man damals dachte) chemisch untersucht. Doch die Analyse stellte sich als absolut ergebnislos heraus; da waren keine Anzeichen von (damals erkennbaren, auch flüchtigen) Chemikalien. Frau Cordes gab sich damit nicht zufrieden, hatte sie die Wirkung schließlich am eigenen Leib erfahren müssen. Sie war davon überzeugt, dass das Mittel auf dem Tuch benutzt worden war um den Haushund zu betäuben und sich so, auf weniger gefahrvolle Weise, Zutritt zum Haus zu verschaffen. Aber es wurde auch nichts vermisst.

An diesem Abend wurde ein Mann beobachtet, der in der Nähe des Hauses, und zwar zur Zeit des Vorfalls, herumgewandert war. Er wurde zwar verhaftet, aber schon bald als potenzieller Verdächtiger ausgeschlossen und wieder freigelassen. Er wusste der Polizei glaubhaft zu versichern, dass er sich nur in der Gegend verirrt hatte. Auch als Zeuge schien er nicht in Frage zu kommen, zumindest habe ich keine dementsprechenden Hinweise gefunden.

In der folgenden Woche mehrten sich die Berichte von weiteren Attacken des unfassbaren, dunkel gekleideten Phantoms. Er wurde überall gesehen, oder zumindest vermutet. Eine Frau Leonard Burrell bezeugte, dass der Angreifer in ihr Zimmer eingebrochen war und sie mit einem scharfen Gas besprühte. Panik hatte die Bevölkerung von Mattoon ergriffen.
Die Behörden, die selbst langsam verzweifelten, riefen nun die Staatspolizei und das FBI zur Unterstützung der örtlichen Polizei zu Hilfe.
Und trotz nochmaliger Intensivierung der Untersuchungen konnte man niemanden finden, der verdächtig war diese Attacken auszuführen.
Was man fand waren Fußabdrücken vor den Fenstern von Zeugen, aber keine wirklichen konkreten Beweise für den Täter oder sein geheimnisvolles chemisches Mittel, was er zum Angriff benutzte. Auch war man sich des Motives der Attacken im Unklaren. Nichts war gestohlen worden und niemand war getötet worden.
Das einzige, was alle Zeugen übereinstimmend berichteten, war die seltsame Fähigkeit des Angreifers aus dem Dunkel zu erscheinen, den geheimnisvollen Gasangriff auszuführen, um dann wieder mit dem Dunkel zu verschmelzen, ohne eine Spur zu hinterlassen …

Mittlerweile patrouillierten, zusätzlich zu den Staatsbediensteten, Scharen von bewaffneten Jägern und Amateur-Vigilanten die Straßen der kleinen Stadt. Aber nirgendwo fanden sie ein Zeichen des Phantom-Angreifers. Zugerufene Ärzte, die die Angegriffenen untersuchten, waren nicht in der Lage einen konkreten Grund für deren physische Symptome zu finden. Die geheimnisvolle chemische Substanz war genauso gespenstisch, wie der Angreifer selbst. Der bekam den Namen: The Wild Gasser, so in etwa: Der bösartige Vergaser.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren ungefähr zwei Dutzend Attacken gemeldet worden.
Und am 12. September hörten die Angriffe wieder auf. So plötzlich, wie sie begonnen hatten.

Die Leute der Stadt glaubten, dass ihre Stadt entweder einem Gasangriff ausgesetzt war, der Wahnsinn grassierte oder, dass sie in dieser Zeit von einem Gespenst belagert worden waren.

Die Behörden glaubten, dass die Leute nervlich stark unter dem Druck des fortgesetzten Krieges litten und, dass die angeblichen Angriffe, nichts als „Massenhysterie“ waren.
Tatsächlich wurden auch die gefundenen Fußabdrücke niemals zufriedenstellend erklärt …


Ich kenne dich doch gar nicht
oder Aus einer völlig unerwarteten Richtung


In den Anfängen der MPD-Forschung (s.o.), genauer im Jahr 1889, untersuchte der Bostoner Psychologe Dr. Morton Prince einen seltsamen Fall. Eine Patientin, die ihm unter dem Decknamen Christine Beauchamp vorgestellt wurde (ihr richtiger Name war Clara Fowler), offenbarte unter Hypnose zwei weitere „Persönlichkeiten, die gänzlich von der Hauptpersönlichkeit getrennt in ihr existierten. Die erste davon, von Prince BII genannt, existierte scheinbar in einer eigenen Trance und war nichts gewahr – außer Dr. Prince.
Die zweite, genannt BIII – später „Sally“, war zu seinem Erstaunen eine vollständig und allein existierende Persönlichkeit, die allerdings nur unter Hypnose zum Vorschein kam.
Bislang.

Nun erweckt, herbeigerufen, zelebriert oder beschworen – Sally begann einen Ausgang aus dem Leben mit „Christine“ zu suchen.  - Sie begann Christines Leben zu übernehmen, erst in kurzen Augenblicken des Abgelenktseins, dann für ganze Tage …

Dr. Prince formulierte das in etwa so: Christine ist eine sehr ernste Person, sie mag das Studium von Büchern, sie hat eine sehr religiöse Geisteshaltung und besitzt eine morbide Gewissenhaftigkeit im Umgang mit den Dingen.
Sally, hingegen, ist voller Spaß, macht sich keine Sorgen um irgendwas; das Leben erscheint ihr wie ein großer Witz, sie hasst Bücher, liebt Spaß und das Vergnügen. Sie mag keine ernsten Sachen, sie hasst Kirchen – sie ist wie ein (ungezügeltes) Kind.
Bei weiteren Sitzungen erfuhr Dr. Prince, dass Sally das Vorhandensein (oder die Anwesenheit) der anderen Persönlichkeiten voll gewahr war. Christine und BII merkten gerade einmal das, was sie selber taten. Wenn Sally den Körper übernommen hatte war Christine praktisch wie ausgeschaltet.

Eine Situation, die die nun „erwachte“ Sally ausnutzte. Sie begann der „schlafenden“ Christine üble Streiche zu spielen. Beispielsweise hatte Christine eine Todesangst vor Schlangen und Spinnen. Sally begann alle Insekten zu sammeln, derer sie habhaft werden konnte, packte diese in eine Schachtel und schickte sie an sich selber. Christine, jetzt in Kontrolle über den Körper, bekam die Schachtel mit der Post, öffnete sie verwundert und erlebte den Schreck und das blanke Entsetzen, als die Insekten sich, befreit, über ihren Körper und die ganze Wohnung zu verteilen begannen.
Christine erlebte so manches schwere Trauma in dieser Zeit …
Sally liebte es weit aufs Land hinaus zu fahren, die Kontrolle an die überraschte Christine zu übergeben, die jetzt wieder einen Weg nach Hause finden musste.
Auch liebte Sally es unwahre Gerüchte über Christine unter Freunden, Bekannten und Nachbarn zu streuen oder einfach Christines persönliche Besitztümer zu zerstören.
Das ging über eine lange Zeit so.

Licht ins Dunkel brachte 1899 schließlich eine vierte Persönlichkeit (BIV), die sich an einer sexuellen Misshandlung orientierte, die Christine im Alter von 6 Jahren in einem Krankenhaus erfahren hatte. Dr. Prince glaubte, dass diese Erfahrung Christines Persönlichkeit gewissermaßen „fragmentiert“ hatte, - um das Unschuldige in ihr vor dem erlebten Trauma zu schützen ...


Das Monster von London

Einhundert Jahre früher, im London des Jahres 1788. Die zwei Schwestern, Sarah und Anne Porter , waren auf dem Heimweg zu dem Hotel ihres Vaters, als sie von einem Fremden angesprochen wurden …
Der Fremde starrte die beiden Frauen an, und schrie plötzlich: "Oh ho! Bist du das?"
Dann begann er Sarah auf den Kopf zu schlagen. Die Schwestern liefen davon, zum Hotel.
Dort angekommen begannen sie panisch an die verschlossene Tür zu klopfen, als der Fremde abermals auftauchte. Jetzt hatte er ein Messer mit dem er Sarah an der Hüfte attackierte.
Dabei grinste er diabolisch und ließ erst ab, als die Frauen so einen Lärm machten, dass die Tür endlich  aufgeschlossen wurde und sie eingelassen wurden.
Der Bruder der beiden, John Porter, begann umgehend die Umgebung nach dem Angreifer abzusuchen, konnte jedoch keine Spur von ihm entdecken …

In derselben Nacht griff der geheimnisvolle, grinsende Fremde vier weitere Frauen an.
Das Szenario war in jedem dieser Fälle ähnlich. Der Fremde starrte erst diese attraktiven und gut gekleideten junge Frauen an, dann sagte er grobe oder vulgäre Sachen, und stach sie in die Hüften, die Oberschenkel oder das Gesäß. Erst als die Frauen schrien und flüchteten zog er sich in die Nacht zurück.

In den folgenden Tagen wurden die Angriffe fortgesetzt. Manchmal änderte der geheimnisvolle Angreifer seine Routine. Beispielsweise ließ er die Frauen vorher an künstlichen Blumensträußen  riechen, in denen er eine scharfe Waffe versteckte mit denen er dann ihr Gesicht attackierte. Andere Zeugen berichteten davon, dass er seine Schuhe mit Rasierklingen versetzt hatte, mit denen er sie mit Tritten angriff.

Obwohl die Methoden unterschiedlich waren, folgten die Attacken einem ähnlichen Schema: Zuerst Ansprache, dann geschriene Obszönitäten, begleitet von grobem, sexuellen Gerede. Dem Fremden schien es nicht darum zu gehen die so attackierten Frauen zu töten. Eher sie einzuschüchtern, sie zu verletzen und zu terrorisieren. Er wurde übereinstimmend (sofern das im Dunklen überhaupt möglich war) als hochgewachsen mit einem schmalen, blassen Gesicht beschrieben. Er war dunkel gekleidet. Er war extrem wendig und flink.
Zwischen Mai 1788 und April 1790 wurden über 30 Angriffe gemeldet.

Der Fremde bekam von den Medien die Bezeichnung: Das Monster von London!
Panik breitete sich in der Londoner Bevölkerung aus, Polizeitrruppen patrouillierten die nächtlichen Straßen, Belohnungen wurden ausgesetzt. Nichts half. Die Medien schürten die Ängste immer stärker, bis sich viele Frauen nach der Abenddämmerung weigerten ihre Häuser zu verlassen …
Bewaffnete Bürgerwehren begannen nun ebenfalls in der Stadt zu patrouillieren. Die Frauen, die Abends die Häuser verlassen mussten, begannen Kupferpfannen über ihren Unterröcken zu tragen.
Falsche Anschuldigungen gegen irgenwie verdächtige Personen ...

Die Angriffe jedoch hörten in dieser Zeit nicht auf, vielmehr hatte der Angreifer seine Zielpersonen gewechselt; - nun wurden auch unattraktivere und ältere Frauen attackiert. Das Schema der Angriffe blieb stets das gleiche.

Die verwirrten Behörden verhafteten 1790 schließlich einen 23jährigen Mann, namens Rhynwick Williams. Aber eigentlich nur deswegen, weil er künstliche Blumengestecke herstellte.
Und immerhin waren künstliche Blumen ja ein Teil der „Arbeitsweise“ (M.O.) des Londoner Monsters …
Andere Quellen verweisen darauf, dass er zu dieser Zeit arbeitslos war und nur aufgrund der Zeugenaussage von Anne Porter verhaftet wurde. Dieselben Quellen wiederum verweisen aber auch auf die späteren Zeugenaussagen seines Chefs und der Mitarbeiter (?). Vielleicht war er so eine Art arbeitsloser Gelegenheitsarbeiter? - Doch weiter.

Und obgleich Williams nicht nur Alibis für die Nächte der Angriffe hatte, obwohl sein Arbeitgeber und viele seiner Mitarbeiter sich für ihn verbürgten, wurde er dennoch beschuldigt, das Monster von London zu sein und vor Gericht gestellt. Er wurde zwar nicht des Mordes angeklagt, aber der Zerstörung von Kleidung (ein ziemlich schweres Verbrechen damals → Bloody Code) und zu Sechs Jahren Haft verurteilt.
Weitere Prozesse wurden geführt und die gegen Williams erhobenen Vorwürfe wurden fallen gelassen (sein Verteidiger war der Irische Dichter Theophilus Swift) . Allerdings wurde er nun beschuldigt Menschen in Tötungsabsicht Frauen zu schneiden (was befremdlicherweise ein geringerer Verstoß war).

Die seltsame Geschichte des Londoner Ungeheuers ist natürlich wieder nur auf eine Massenhysterie zurückgeführt worden, die in der Zeit der wachsenden Kriminalitätsrate in den Straßen von London verwurzelt war. Aber der Fall wurde auch nie wirklich gelöst.


Leuchtend war ihre Kleidung und Tödlich der Umgang

In den Achtziger Jahren des letztes Jahrhunderts geschahen merkwürdige Dinge im Grenzgebiet von Chile und Bolivien, genauer in dem kleinen Dorf Aymara. In den sternenklaren Nächten der Anden waren immer wieder bewegende Lichter beobachtet worden. Auch in dieser Nacht. Allerdings war ein Licht in dieser Nacht so hell, dass es das gesamte Dorf für eine Zeitlang illuminierte.

Und während die meisten der dortigen Einheimischen in dieser speziellen Nacht schliefen, geschah etwas sonderbares. Wie aus dem Nichts gekommen wimmelten die Straßen ihres Dorfes plötzlich von fremden menschlichen Gestalten, die begannen dort scheinbar ziellos in der Dunkelheit umher zuwandern.
Beunruhigt von diesem Anblick (und der Unmöglichkeit mit den Fremden Kontakt aufzunehmen, aber auch um eine möglicherweise kriegerische Konfrontation zu vermeiden) verschanzten sich die Bewohner des Dorfes in ihren Häusern, verriegelten die Türen und die Fenster.
So warteten sie auf das Tageslicht um zu entscheiden wie weiter vorgegangen werden soll ...

Mit der Morgendämmerung machte die alarmierende Nachricht die Runde, dass die Fremden versucht hatten ein junges Mädchen (Teenager), das als Schäferin auf dem Anden-Plateau arbeitete, zu entführen. Ihre „Möchtegern“-Entführer wurden als hochgewachsene Personen mit langen, blonden Haaren in leuchtender Kleidung beschrieben. Allerdings war der Schock der versuchten Verschleppung für das Mädchen so überwältigend, dass sie einen Herzinfarkt erlitt, an dem sie verstarb. (Ich nehme an, dass diese Diagnose erst viel später gemacht wurde; und auch aufgrund mangelnder sichtbarer Fremdeinwirkung)

Die Dorfbewohner, weiterhin friedlich, beschlossen, dass eine Verteidigung gegen diese Eindringlinge von wesentlicher und existenzieller Bedeutung war, denn weiterhin belagerten diese die Straßen des Dorfes. In den nun folgenden Nächten versuchten die Fremden sich gewaltsam Eintritt in die verriegelten Häuser zu verschaffen. Sie begannen damit Fenster zu zerschlagen und versuchten Türen aufzubrechen.

Die Dorfbewohner, die zumeist ihren Lebensunterhalt im Bergbau verdienten, hatten, neben Arbeitsgeräten, auch Dynamit. Und das nutzten sie. Sie bastelten sich Wurfstöcke mit Dynamit (tiros de dinamita), um den fremden Angreifern zu zeigen, dass sie durchaus in der Lage waren, sich und ihr Dorf gegen diese zu verteidigen. Tatsächlich wurde diese Drohung verstanden; - Die Eindringlinge zogen sich zurück und beendeten damit die Belagerung des Dorfes, die sich über mehr als eine Woche hingezogen hatte.
Die Bolivianische Presse, das Radio und das Fernsehen verbreiteten nun die seltsame Geschichte. Eine Delegation der Dorfbewohner ging nach La Paz, der Hauptstadt der Nation, um den Fall zu schildern und forderte die Beteiligung der Regierung in dieser Angelegenheit.

Wie schon oben erwähnt, waren diese „Lichter“, aber auch diese Entitäten, nichts wirklich neues in dieser Gegend. Oft wurden glühende „Kugeln“ gesichtet, die auf den Gipfeln der umgebenden Berge landeten oder sich von diesen fortbewegten. Auch diese „bizarren“ Wesen waren schon beobachtet worden, beispielsweise, wie sie durch die staubigen Ebenen wanderten, oder in den Wäldern. Man war ihnen immer ausgewichen, so fern dies möglich war. Gerade in den Monaten von April und Juli waren solche Sichtungen dort mehr als nur häufig.

Diese „Wesen“ werden immer gleich beschrieben: Sie sind (im Gegensatz zu den Eindringlingen des Dorfes) ganz anders als die dortigen Eingeborenen; sie sind dünn, klein, haben (im Vergleich zum Restkörper – durch menschliche Augen betrachtet) gewaltig große Köpfe mit großen, glänzenden, schwarzen Augen, wie „Pflaumen“. Die Leute, die dort leben, wissen wohl über diese Wesen. Deshalb vermeiden sie jeden Kontakt und versuchen nicht einmal über diese Erscheinungen zu reden. Es ist ein offenkundig bekanntes Geheimnis dieser Menschen dort.

(...)
Hiermit „berühre“ ich ein Gebiet der Phänomene, dass ich bislang bewusst ausgespart habe: Gibt es Flugschiffe, die uns aus dem Raum der Welten erreichen, kontaktieren und vielleicht sogar einen Zweck damit verfolgen, der uns weitestgehend unbekannt bleibt?
Oder gibt es vielleicht unterirdische Zivilisationen, hier auf der Erde, die uns allgemein unbekannt sind und setzen diese Wesen, aufgrund ihrer fortentwickelten Technik/Magie Flugschiffe ein, um ihre Anwesenheit zu demonstrieren?
Kommen sie gar aus Alternativ-Erden oder anderen Zeiten, die uns aufgrund unseres bisherigen Lebensstiles, der damit verbundenen Beschränkungen und der überall betriebenen Propaganda den „Menschen“ (und seine derzeitige Technik immer) als am „höchsten“ entwickelte Form im „bekannten“ Universum zu deklarieren, bisher unbekannt geblieben ist?

All das ist bislang nichts als Spekulation und unbekannt. Sicher gibt es für die eine oder andere Idee Befürworter, Indizien und sogar seltsam anmutende „Beweise“. Diese reichen von Geheimgesellschaften, seltsamen Gegenden (wie die Antarktis), Kornkreisen (die intelligente Botschaften zu vermitteln scheinen) über Eingeweihte und spiritistische Medien, über „Kontaktler“ und Channeling, gewaltsamen Entführungen und merkwürdigen Ereignissen (Beispielweise: Die Erlebnisse der Kelly Familie), von Legenden und alten „heiligen“ Schriften, bis zu den allgemeinen Sichtungen dieser (und anderer) unerklärlichen Phänomene. Und sicher noch vieles mehr. Auch deshalb soll dieses Themengebiet hier (in diesem Text!) nicht weiter vertieft werden. Aber es ist auch ein Hinweis, dass phänomenale Attacken sich nicht wirklich nur auf sexuelle (oder anderweitig produzierte) erschütternde menschliche Beobachtungen und Erlebnisse reduzieren. Hier scheint das Vorhandensein unbekannter Entitäten mehr als deutlich in den Vordergrund zu treten, währenddessen Poltergeist-Attacken oder „normale“ Geistererscheinungen eher im psychischen „Milieu“ der Rezipienten angesiedelt sein könnten. Wobei immer wieder darauf hingewiesen werden muss, dass durch die sogenannte Zivilisation, in der wir uns seit Jahrtausenden bewegen, immer mehr der möglichen Fähigkeiten des Menschen entarteten, verdeckt wurden und schließlich allgemein einfach nicht mehr zugänglich waren. Derselbe Effekt der Verklärung uralten Wissens, die Teilung der Sichtweise, weg vom einheitlichen Ganzen (und all den Beeinflussungen, Verknüpfungen und Verbindungen: dem Selbstverständnis eines jeden Dings, dass außerhalb seiner eingebetteten Umstände gar nicht existenzfähig ist!) – hin zu den immer kleiner gesetzten Teilen und weiteren anthropomorph erdachten Grenzlinien. - Als wenn DAS jetzt irgendwas erklären könnte, nahm es uns das auch das Verständnis vielen derartigen Phänomenen gegenüber.

Und allgemein gesprochen hinterlässt das Auftreten solcher unkontrolliert auftretender Geschehnisse uns immer mit dem „Geschmack“ von Unwissenheit und Furcht, und führt uns schnell an die Grenzen „unseres“ wissenschaftlich abgesegneten Realitätsverständnisses, dem wir uns größtenteils, unwissentlich und in den Träumen des „Erklärbaren“ tief vor uns hin schlafend, indoktriniert, unterordnen. Ernüchternd muss hinzugefügt werden, dass die uns, seit langer, langer Zeit verabreichte, Pille (der angeblich erklärbaren Fassbarkeit) bei den meisten Betroffenen zu wirken scheint … Man glaubt nicht einmal den eigenen Augen mehr, wenn es doch der scheinbaren und erlaubten Wahrnehmung und Deutung der jeweilig orientierten Zivilisation zu widersprechen scheint.
(...)


Und noch eine irgendwie auch ähnliche Geschichte …

Während Bolivien auf eine umfangreiche Geschichte von U.F.O.-Erfahrungen zurückblicken kann (die zumeist Folgenlos blieben), oder besser: Süd-Amerika, ist das, was fast zehn Jahre früher, im Jahre 1977, in der Gemeinschaft von Colares, in Brasilien, geschah ein Unikum.

In diesem Jahr wurden weltweit 233 Berichte über U.F.O. Begegnungen gemeldet. Und zwar Meldungen der Stufen CE3 und CE4 (10). Alleine 23 davon stammten auch aus Brasilien.
In diesem Jahr kam es im Amazonasgebiet zu einer „Sichtungswelle“. Das Brasilianische Militär war allein aufgrund der Meldungen gezwungen eine Untersuchung („Operação Prato“ → „Operation Saucer“) einzuleiten. Diese dauerte von September bis Dezember.


Die Chupa-Angreifer

Es begann 1977 in Colares, nahe der Stadt Belem, gegenüber der Insel Marajó, die Teil des Amazonas-Deltas ist. Es fand eine „Invasion“ durch fliegende unbekannte Angreifer statt.
Die Brasilianische Insel Colares bekam für kurze Zeit der Mittelpunkt für einige der aussergewöhnlichsten Nahbegegnungen, die jemals aufgezeichnet wurden. Nur wenige, der 2000 Bewohner der Insel, konnten den Lichtstrahlen der Angreifer entkommen. Es gab viele Fotographien der angreifenden Todesmaschinen, die von den Einheimischen „Chupa-Chupa“ genannt wurden.

Chupa-Chupa“ leitet sich von dem Portugiesischen bzw. Brasilianischen Wort ‚chupar’ ab, was ‚saugen’ bedeutet. Die Angegriffenen spekulierten, hinsichtlich der eingesetzten Lichtwaffen, dass ihnen auf diese Weise Blut abgesaugt wurde. Denn diese Waffen verbrannten nicht nur, sie bewirkten auch Müdigkeit und Blackouts bei den Angegriffenen.
Diese seltsamen Todesstrahlen hatten verschiedenen Farben von Licht und Intensität (und dahingehend verschiedene Wirkungen?). Sie waren immer direkt auf die verängstigten und fliehenden Bewohner gerichtet. Menschen, die von diesen Strahlen getroffen wurden, entwickelten die verschiedensten medizinischen Beschwerden, vor allem eine Art von Anämie.
Die Medien wussten hinterher von „Kosmischen Vampiren“ zu berichten …

Niemals vorher (und auch nachher) in der bekannten Geschichte wurden so viele unterschiedliche U.F.O. Typen bezeugt, die sich in Form und Größe derart unterschieden. Kleine, große, Zigarrenförmige, Diskusförmige und viele mehr. Einige leuchteten, andere wieder nicht. Aber alle waren tödlich.

Hier nun die Geschichte:
Es war spät in der Nacht, als Claudomira Paixao, die in ihrer Hängematte auf ihrer Veranda schlief, durch ein starkes Licht geweckt wurde. Dieses Licht veränderte seine Farben, anfänglich grün wechselte es dann zu rot. Auch die Temperatur änderte sich, es wurde immer heißer um sie herum. Verwirrt davon sah sie nun auch noch eine Gestalt auf sie zukommen. Das Wesen hielt etwas in ihrer Hand, was sie an eine Pistole denken lies. Damit zielte sie auf Claudomiras Brust und „schoss“.
Doch anstatt einer Kugel strömte Licht aus dieser „Pistole“ heraus, dass sie dreimal hintereinander immer wieder an der gleichen Stelle traf.
Claudomira war daraufhin paralysiert und vermochte sich nicht mehr zu bewegen.
Nun nahm das Wesen etwas Nadelartiges und entnahm ihr an drei verschiedenen Körperstellen Blut.
Zwar bewegungslos gelang es ihr trotzdem laut zu schreien, was den Angreifer vertrieb, und ihren Cousin alarmierte. Natürlich fand sich keine Spur des Angreifers mehr.
Ihr Cousin brachte sie anschließend ins Krankenhaus, wo man Verbrennungen an ihrem Körper feststellte.

Das war nur die erste Begegnung - nun begann der Wahnsinn!

Unerklärliche fliegende und maschinenähnliche Angreifer begannen, aus dem Norden kommend, die Bevölkerung mit Feuerstrahlen aus Licht zu attackieren. Die Bewohner Colares konnten sich dem nicht zu Wehr setzen. Sie flüchteten in ihre Häuser, denn täglich, nach Sonnenuntergang begannen die Attacken erneut. Colares wurde belagert!

Während der Belagerung verließen viele Frauen mit ihren Kindern Colares. Die Männer blieben, um ihre Häuser und Besitztümer zu bewachen und (falls möglich auch zu) schützen.
Oft machten sie große Feuer, um die Nacht zu erleuchten.
Oft benutzten sie Feuerwerkskörper und schlugen auf Metallgegenstände, in der Hoffnung, die Eindringlinge zu vertreiben.
Doch all das wurde bald wieder aufgegeben, denn es erzielte keinerlei Wirkung. Auch die Hoffnung die Angreifer mit konventionellen Waffen zu verscheuchen erwies sich als völlig nutzlos. - Der Terror dauerte fort und die Angst vor dem unbekannten Schrecken und die Aussichtslosigkeit ihrer Lage lähmte die Menschen.

Dr. Wellaide Cecim Carvalho, einer der behandelnden Ärzte, schrieb:
„Alle von ihnen hatten Läsionen im Gesicht oder im Thoraxbereich erlitten. Diese Läsionen, die wie Strahlenverletzungen aussehen, begannen mit intensiver Rötung der Haut im betroffenen Bereich. Später fielen die Haare aus und die Haut wurde schwarz. Es gab keine Schmerzen, nur eine leichte Wärme. Man bemerkte auch kleine Einstichstellen in der Haut. Die Opfer waren Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, ohne Muster.“

Die brasilianische Luftwaffe, die in das Geschehen eingriff, wurde ebenso attackiert, wie die Einheimischen. Aber immerhin schafften es, vier Videofilme der Objekte und viele Fotos zu machen, aber es wurde nie eine Erklärung gegeben, die die Leute von Colares zufrieden stellte.

Angeblich wurde (laut Wiki) die Operation Prato eingestellt, nachdem das Militär keine Anzeichen für ungewöhnliche Phänomene hat ausmachen können.
Die in Colares gemachten Aufnahmen wurden bis in die 90iger Jahre als Geheim klassifiziert.
Vieles dieses Materials kann heute hier (und hier) eingesehen werden.
Die Angriffe mit Lichtstrahlen dauerten über mehrere Monate an und versetzten in dieser Zeit die Insel Colares und ihre Umgebung in Angst und Schrecken.



Der „ungleichste Kampf des Jahrhunderts“


Eine weitere Geschichte aus Süd-Amerika. Es werden keine Namen angegeben oder auch kaum irgendwelche  Angaben zur örtlichen Bestimmung gemacht. Der einzige Hinweis ist die „Quebrada de las Bandurrias“, aber davon gibt es mehreret. Es war wahrscheinlich „irgendwann an der Chilenischen, Bolivianischen oder vielleicht Peruanischen Grenze“. …

Eine Gruppe von fünf berittenen Polizisten patrouillierte eine einsame, gebirgige Grenzlandschaft. Wie alle Gegenden, in denen sich Welten treffen und abgrenzen, finden sich dort auch immer Sammelpunkte für Leute, die entweder gern an einem solchen Rand wandeln, die Gesetzlosigkeit vorziehen oder die günstigen Gelegenheiten solcher Gebiete auszunutzen versuchen.
Diese Polizisten hielten Ausschau nach derartigen Grenzgängern. Man wusste, beispielsweise, über eine Gruppe von Pelzschmugglern, die von dieser Gegend aus operierten und von dort aus die wertvollen Vicuña-Häute vertrieben.

Solche Patrouillen gingen oft über Wochen oder sogar Monate.
Müde, durstig und abgespannt erreichten die Reiter die nächste Schlucht, als sie etwas sahen, was einem „Silbernen Haus“ ähnelte …

In der Gewissheit einen Stützpunkt der Schmuggler ausfindig gemacht zu haben ließ der Leutnant, der für die kleine Abteilung verantwortlich war, sie schweigend absitzen und die Polizisten leise eine Angriffsposition rund den Eingang zum Gebäude einnehmen.
Dann schleuderte einer der Polizisten, als alle Deckung gefunden hatten, einen Stein auf die Silberne Struktur. Umgehend kamen Personen heraus, worauf der Leutnant den Angriff befahl. - Die Polizisten eröffneten das Feuer auf die vermeintlichen Schmuggler. So weit so normal.

Doch dann war nichts mehr normal: Die Kugeln der Polizisten wurden mit harten Lichtstrahlen beantwortet.
Strahlen, die „ihre Ziele durchstechen und wie Blumenkohl aufreißen konnten“ …

Die Pferde, die größeren Ziele, wurden zuerst von diesen Strahlen niedergemacht. Eines der Pferde platzte von innen heraus. Ein Polizist wurde ebenfalls getroffen, was eine verheerende Wunde auf seiner Brust hinterließ. Die Polizisten waren chancenlos diesen fremdartigen Waffen gegenüber; - der Leutnant befahl den Rückzug.

Ohne Pferde kämpften sie sich zwei Tage durch das Gebirge, bis sie ihr Hauptquartier erreichten, wo sie einen vollständigen Bericht über die erlebte Situation abgaben. Und sie wurden ernst genommen. Es wurde eine größere und besser ausgerüstete Mannschaft zusammengestellt und in diese Andenschlucht geschickt. Doch es gab kein Anzeichen eines Silbernen Gebäudes, die Leichen der toten Polizisten, wie auch der Pferde, waren verschwunden. Jedes Anzeichen des Kampfes, selbst das Blut der Opfer war verschwunden …


Zwischenspiel oder Den Schuss nicht gehört?
Im Bereich der heutigen Quanten-“Physik“ wird immer wieder darauf verwiesen, dass wir (also unsere Realität) möglicherweise nur einen subjektiven Wirklichkeit-Teil einer umfassenden (und vermutlich nicht enden wollenden) Anzahl von (möglichen) Wirklichkeit-Gruppen oder -Schwärmen ausmachen. Wenn überhaupt. - Auch da sind sich solche „Forscher“ nicht wirklich einig. Könnte doch sogar die Illusion nur eine Illusion sein, solange sich jemand findet, der das beschreibt ...
Immerhin theoretisieren solche „Modelle“ Realitätsebenen oder sogar eigenständige Welten, die unbeeinflusst vom menschlichen Vorstellungsvermögen existieren. Könnten.
Das sind die Was-wäre-wenn-Welten.

Den Einschlag nicht gespürt?
Natürlich wird jedem, ohne sonderlich großes Nachdenken, schnell klar, dass durchaus ein Unterschied zwischen einer Behauptung, der Deutung eines Phänomens und der erreichbaren Wirklichkeit besteht.
Oder anders formuliert – zwischen Möglichkeit, Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit.

Doch müssen wir uns auch die Frage gefallen lassen, ob bislang unberücksichtigte Gesetzmäßigkeiten auch außerhalb der heute angewendeten menschlichen Vorstellungskraft existieren könnten? Und – inwieweit ALLES tatsächlich miteinander verwoben und vereinigt ist, kann also das eine wirklich unabhängig von dem anderen bestehen?
Und – können vielleicht ALLE Phänomene vielleicht deshalb NUR in bestimmten Umgebungen und unter bestimmten Voraussetzungen existieren? - Das ist eine Idee der angewendeten Magie.
Aber auch der heutigen Physik, Biologie, Chemie, und so weiter …
Es soll eine Zeit gegeben haben, in der die Psychologie unter dem Namen der Religion, der Philosophie, geherrscht hat. Mit all deren Möglichkeiten.
Wie heute als Mittel und Zweck der Politik.


Solche Gedanken führen uns zur letzten Geschichte in diesem Abschnitt. Eine Geschichte, die demonstriert wie nahe manche Erzählungen, aber auch Zeugnisse, der bedingten Fantasie, bzw. einer Kondition, unterworfen sein können. Gerade im Hinblick auf unverständliche Zuhörer, die solcherart Vorstellungen schon aufgrund ihrer eigenen Kultur (und der dort herrschenden Konditionierung) als Spinnerei ablehnen müssen ...


Angriff der „beseelten“ Natur

Boko Haram ist eine extrem gewalttätige Islamistische Gruppierung, die in Teilen Afrikas „aktiv“ ist und dort Terror, - Schrecken, Gewalt, Folter und Tod, verbreitet. Übersetzt bedeute der Name so etwas, wie: „Buch all dessen, was in der Scharia verboten ist“. Doch hierüber sind die verschiedensten Leute unterschiedlichster Meinung.
Solche extrem-religiösen Gruppierungen haben eines gemeinsam: Alle setzen sich für die Einführung der Scharia als oberste Rechtshoheit ein. Sie alle lehnen Westliche Bildung bis zum Verbot ab. Eine ganz ähnliche Auffassung wurde früher auch schon von der Katholischen Kirche vorgelebt.

Und obwohl diese Gruppen Westliches Gedankengut ablehnen, nutzen sie natürlich und selbstverständlich die damit verbundenen Erfindungen gerne und immer weiter …

Mit Menschen, die ihre Gesinnung oder ihr religiöses Verständnis nicht teilen, oder dem gar zu Widersprechen wagen, sind sie nicht sonderlich zimperlich.
Allgemein behandeln solche Leute die Welt, als sei sie zu ihrem persönlichen Spielfeld erschaffen worden. Die Menschen im reichen Norden (oder Westen, wie immer man will) handeln nur nicht so offensichtlich und meistens auch nicht einmal selbst.
Boko Haram hat Verbindungen zu anderen (ach ja, auch so bestimmt und ach so und sicher nur) moderaten Terrorvereinigungen wie Al-Qaida oder Al-Shabaab und sieht sich selbst in Beziehung zu den Afghanischen Taliban.

Im April 2014 entführte Boko Haram  220 Schulmädchen aus der Stadt Chibok, die im Bundesstaat Borno liegt. Einige der Mädchen wurden angeblich nach Kamerun und in den Tschad geschmuggelt und dort für wenig Geld (*) als Bräute an andere militante Organisationen verkauft. Andere der Mädchen wurden gezwungen, ihre Entführer zu heiraten.
Im März 2015 bekannte sich Boko Haram öffentlich zum Islamischen Staat (IS, ISIL, Daesh).

(*)
2000 Naira <=> 7 Englische Pfund, was am heutigen Tag 7 Euro und 80 Cent entspricht

Genug der langen Vorrede, hier ist die kurze Geschichte:

Im Jahr 2017 wurden zahlreiche verängstigte Mitglieder der Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria verhaftet. Sie kamen panisch aus einem Wald hervor gerannt und konnten daher leicht festgenommen werden.
Die gefangengenommenen Terroristen waren völlig verängstigt und erzählten, dass sie vor den ständigen Angriffen aus der Natur geflüchtet seien. Und das viele ihrer Mitstreiter davon sogar getötet worden waren:

"Wir haben uns entschieden zu fliehen, als fast alle unsere Kameraden den Sambisa (Wald) wegen der ständigen Angriffe von Schlangen und Bienen verlassen mussten.“

Sie führten aus, dass diese Angriffe keine natürliche Ursache hatten und schrieben sie den Geistern, der aus Chibok entführten Schülerinnen, zu. Diese Geister übernahmen die Körper von Schlangen und Bienen und diese „besessenen Kreaturen“ führten unermüdlich Angriff auf Angriff auf die Boko Haram Gruppe aus. Dabei sind viele ihrer Mitglieder getötet worden.

„Uns wurde gesagt, dass die verletzten Menschen, die unter unserer tödlichen Mission gelitten haben - einschließlich der Geister von einigen von denen, die wir getötet haben - diejenigen sind, die sich in Schlangen und Bienen verwandeln. Unsere Führer sind auch geflohen.“

Einige Boko Haram Mitglieder glauben, dass die Insekten und Reptilien die Aufständischen jagen, um sie für die Massenentführungen zu bestrafen.


Ist es nicht faszinierend, wie „mittelalterlich“ dieses Gedankengut daherkommt?
Wie schnell wir bereit sind, außerhalb unserer eigenen Kultur die Zeugnisfähigkeit und die Urteilskraft derartiger Zeugnisse in Frage zu stellen?
Tatsache scheint – für diese Menschen geschah etwas unerklärliches. Teile der Natur richteten sich zielorientiert auf diese Eindringlinge.
Ihre eigenen „Erklärungen“ sind ihrer Kultur und ihrem Glauben entnommen.
Das heisst nicht, dass sie falsch sein müssen. Ich gebe das zu bedenken.

Und das ist eine wunderbare Einleitung zu dem letzten Thema dieses Textes.



Geisterhafte Angriffe


Flüche und Bestrafungen

Die erste dieser Geschichte stammt von Johannes Aventinus aus dem Jahr 1534. (11)
Für das Geschehen selber wurde kein Datum angegeben.

In dem alten gebirgigen Römerdorf Cement (Caput Montium), nah am Rhein gelegen, geschah etwas seltsames. Irgendetwas – oder irgendjemand noch Unsichtbares begann an die Türen des Dorfes zu klopfen und Steine auf die Bewohner zu schmeißen. So begann es.

Vorher unsichtbar, bekam der Spuk nun eine menschliche Gestalt. Sie wird als „pestizider und bösartiger Genius“ beschrieben, der Diebstähle aufdeckte, Bewohner dieses Diebstahls bezichtigte, und danach ein „Zeichen der Schande auf sie“ setzte. (12)
Man konnte mit dieser Gestalt kommunizieren, aber sie brachte nur „Böswilligkeit und Disharmonien“ hervor.

Dann begann der Terror: Er zündete Scheunen und kleinere Häuser an, die oft niederbrannten und viele Menschen mittellos machte. Er wiegelte Nachbarn und Bekannte gegen von ihm ausgewählte Menschen auf und zerstörte damit manche Existenz. Auf die Frage, warum er dies tat, machte er klar, dass auf diesem Ort ein Fluch lag. Er machte auch klar, dass die Bewohner ihre Türen vor ihm nicht verriegeln durften, denn das war ein Zeichen für die bösen Geister und forderte unbedingte Bestrafung.
Hatte er ein „Opfer“ auserkoren, musste dieser ein glühendes Eisen mit der bloßen Hand tragen, was, wenn er unverletzt blieb, seine Unschuld beweisen würde. Trotzdem verbrannte die Gestalt jedes mal dessen Ernte. Mehr und mehr Menschen wurden vom Terror dieser Erscheinung in Mitleidenschaft gezogen.

Eine unerträgliche Situation, die dem Erzbischof von Mainz gemeldet wurde.
Dieser schickte umgehend einige Priester, um das Dorf und die Felder der Bauern von dieser Plage zu reinigen und damit zu befreien ...

Während die Priester aktiv mit feierlichen Gebeten, geweihtem Wasser und jeder Menge Salz die Reinigungsprozedur durchführten, versuchte die Gestalt sie mit Steinen anzugreifen, musste aber letztlich dem Exorzismus weichen. Er stoppte daraufhin jegliche Aktion gegen die Priester oder die Bewohner und verschwand. Zumindest solange sich die Priester im Dorf aufhielten …

Kaum hatten sie das Dorf verlassen, kehrte er zurück. Er sagte (moderner übersetzt):
„Während diese kahlköpfigen Priester murmelten, ich weiß nicht was, lag ich verborgen unter dem Gewand des einen, der (er nannte einen Namen) die Nacht davor  mit der Tochter seines Gastgebers verbracht hatte.“

Nachdem er dies gesagt hatte, verschwand der „böse Geist“ in einem mächtigen, tosenden Lärm.
Er wurde nie wieder gesehen.


Hör mir doch zu

Diese kurze Geschichte ist verfilmt worden und zwar in der US-Serie „Wenn Geister angreifen“.
Es wird wiederum kein Datum, aber auch kein Ort genannt.

Eines Nachts wurde eine junge Frau, namens Aliszabeth, unsanft geweckt, als sie einen heftigen Schlag, wie mit der offenen Handfläche, ins Gesicht bekam. Sie dachte zuerst an einen bösen Streich ihrer Schwester. Aliszabeth schaute zur Uhr. Es war halb Zwei am Morgen und sie hörte deutlich die tiefen Schlafgeräusche ihrer Schwester aus dem Nebenzimmer.

Und die Attacke war noch nicht vorbei.

Plötzlich wurde sie an den Haaren gezogen, und zwar so heftig, dass es ihren Kopf herum riss. Dann wurde ihre Bettdecke weggezogen.
Aliszabeth wollte schreien, aber sie war wie gelähmt.
Und dann vernahm sie eine Frauenstimme:
„Hör mir zu ... Hör mir zu ...“

Doch die Stimme wurde immer leiser und verschwand dann ganz in der umgebenden Dunkelheit ...


Aufgebauschte Sensationen in Schlagzeilen

2008 – Frauen sexuell von Geistern belästigt!

(Zwei Frauen aus Washington berichteten dem Federal Way Police Department, dass etwas Übersinnliches Sensoren auf ihrem Körper angebracht hat und sie regelmäßig zum Geschlechtsverkehr zwinge.)

Polizei lehnt jeden Kommentar zum Sex-Geist ab!

(Die Polizei nahm einen Bericht über die von den beiden Frauen angegebenen Geschehnisse auf, verweigerte aber jegliche Stellungnahme dazu gegenüber den immer zahlreicheren Reportern.)

Geisterjäger Ross Allison nimmt den Kampf gegen die Geistervergewaltiger auf!

(Der, nach eigenen Angaben, Paranormale Ermittler, Autor, Dozent, Lehrer, Reiseleiter und eben auch Geisterjäger Ross Allison zeigte sich an dem Fall interessiert. Er übernahm im Namen seiner selbst gegründeten Organisation A.G.H.O.S.T. (Advanced Ghost Hunters of Seattle-Tacoma) die privaten Nachforschungen in diesem Fall. Allison verfügt über gute Kontakte im Medien- aber auch im Sozialwesen. Beispielsweise ist er bis heute über die Universität von Bridgeport erreichbar, wo er ein Büro hält. Bekannt wurde er auch durch zahlreiche Auftritte und Reportagen in Magazinen, Funk, Fernsehen und im Internet https://rossallisondotcom.wordpress.com/about/. Eine solche Person sorgte verständlicherweise schlagartig für noch mehr Aufmerksamkeit und weitere Popularität dieses Falles.)

Frauen seit zwei Jahren sexuelle Opfer des Geisterangreifers!

(Allison interviewte die beiden Frauen an dem Ort, wo die Attacken stattfinden sollen, und erfuhr, dass diese Übergriffe schon seit zwei Jahren mehr oder minder regelmäßig geschahen. Die Frage, warum die Frauen dann so lange mit der Anzeige des Falles warteten, wurde, meines Wissens nach, überhaupt nicht gestellt.)

Ghost Hunters schaltet sich in den Fall ein!

(Der Sci-Fi-Kanal (Syfy) hatte einen ziemlichen Erfolg (11 Staffeln) mit der „Reality“ Soap Opera „Ghost Hunters“. Dieses „Wirklichkeits-Spektakel“ war gewissermaßen der Vorreiter für ähnlich „investigative“ Geister „Shows“, die bald schon wie Pilze aus dem Boden schossen. Verständlicherweise sind solche Sendungen auf Zuschauerzahlen angewiesen und nicht nur darauf die paranormale Popularität zu steigern oder gar wirklich investigativ zu arbeiten. So sind diese „Geisterjäger“ eben auch Quotenjäger und sind oft gezwungen alles das zu nehmen, was „seltsam“ anmutet, daherkommt und sich vielleicht auch verkaufen lässt. Und dieser Fall wurde immer populärer.)

Experte erklärt den Fall der Sex-Geister!

(In einem Interview wies Allison darauf hin, dass mit der Anzahl von Gespenstershows auch die Sichtungen von übernatürlichen Erscheinungen oder Geistern wachsen. Und er meinte noch, dass offene Fragen in solchen Fällen immer angebracht sind, denn sie würden helfen das wirklich Unheimliche von (menschlich?) instabilen Geistern zu unterscheiden.)

Der Wachmann war von den sexuellen Geisterattacken informiert!

(Der Wachhabende Dienstmann, der für die Einheiten des Wohngebäudes verantwortlich war, wurde von den Frauen über das geisterhafte Geschehen üblicherweise in Kenntnis gesetzt. Er sagte aus, dass diese Vergewaltigungen an den Wochenenden stattfinden würden. Er empfahl ihnen sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, was sie daann auch taten. Die Frage, warum er persönlich nicht eingeschritten ist, wurde gar nicht gestellt.)

Polizei verweigert Ermittlung!

(Nach Angaben der zuständigen Polizeiabteilung sind niemals  Anordnungen zur Untersuchung dieses Falles erlassen worden.)

Allison sucht Hellseher für Geister-Attacker!

(Ross Allison sah ein, dass er mit gewöhnlichen Untersuchungsmethoden nicht weiterkam. Er glaubte, dass „psychisch begabte“ Menschen den Fall voran bringen könnten.)

Das große Schweigen!

(Plötzlich verschwanden die beiden Frauen. Und damit nicht nur der Geist, sondern sogar der ganze Fall. Aus den Augen aus dem Sinn.)

(...)
Die Überschriften habe ich natürlich selbst erfunden. Die Angaben zu diesem Geschehen sind sehr spärlich. Eine Schlagzeile auf CBS lautete: Ghosts Attack Women?

Das in der Schlagzeile benutzte Fragezeichen ist ein guter Ratgeber, nicht nur in diesem, auch in den schon geschilderten Fällen.
Und natürlich ebenso in den noch folgenden …


Zerstörerisches Tohuwabohu

Im selben Jahr schloss die Rumänische Polizei eine Untersuchung über Vandalismus ab. Ihre einzige Erklärung war, dass zahlreiche Häuser und deren Bewohner wirklich destruktiven Geisterangriffen ausgesetzt gewesen waren. Diese Angriffe waren teilweise so heftig, dass einige der Häuser danach nur noch Ruinen waren ...

In Lilieci, einem Dorf in Rumänien, geschah etwas Unglaubliches. Die hilflosen und mit der Situation völlig überforderten Einwohner wandten sich an die örtliche Polizei.
Als die alarmierten Beamten diese Geschichten hörten, lachten sie noch über die Fantasie der Erzähler, aber als die Beamten den Spuk dann mit eigenen Augen sahen, war ihnen das Lachen schnell wieder vergangen.

Was war geschehen? Alles begann ohne Ankündigung.
Mircea Hadimbu, 68, dessen Haus bei diesen Attacken völlig zerstört wurde, beschreibt es so:
„Die Fenster begannen, eins nach dem anderen zu zerbrechen. Ich sah zwei Fahrräder, die sich allein durch die Luft bewegten.“


Melentina Bocancea, 78, die in der Nähe wohnt, fügte hinzu:
„Es gab Tassen, die um das Haus flogen, und alle Kerzen, die ich anzündete, wurden ausgeblasen, sobald ich ein Streichholz an sie legte, obwohl kein Windhauch im Haus war.“


Teile der Inneneinrichtungen, Geschirr wurde durch die Räume geschleudert.

Ein Polizeisprecher sagte:
„Da waren Flaschen und Dinge, die einfach herumflogen. Ich wusste nicht, wem ich zuerst ausweichen sollte.“


Und:
„Wir können nichts finden, was andeutet, dass es sich um etwas anderes handelt, als das, was die Leute behaupten.“


Und da man böse Geister nicht bestrafen kann, wurde der Fall, ergebnisoffen, abgeschlossen.
Letztendlich wurde dann ein Priester konsultiert, einen großen Exorzismus durchzuführen, der die Bewohner und die Häuser der Stadt vor den Angriffen schützen und die „bösen Geister“ wieder vertreiben sollte.
 
Ob und wann diese Angriffe aufhörten und ob die Menschen dort wieder ihren Frieden fanden ist mir, trotz weiterer Recherche, unbekannt geblieben.


Nicht mal fünf Minuten

Im Jahr darauf, 2009, wurde ein 13jähriger Junge, Daniel Wilkins, der sich allein Zuhause aufhielt das Opfer eines unerklärlichen Angriffs.

Die völlig aufgebrachte und verängstigte, alleinerziehende und hochschwangere Mutter, Beverley Wilkins, alarmierte sofort ihre örtliche Kirche von dem Vorfall, als sie erfuhr, dass ihr Sohn von einem Geist im Haus der Familie attackiert worden war. Das Haus befand sich in der York Road in Hartlepool (eine Hafenstadt im Nordosten Englands).

Daniel war an diesem Tag, einem Montag, von der Schule gekommen und befand sich allein im Haus. Er saß im Wohnzimmer der Familie, als es geschah. - Plötzlich spürte er, wie „etwas“ ihn aufrichtete, packte und durch das Wohnzimmer hindurch zur Küche hob und schleifte, was aber misslang. Dann öffnete sich irgendwie die Haustür und Daniel wurde von dieser unsichtbaren Gewalt einfach auf die Straße hinausgeworfen. Der erschrockene Junge floh in das Haus eines Nachbarn, dem er, vor Angst zitternd, das unheimliche Erlebnis schilderte. Ein Erlebnis, dass nicht mal 5 Minuten andauerte ...

Seine zurückkehrende Mutter, die, zusammen mit der zweijährigen Tochter, ihren anderen Sohn, den fünfjährigen Ethan, gerade von der Barnard Grove Grundschule abgeholt hatte, fand den völlig aufgelösten Daniel, umringt von einer Gruppe Nachbarn vor ihrer verschlossenen Wohnungstür.

Nachdem sie, nun vorsichtig, ihr eigenes Haus betraten, hörten sie deutlich das Geräusch von Schritten aus dem Obergeschoss.
Die Familie floh ängstlich in die nahe St. Paul's Church und sie schilderten aufgeregt dem Pfarrer Pater Richard Masshedar was geschehen war.

Die Mutter, die ihren Sohn befragte, berichtete:
„Daniel erzählte mir, dass er auf dem Sofa gesessen und Musik gehört hatte, als er spürte, wie ihn jemand packte und mitschleifte. Er wurde hochgehoben, seine Füße berührten kaum den Boden. Doch als er wieder stand wurde er weiter zur Wohnzimmertür geschubst. Was auch immer es war, es versuchte ihn in die Küche zu schieben.“
Er sagte, dass die Haustür dann aufflog und er wieder an den Armen gepackt und auf die Straße geworfen wurde.“

„Er hat niemanden sehen können, aber er hat gesagt, dass, wegen des schweren Atmens, das er klar hörte, es wie ein Mann klang.“

Diese Nacht kehrte die Familie nicht in das Haus zurück. Sie übernachteten bei ihrer Großmutter, Kathleen Galloway. Doch die junge Mutter fand in dieser Nacht kaum Schlaf.
In diesem Raum, indem sie schlafen sollten, gab es einen Rauchmelder. In dieser Nacht löste der Rauchmelder, scheinbar völlig grundlos, jede Stunde einen Alarm aus.

Pater Masshedar besuchte die Familie an einem der nächsten Tage und bot Unterstützung durch die Kirche und den Kirchenvorsteher an. Als erstes sollten gemeinsam Gebete für die Familie gesprochen werden.

Der Vermieter des Hauses sagte, dass es das erste Mal sei, dass er von einem solchen Ereignis (in seinen Häusern?) hörte. Er sagte, er würde verstehen, dass dieses Erlebnis die Familie so aus der Fassung gebracht hat, dass sie das Mietobjekt wechseln wollten. Er sagte weiter, dass er das unterstützen wird, sobald ein anderes, passendes Objekt verfügbar sei.





Wird fortgesetzt ...

 

 



Einige Anmerkungen oder Ergänzungen

Alle Zitate, die nicht gesondert bezeichnet wurden, stammen von Charles Hoy Fort.

(1) Anhänger der Freud'schen Unterdrückungslehre für vielschichtige Ausdrucksformen im Reizverhalten zum späteren, möglichen Paarungsgeschehen dürften beim Anblick der Form einer Kirsche (ebenso vermutlich) unter Schamesröte erblassen. Es ist für den eingeschränkten Sucher einfach Formen in ihrem Zweck zu entfremden, wenn er sich dabei den Versuchungen seiner eigenen Fantasie ausgesetzt sieht. Behaupte ich jetzt einfach mal so. Und das meine ich auch mit einem anthropomorphen Weltbild.

(2) Ein Zitat aus der TV-Serie „Prisoner", die eine fiktive Welt der absoluten Kontrolle präsentieren soll.
Aber davon ist unsere Wirklichkeit bestimmt noch weit entfernt.

(3) "Nicht nur Deutsche schauen weg. Alle Europäer, alle Hedonisten, die hoffen, daß es irgendwie weitergeht, ohne selbst einen Finger dafür zu rühren, ohne sich korrekt zu informieren, die einfach die Verantwortung an unfähige, sich dem Verrat an Europa und an anderen Regionen verpflichteten Politikern deligieren! Mittäter durch pure Passivität. Und wenn sie irgendein Boulevardblatt durchgeblättert haben, fühlen sie sich ausreichend informiert und das genügt ihnen."
- "Loup" im Contra-Magazin (zwar ein Kommentar zu Syrien, aber passt schon, irgendwie ...)
 

(4) Wir sprechen heutzutage bei derartigen Erscheinungen von „Orbs“. Diese Erscheinungen sind oft für die Beobachter unsichtbar, finden sich aber auf gemachten Fotos in erstaunlicher Anzahl wieder. Oft können sie auch direkt beobachtet werden. In einigen Gegenden ist von Irrlichtern die Rede, wenn es zu solchen Erscheinungen kommt, gerade in sumpfigen oder morastigen Umgebungen. Auch die interessante Frage, ob, und in wie weit, das Phänomen der Kugelblitze mit dem Orb-Phänomen in Beziehung steht, kann nicht hinreichend geklärt werden. Das liegt auch an der unterschiedlichen Bewertung dieser beiden (vielleicht nicht einmal so unterschiedlichen) Phänomene in den Augen der heutigen Wissenschaft. Orbs können hell leuchtend, aber auch durchsichtig beobachtet werden, in verschieden Größen. Wie auch Kugelblitzen scheint dem Orb-Phänomen etwas „intelligentes“ anzuhaften. Das erklärt sich aus dem sonderbaren Verhalten dieser beiden Phänomene, das weltweit bezeugt wurde.

(5) Charles Tart, US-Professor für Psychologie in Waking Up: Overcoming the Obstacles to Human Potential (1986)

(6) Diese Geschichte findet sich in vielen Büchern (Colin Wilson, Pauwels & Bergier, Illuminatus! und mehr) über sogenannte Paranormale Geschehnisse. Ich glaube die Geschichte wurde von CG Jung überliefert.

(7) Von wem eigentlich? Von „Spezialisten“ und „Experten“, die diese Grenze selber beschritten und vielleicht auch überschritten haben, um wieder umzukehren und uns davon zu berichten? Oder wieder nur eine „selbstgefällige“, alte Geschichte zur Wahrung der derzeitigen Ansichten und der "gegebenen" gesellschaftlichen Ordnung?


(8) Arthur Machen; Der große Gott Pan (1890): „Hexerei und Heiligkeit sind die einzigen Realitäten. Die Magie rechtfertigt sich durch ihre Kinder; sie essen Brotkrusten und trinken Wasser mit einem tieferen Genuss, als ein Epikureer in je empfinden kann.
→ Epikur, griechischer Philosoph. Lehrte von dem Ziel des Glücks durch ein Leben der materiellen Freuden und der Lust des Daseins,    sowie der Freiheit von Schmerz und Unruhe.
→ Heute: Genussmensch

(9) Albert de Rochas hatte in einem (damals) bekannten Buch über "Die Exteriorisation der Sensibilität" Experimente vorgelegt hatte, die zeigen, dass das Ankleben von Stiften an ein Wachsbild einer Person ähnliche Wunden auf dem Individuum selbst hervorbringen kann

(10) CE = Close Encounters
Wird vorwiegend bei U.F.O. Nahbegegnungen verwendet. Was ich aber persönlich nicht für sonderlich sinnvoll halte, gelten für andere Phänomene doch teilweise ähnliche Begleitumstände und sogar ähnliche Voraussetzungen. Aus diesem Grund halte ich es für legitim „Außerirdische“ mit Poltergeistern/Geistern/etc., - also allgemein unerklärlichen Phänomenen, gleichzusetzen.
Hyneks Klassifizierung von U.F.O.Sichtungen:
CE-1 Begegnung der ersten Art → Eine Sichtung von etwas Unbekanntem aus naher Entfernung.
CE-2 Begegnung der zweiten Art → Eine Sichtung, bei der etwas in irgendeiner Weise mit der Umgebung interagiert und dabei greifbare Spuren wie, beispielsweise, einen Abdruck im Boden, verbrannte Erde oder auch einen Kornkreis hinterlässt.
CE-3 Begegnung der dritten Art → Das Erscheinen oder die Sichtung von etwas Unbekanntem aus naher Entfernung.
CE-4 Begegnung der vierten Art → Die Entführung (Abduction) von Menschen oder anderen Lebewesen durch Außerirdische.
CE-5 (neu) Begegnung der fünften Art → Kontaktaufnahme mit Außerirdischen (friedlich?)

 
(11) Eigentlich Johannes Turmair, Aber gemäß der Sitte dieser Zeit wurde der Name, nach der lateinischen Namensform seiner Heimatstadt (Abensberg an der Donau in Niederbayern), in Aventinus geändert.

(12) Schwer zu sagen, was hiermit genau gemeint ist. Der Text geht nicht näher darauf ein.
Die Idee des „Zeichens der Schande“ wird dem „Buch der Bücher“ entnommen worden sein, wo der zweitgeborene Sohn, aufgrund seines Vergehens – dem Mord an seinem Bruder, ein sichtbares „Kainsmal“ tragen musste. Die Idee dazu stammte angeblich von ganz Oben.
Ein solches „Schandmal“ konnte im Mittelater von einer bestimmten Kleidung über Stigmata (Narben, Wundmale, Verbrennungen) bis zur Amputation von Körperteilen (Finger, Nase, Ohren, Zunge, etc.) oder gleich ganzer Gliedmaßen reichen. Dies sollte ein deutliches und sichtbares Zeichen setzen, abschreckend und schon verurteilend wirkend, indem es die so Gezeichneten als Verbrecher (Andersartige) kennzeichnete und damit ihre Rückkehr in die vertraute Gemeinschaft erschwerte oder sogar verhinderte.

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