Some excerpts from the writing of Charles Fort


"Ich weiß nicht, ob diese Daten ausreichen, um unsere ganze Existenz in eine neue Epoche zu reißen, oder nicht. Nach allem, was ich über die Geschwindigkeit von Denkprozessen weiß, würde die Frage eher verneinen."


"I don't know whether these data are enough to jolt over our whole existence into a new epoch, or not. From what I know of the velocity of thought, I should say not. "

 

"Manchmal bin ich nicht mehr als ein Datensammler, der gierig und geizig Notizzettel stapelt, schon damit zufrieden, einfach nur den Lagerbestand zu vergrößern. Zu anderen Zeiten freue ich mich, wenn ich unverhofft auf eine ganz haarsträubende Geschichte stoße, die vielleicht nicht ganz und gar gelogen ist, oder auf eine makabre kleine Begebenheit, die den einen oder anderen Kritiker meiner mehr oder weniger guten Werke in Rage bringt. Aber immer wieder habe ich das Gefühl, daß zwischen den Ereignissen, die ich notiere, ungeklärte Beziehungen bestehen, und es ist eben dieses verschwommene, unbestimmte und oft sogar quälende Gefühl oder dieser Verdacht, der mich dazu treibt, meine Zettel immer höher zu stapeln -"

 

 

"Sometimes I am a collector of data, and only a collector, and am likely to be gross and miserly, piling up notes, pleased with merely numerically adding to my stores. Other times I have joys, when unexpectedly coming upon an outrageous story that may not be altogether a lie, or upon a macabre little thing that may make some reviewer of my more or less good works mad. But always there is present a feeling of unexplained relations of events that I note; and it is the far-away, haunting, or often taunting, awareness, or suspicion, that keeps me piling on --

Or, in a feeling of relatability of seemingly most incongruous occurrences that nevertheless may be correlated into the service of one general theme, I am like a primitive farmer, who conceives that a zebra and a cow may be hitched together to draw his plow -"

"Wilde Talente"


"Wenn ich früher in meiner Kindheit etwas besonders Schlimmes ausgefressen hatte, bestand meine Strafe darin, daß ich am Sonnabend ins Geschäft gehen und arbeiten mußte. Ich mußte die Etiketten von den Konservendosen anderer Händler abkratzen und die meiner Eltern draufkleben.


Theoretisch wurde ich zu dieser Arbeit gezwungen, weil ich lernen sollte, was Anstand und Ehrlichkeit bedeuten. Viele ungezogene Kinder werden über verschlungene Wege auf den geraden Pfad der Tugend geführt.

Einmal hatte ich große Stapel von Konservendosen vor mir, die verschiedene Obst- und Gemüsesorten enthielten. Aber ich hatte alle bis auf die Pfirsich-Etiketten aufgebraucht. Ich klebte die Pfirsich-Etiketten auf Pfirsichdosen, und dann kam ich zu den Aprikosen. Aber sind Aprikosen nicht auch Pfirsiche? Und es gibt Pflaumen, die im wesentlichen Aprikosen sind.

So fuhr ich, entweder boshaft oder wissenschaftlich, damit fort, Pfirsich-Etiketten auf Dosen mit Pflaumen, Kirschen, grüne Bohnen und mexikanische Mais- und Bohnengerichte zu kleben. Ich kann keine klare Auskunft über mein Motiv geben, weil ich bis heute nicht entschieden habe, ob ich Humorist oder Wissenschaftler bin. Ich glaube, es war Bosheit, aber im folgenden werden wir voller Respekt anerkennen müssen, daß es zugleich eine wissenschaftliche Methode war."C.Fort

"Wild Talents"


IN DAYS of yore, when I was an especially bad young one, my punishment was having to go to the store, Saturdays, and work. I had to scrape off labels of other dealers' canned goods, and paste on my parent's label.


Theoretically, I was so forced to labor to teach me the errors of deceitful ways. A good many brats are brought up, in the straight and narrow, somewhat deviously

One time I had pyramids of canned goods, containing a variety of fruits and vegetables. But I had used all except peach labels. I pasted peach labels on peach cans, and then came to apricots. Well, aren't apricots peaches? And there are plums that are virtually apricots.

I went on, either mischievously, or scientifically, pasting the peach labels on cans of plums, cherries, string beans, and succotash. I can't quite define my motive, because to this day it has not been decided whether I am a humorist or a scientist. I think that it was mischief, but, as we go along, there will come a more respectful recognition that also it was scientific procedure.C.Fort

"Da!"

"Am 14. März 1912 berichteten die Zeitungen, daß das Kieler Observatorium die Entdeckung eines neuen Sterns "verkündet" habe. Kein Zeitungsleser jener Zeit hätte etwas anderes vermutet, als daß die wachsamen Astronomen, die ihre Gehälter wert sind, es wissen, wenn ein neuer Stern erscheint.


Am frühen Morgen des 11. März wurden in vielen Gegenden der Vereinigten Staaten ungewöhnlich starke Erdbeben registriert. An der Harvard University verkündeten die Rechenkünstler, daß das Epizentrum des Bebens in der Karibik oder in Mexiko liege. Die Zeitungsleser, soweit sie aufpaßten, waren gebührend beeindruckt von der Fähigkeit der großen Geister in Massachusetts, die wußten, was in der Karibik oder in Mexiko vor sich ging.

Aber am nächsten Tag berichteten die Zeitungen über ein Erdbeben am 11. März auf Triangle Island in der Nähe von Vancouver, British Columbia. Kein Wort über die Karibik oder Mexiko. In Victoria, British Columbia, hat man ausgerechnet, daß das Epizentrum des Bebens 400 Meilen westlich im Pazifischen Ozean gelegen habe.


Die gleichen Leser, die inzwischen vergessen hatten, wohin die Rechenkünstler von Harvard das Beben verlagert hatten, hielten es für wunderbar, daß die Wissenschaftler solche Dinge herausfinden konnten."
C.Fort

"Lo!"

"Upon March 14th, 1912, the newspapers told that the discovery of a new star had been "announced" by the Kiel Observatory, Germany. No reader of newspapers, of that time, would suppose otherwise than that vigilant astronomers, at least worth their keep, knew when a new star appeared.


Early in the morning of March 11th, earthquakes of unusual intensity were recorded at many places in the United States. At Harvard University, the calculators announced that the center of the quake was in the West Indies, or Mexico. Newspaper readers, if they paid any attention, were properly impressed with this ability of intellectuals in Massachusetts to know what was going on in the West Indies, or Mexico.

But newspapers the next day told of a quake, upon the 11th, of Triangle Island, off Vancouver, B.C., and of nothing in either the West Indies or Mexico. At Victoria, B.C., it was calculated that the center of the quake was in the Pacific Ocean, 400 miles westward.

The same readers, forgetting just where the calculators of Harvard had placed the quake, thought it marvellous how the scientists can know these things."
C.Fort

"Da!"

"Es gibt keine auch nur annährend befriedigende Handhabe, unsere Daten oder irgend etwas zu beurteilen. Aber natürlich haben wir die Möglichkeit, uns Meinungen zu bilden, die uns mitunter gute Dienste leisten können.

Mit Hilfe eines Lackmuspapiers kann ein Chemiker bestimmen, ob es sich bei einer Flüssigkeit um eine Säure oder eine alkalische Flüssigkeit handelt.
Dies kommt einem Maßstab, mit dessen Hilfe man urteilen kann, so nahe, dass der Chemiker auf dieser Grundlage seine Arbeit verrichten kann.
Dennoch gibt es gibt es gewisse Substanzen, die uns die Kontinuität vor Augen führen, oder die uns den Verschmelzungspunkt zwischen Säuren und Basen vor Augen führen. Es gibt Substanzen, die unter gewissen Bedingungen Säuren und unter anderen Bedingungen Basen sind.
Wenn irgendwo in irgendeinem Wissenschaftler ein kluger Verstand steckt, der sich eindeutig für oder gegen unsere Daten aussprechen will, dann muss er intelligenter sein als Lackmuspapier.

Ein Hindernis für das rationale Denken, soweit es so etwas überhaupt gibt, ist die Kontinuität, denn ihretwegen ist es reine Einbildung, wenn wir glauben, wir könnten irgend etwas aus den Geflecht aller existierenden Dinge herauspicken und darüber nachdenken.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Philosophie mit ihren falschen oder eingebildeten Problemen immer noch so ratlos ist, wie sie es schon vor ein paar Jahrtausenden war.
Aber wenn beispielsweise nicht einmal zwei Blätter an einem Baum völlig gleich sind, so dass alle Erscheinungen sich von allen anderen Erscheinungen unterscheiden, wobei sie aber zugleich doch eng miteinander verbunden sind, dann gibt es zugleich eine Diskontinuität und eine Kontinuität.

Das Denken ist also in doppelter Hinsicht frustriert.
Diskontinuität steht als Barriere vor allem, was als endgültige Einsicht gesehen werden könnte, weil der Prozess des Verstehens bedeutet, etwas mit etwas anderem zu assimilieren. Die Diskontinuität oder das Individualisierte oder das Einzigartige aber ist das nicht Assimilierbare.
Eine Erklärung dafür, dass wir bisher überleben konnten, ist, dass es eine tiefere Anleitung oder Kontrolle oder eine organische Regierung gibt, die in hohem Maße die Bewegungen der Planeten reguliert, die aber mit ihren neueren Phänomenen nicht ganz so gekonnt umgeht.
Eine andere Erklärung ist, dass wir überlebt haben, weil alle anderen, mit denen wir wetteifern,in geistiger Hinsicht genauso arm dran sind.
(...)
Ganz gleich also, ob (...) die Gegner oder die Befürworter der Evolutionstheorie den Sieg davongetragen hätten, es wäre in jedem Fall ein grosser, wissenschaftlicher Sieg gewesen. Kein Wunder, dass so viele Menschen demütig vor einem Leumund stehen, der einfach nicht untergraben werden kann."C.Fort

"Lo!"

"In anything like a satisfactory sense there is no way of judging our data, nor of judging anything else: but of course we have ways of forming opinions that are often somewhat serviceable.

By means of litmus, a chemist can decide whether a substance is an acid, or an alkali. So nearly is this a standard to judge by that he can do business upon this basis. Nevertheless there are some substances that illustrate continuity, or represent merging-point between acids and alkalis; and there are some substances that under some conditions are acids, and under other conditions are alkalis. If there is any mind of any scientist that can absolutely pronounce either for or against our data, it must be more intelligent than litmus paper.

A barrier to rational thinking, in anything like a final sense, is continuity, because of which only fictitiously can anything be picked out of a nexus of all things phenomenal, to think about. So it is not mysterious that philosophy, with its false, or fictitious, differences, and therefore false, or fictitious, problems, is as much baffled as it was several thousand years ago.
But if, for instance, no two leaves of any tree are exactly alike, so that all appearances are set apart from all other appearances, though at the same time all interrelated, there is discontinuity, as well as continuity.

So then the frustrations of thought are double. Discontinuity is a barrier to anything like a finally sane understanding, because the process of understanding is a process of alleged assimilation of something with something else: but the discontinuous, or the individualized, or the unique, is the unassimiliable.
One explanation of our survival is that there is underlying guidance, or control, or organic government, which to high degree regularizes the movements of the planets, but is less efficient in its newer phenomena. Another explanation is that we survive, because everybody with whom we are in competition, is equally badly off, mentally.
(…)
So, (...), no matter whether evolutionists or anti-evolutionists had won, it would have been a big, scientific victory anyway. No wonder so many of us are humbled by a reputation that can't lose any way."C.Fort

 

"Forteaner wollen nur durch eine absonderliche Show der Natur unterhalten sein."


"Einige Behaupter von Anomalien können eher als Menschen charakterisiert werden, die sich von Mysterien aller Art magisch angezogen fühlen und von ihnen fasziniert sind (Mysterien-Faszinierte).

Viele an Anomalien interessierte Personen fallen in diese Kategorie, z.B. Mitglieder forteanischer Gruppen
(also Anhänger von Charles Fort, der systematisch wie er es nannte damned facts zusammenstellte, die der etablierte Wissenschaftsbetrieb dogmatisch ignoriert).

Diese Personengruppe liebt es, auf scheinbar unerklärliche Phänomene aufmerksam zu machen, die die Grenzen der Wissenschaft aufzeigen.
Ihre Schriften vermitteln oft den Eindruck, dass es sie enttäuschen und nicht etwa erfreuen würde, wenn eine selbst radikal neue wissenschaftliche Erklärung gefunden werden würde.

Im Extremfall ist ihre Einstellung stark anti-wissenschaftlich.
Durch das Aufzeigen von Mysterien und ungelösten Rätseln wollen sie die Wissenschaft in Verlegenheit bringen, nicht zu ihrem Fortschritt beitragen.

Anders als Anomalisten, die Anomalien als einen Weckruf ansehen, der uns auf die Notwendigkeit aufmerksam macht, bessere und umfassendere wissenschaftliche Theorien zu entwickeln, suchen Mysterien-Faszinierte nach dem Außergewöhnlichen um seiner selbst Willen.
Sie wollen nur durch eine absonderliche Show der Natur unterhalten sein, die sich dem Eingang zum zentralen Zirkuszelt der Wissenschaften fernhält."Autor leider unbekannt

(...)

"Was ist eine Gerade? "Eine Gerade ist die kürzeste Verbindung wwischen zwei Punkten." (Euklid)
Nun denn, was ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten? Das ist eine Gerade.
Nachdem sie seit so langer Zeit geprüft worden ist, kann die Definition, dass eine Gerade eine Gerade ist, nicht weiter verbessert werden.
(...)
"Wenn sich die Bewegungsrichtung eines sich bewegenden Körpers nicht verändert, dann bleibt die Bewegungsrichtung des sich bewegenden Körpers unverändert. Aber wenn sich etwas verändert, so verändert es sich in dem Maße, wie es sich ändert." (Newton)
(...)
Wie bestimmen Geologen das Alter von Gestein? Anhand der Fossilien darin.
Wie bestimmen sie aber das Alter der Fossilien? Anhand des sie umgebenden Gesteins."C.Fort
oder
"Wenn in jeder spezialisierten Denkungsart von den Vertretern der Gegenmeinung jeweils grundlegende Mängel oder das Fehlen von Grundlagen erkannt werden können, dann liegt die Vermutung nahe, dass alle angeblichen Grundlagen unserer ganzen Existenz Mythen sind, und dass alle Diskussionen oder die angeblichen Fortschritte nichts weiter sind als Konflikte der Phantome oder das Ûberwinden alter Täuschungen durch neue Täuschungen."C.Fort
oder
"Endlich haben wir nun eine vernünftige Erklärung für dieses aufsehnerregende Phänomen."
Louis Brandeis (1856–1941), US-amerikanischer Jurist und erster jüdischer Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten


( ... )
Völlig wildfremde Menschen und ihr vorgebliches Wissen über unsere Intentionen.

Oder ich vermute, es kann sich um eine begründete Kritik handeln, weil derjenige, der sie sich hier vom Herzen schreibt, es vielleicht eben so und eben auch nicht anders erlebt hat.
Ob er allerdings, mit dieser Kritik, uns dadurch ALLE in eine (von ihm schon vorher, kunstvoll angefertigte) Schublade zu stecken vermag, sei erst einmal noch dahingestellt. Aber egal. Irgend etwas, oder irgendjemand, aus dem Fortean'schen Umfeld muß "dem armen Kerl" zugesetzt und - ihn/sie/es ziemlich angepisst haben.
Entschuldigungen, Rationalisierungen und Urteile.
Dementsperchend könnte es vielleicht auch was mit seiner/ihrer Überheblichkeit gegenüber ihm/ihr doch völlig wildfremden Menschen und deren Absichten zu tun haben ... ?
Oder wird hier wieder mal nur die scheinbare "Stille-mit-irgend-etwas-aufgefüllt"?
Oder sollte es, doch, durchaus berechtigt, "kritisch" überdacht werden?

Oder wird hier schlicht 'Gruppen-Kult' betrieben?

Wieder streiten Phantome mit Phantomen.
Und das ist auch eins der vielen Probleme von Meinungsfreiheit.
Meinungen stehen im Raum herum und bekommen bestenfalls - ein paar Anhänger ...
Was jeder Zugführer, jeder, für irgendeine wohlgetane Tat ausgezeichneter, Soldat oder auch fast jeder Lastkraftwagenfahrer bestätigen kann.

Als ob Anhänger die Bestimmbarkeit der derzeitigen Wirklichkeitswahrnehmung beeinflussen sollten ...
Vielleicht ist es dann aber auch wie die oben so gelobte "Wissenschaft".
Oder wie der "Tanz-um-das-goldene-Kalb", dessen Glanz auch nur abzählbar war, an der Anzahl seiner Anhänger ...

Doch ich nehme an, auch "Anomalisten" verschließen sich hier der 'Wirklichkeit' nicht.
Denn was wir jetzt auch immer unter Wirklichkeit verstehen mögen ... -
Fort schlug vor sie an ihren Phänomenen festzumachen ... -
Die Wissenschaft schlägt vor - künstliche und erfundene, an den Zeitgeist der jeweiligen Epoche und Kultur angepasste, - anthropomorphe Kategorien und Patente dafür zu benutzen ...
Ich vermute mal, dass das Eine dem Anderen überhaupt nicht widerspricht. -
Denn, wir wissen, dass alle Übergänge zwischen scheinbaren Gegensätzlichkeiten immer fließend sind!

An den Grenzübergängen lösen sich die Ausdrucksformen scheinbar klar abgegrenzter Trennungslinien einfach auf, - außer sie werden mit Gewalt auseinander gezwungen. - Und selbst dann.
Genius und Wahnsinn. Körper und Geist. Hunde und Katzen.Oder -
Gelb und Rot sind tatsächlich nur zwei Seiten der gleichen Erscheinung.

Oder - die Welt ist eben doch nur voller 'Knaller' - so oder so - ... und das auf allen Seiten.
Wie auch immer. - Ich schließ' mich da mal nicht von aus.
Und betrachte ich zum Beispiel die 'anomalist.com', - eine der, meiner Meinung nach, besten Websites über Fortean'sche Phänomene, - oder meinetwegen auch über Anomalien, - denn dort wird eine ganz andere Musik angestimmt, ... - kann ich dem "kritischen Schreiber" nur wärmstens empfehlen. (!)
Deswegen weigere ich mich zu glauben, dass obige Kritik stellvertretend für alle 'Anomalisten' steht.
Aber vielleicht für ein absolut schiefes Verständnis der Dinge? ... ?

oder, seht es einfach doch mal so:

"Dass die Wissenschaft (...) sich nur mit einer Seite der Existenz befasst, weil es natürlich keine Wissenschaft der gegenteiligen Phänomene geben kann - was eine gute Entschuldigung für die gewaltige Nichtbeachtung sein könnte, wenn wir davon ausgingen, dass es reale Wissenschaften gibt, was aber eher die Hoffnungslosigkeit des Versuchs zeigt, eindeutig zu werden."C.Fort

oder

"Wenn Katzen Pferde wären, könnten wir auf Baumkronen reiten!"
(Quelle unbekannt, aber es handelt sich hierbei um einen sogenannten 'Konditionalsatz')

In diesem Sinne.

 

 

"Es geht nicht so sehr darum, daß konventionelle Wissenschaftler vernachlässigen oder leugnen, was sie nicht erklären können - soweit in endgültigem Sinne überhaupt jemals irgend etwas erklärt worden ist oder erklärt werden kann. Es geht vielmehr darum, daß die Wissenschaftler Gedankenketten vernachlässigen oder verleugnen, die sie aus abgeschirmter Unwissenheit zu offensichtlicher Verwirrung führen könnten. Jede Wissenschaft ist ein verstümmelter Tintenfisch. Wenn die Tentakel nicht gestutzt werden, könnten sie sich vortasten und mit beunruhigenden Dingen in Berührung kommen. Dem Gläubigen ist die Kontemplation einer Wissenschaft gleichbedeutend mit dem Verweilen in der Gegenwart des Guten, Wahren und Schönen. Aber was echte Ehrfurcht in ihm weckt, das ist die Verstümmelung. Für unseren verkrüppelten Intellekt ist nur das Gestutzte verständlich, weil das Ungestutzte zu allen möglichen Dingen Fühler ausstreckt. Meiner Ästhetik zufolge ist das Schöne gleichbedeutend mit symmetrischer Deformation. Mit Gerechtigkeit meine ich - auf der Ebene der Phänomene - das Aufkommen eines Gleichgewichts, durch welches eine Reaktion so dargestellt wird, als wäre sie ein Ereignis, das einer Aktion gleichwertig aber entgegengesetzt ist. Diese willkürliche Sichtweise entsteht, wenn alle Verästelungen der Aktion gekappt und vernachlässigt werden - bis wir von der angeblich verdienten Strafe eines Menschen reden und vergessen, welche Wirkung dies auf andere Menschen haben mag. Dies ist die willkürliche Grundlage der mechanistischen Theorie der Existenz - die Idee, man könne eine Aktion aus einem Gewirr von Wechselbeziehungen herauspicken, als wäre sie ein Ding an sich."

"It is not so much that conventional scientists disregard, or deny, what they can not explain -- if, in anything like a final sense, nothing ever has been, or can be, explained. It is that they disregard, or deny, to clip concatenations that would lead them from concealed ignorance into obvious bewilderment. Every science is a mutilated octopus. If its tentacles were not clipped to stumps, it would feel its way into disturbing contacts. To a believer, the effect of the contemplation of a science is of being in the presence of the good, the true, and the beautiful. But what he is awed by is Mutilation. To our crippled intellects, only the maimed is what we call understandable, because the unclipped ramifies away into all other things. According to my aesthetics, what is meant by the beautiful is symmetrical deformation. By Justice -- in phenomenal being -- I mean the ap- [279/280] pearance of balance, by which a reaction is made to look equal and opposite to an action -- so arbitrarily wrought by the clip and disregard of all ramifications of the action -- expressing in the supposed condign punishment of a man, regardless of effects upon other persons. This is the arbitrary basis of the mechanical theory of existence -- the idea that an action can be picked out of a maze of interrelationships, as if it were a thing in itself."

Deutsche Veröffentlichungen:
"Da!
" 1997, "Wilde Talente" 1998
Verlag Zweitausendeins; Miscelle Bücher und an Tausend anderen Stellen im Internet


Original:
"Lo!" 1931, "Wild Talents" 1932
Mr.X Consulting Resologist, Projekt Gutenberg and thousands of other places on the Internet

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