Die Wissenschaft behauptet

Und die Nicht-Wissenschaftler schlucken gläubig ...

Die Wissenschaft versteckt sich allzu gerne hinter ihren jeweiligen Fach-Sprachen und -Ausdrücken. Und das nicht ohne Grund ...

Schließlich benötigt man ja auch eine drakonisch klassifizierbare Terminologie, die nur von speziell selektierten "Eingeweihten" bzw. "Insidern" verstanden werden soll, die zu diesem Zweck divergente regulative Initiationsstufen durchlaufen mussten, um als wirklich "Gläubige" zu gelten bzw. im operativen Funktionalismus anerkannt zu werden, - oder um innerhalb der konfessionellen Konzessionen Geltung und Prestige zu erlangen! ...
O Babylon! Das "hebt" einen vom "Normal-Volk" ab, nicht wahr?

Die "Elite unserer Zeit", die das schon richten wird, was uns auf "unserem Weg" alles kaputt ging ...

Es gibt derzeit "wissenschaftliche Pläne" für eine Arche auf dem Mond.
Norwegen sammelt im Hinblick auf die Zukunft DNS-Proben der verschiedensten Tier-Spezies, wofür eigentlich? Oder im Hinblick auf was oder welche Zukunft? ...


Doch folgen wir nun einfach einen Augenblick den geistigen Pfaden der Exaktheit und der "die-Wissenschaft-wirds-schon-richten"-Logik ihrer gläubigen Bewunderer und Priester ...

Aus dem Wörterbuch des Teufels

(Ambrose Bierce 1842 - 1914)

Logik (subst. fem.)
Die Kunst, in strenger Übereinstimmung mit den Grenzen und Handicaps des menschlichen Unverstands zu denken und zu argumentieren.
Die Grundlage der Logik ist der Syllogismus, der aus einem Ober- und einem Untersatz, sowie einem Schluß besteht, etwa:

Obersatz:
Sechzig Leute können eine Arbeit sechzigmal so schnell verrichten, wie ein einzelner;
Untersatz:
Einer kann ein Loch in sechzig Sekunden graben;
Schluß:
Sechzig Leute können ein Loch in einer Sekunde graben.

 

Das kann als arithmetischer Syllogismus bezeichnet werden, in dem wir durch die Kombination von Logik und Mathematik eine doppelte Gewißheit erlangen und somit doppelten Nutzen davontragen.

Obersatz: "Unser Sonnensystem rast mit 22 Km/s oder umgerechnet fast 80.000 Km/h, in einem Abstand von ca. 28 000 Lichtjahren vom Mittelpunkt unserer Heimatgalaxie entfernt, um das Zentrums unserer Milchstraße herum."

Diese Milchstraße nun, die noch niemand von Außen sah (aber von der es unglaublich viele Bilder gibt), bewegt sich seit dem "Ur-Knall" natürlich auch mit einer "eigenen" Geschwindigkeit, zusammen mit anderen Galaxien und Sternennebeln, durch das All. Diese bilden daraus die Form sogenannter "Superhaufen".

Ui!, - stimmt das denn alles auch so?
Haben wir hier überhaupt noch eine Möglichkeit diese Behauptungen zu verifizieren? Oder müssen wir das jetzt einfach so glauben?
Wo die Wirklichkeit endet, beginnt die Mathematik ...

(Kein Wunder, das der Glauben in unserer heutigen Zeit so "herunter gekommen" ist, denn die analytisch logische und empirische Wissenschaft fordert heutzutage nicht länger nur überprüfbare Resultate zur Beweisführung, aber dies oftmals für Dinge, die außerhalb jeglicher Verifikation liegen.
Und das schüchtert den Nicht-Wissenden natürlich ein ..!)

Uns ist selten bis gar nicht die Chance gegeben, zB. die Existenz von "schwarzen Löchern" nachzuvollziehen. Oder von Gott.
Aber wir können unsere Augen offen halten!

Außerdem sollten wir nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei der Wissenschaft keineswegs um eine absolute Formulierung der uns umgebenden Wirklichkeit handelt, sondern vielmehr um eine bloße Interpretation, die aufgrund mehrerer (vermutlich nur heutzutage wahrscheinlicher) Faktoren begrenzt ist.

"Erlebnissymbole wie etwa die weißen Riesen oder die schwarzen Löcher oder der Urknall sind in Wahrheit nur Verlegenheitssymbole, die sich aus den Grundwahrheiten der irdischen Thermodynamik ergeben und von dort in den Weltraum hochgerechnet werden."
Dr.D.Schuster (Die neue Physik des Oliver Crane)

...

Das erinnert mich an zwei Schulerlebnisse, die einen ausgezeichneten Einblick darüber geben können, warum Wissenschaft empirisch ist und wie weit wir (heutzutage) vom bloßen "Für-wahr-halten" oder dem blinden Glauben an übergeordnete Instanzen entfernt sind.

In der "Physik"-Stunde versuchte unser Dozent uns auf die Richtigkeit einer speziellen mathematischen Gleichung hinzuführen.
Zu diesem Zweck schrieb er die Formel und das zu erwartende Ergebnis an die Tafel. Dann verteilte er fünf verschiedene Waagen und nahm selber die sechste. Das Experiment begann und nun ratet mal, wie viele verschiedene Ergebnisse herauskamen? -
Richtig, genau Sieben!
Da nun die Theorie (und Unanfechtbarkeit) der physikalisch offiziell anerkannten Formel nicht in Frage gestellt werden durfte und konnte, "einigten" wir uns auf ein Ergebnis ... -
Richtig, das an der Tafel!
Ein erneuter Triumph der Wissenschaft!

In Betriebswirtschaft versuchte ein anderer Dozent uns die Wirkungsweise und den Wert einer übergeordneten, abgesprochenen und (das ist jetzt lustig:) 'kontrollierenden' Werteinstanz, nämlich Geld, zu verklaren. Sein analytisch logischer und empirischer Obersatz lautete:
"Mit Geld kann ich alles machen, mir alles kaufen und gesellschaftliche Bewegungen erzeugen."
Nun, bei den meisten hat diese Theorie nur ein müdes und bereitwilliges Kopfnicken hervorgerufen (wie die Hund-Puppen, die man öfter in Autos findet), nur ich musste rumnörgeln und auch noch die Dinge hinterfragen ...
Ich sagte ihm auf den Kopf zu, dass ich sein Gerede größtenteils für Unsinn hielt, denn erstens sind die Möglichkeiten für "alles" abhängig von den Interessen der umgebenden Welt, und zweitens damit zwangsläufig auch von ihren Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten.
Also forderte ich ihn auf, mir mit heutigem Geld eine Maschine zu konstruieren, die mich mühelos durch Wände gehen lassen kann. Das schien dem Dozenten nicht zu gefallen, denn er wurde plötzlich sehr ungehalten.
Danach forderte ich ihn auf, mit seinem Geldverständnis echte Liebe und Zuneigung zu erwerben, aber auch das schien ihm zu mißfallen. Er begann pädagogisch aufgebracht und unfreundlich zu werden.
Zu guter Letzt könnte er mir aber bestimmt (mit dem Geld) irgendwo eine Portion Verständnis kaufen, damit es mir leichter fiele, seine Ansichten über Geld und Welt zu teilen ...
Daraufhin sprang er wutentbrannt vor mein Pult und sagte (wiederum pädagogisch äußerst wertvoll und untermalt vom Geräusch der Pausenklingel): "Mit Geld kann ich immerhin ein Messer kaufen, mit dem ich Sie ersteche!"


Nun, vielleicht war es auch nicht sehr freundlich von mir gewesen, ihn derartig auflaufen zu lassen, - andererseits wozu sind solche Schul-Stunden gut, wenn man Dinge nicht hinterfragen kann? Und dann erwartet man Antworten von seinen Dozenten oder Verstehen oder wenigstens eine Einsicht. Aber so funktioniert das nicht. Wissenschaftliche Theorien werden allzuoft nur auf persönlicher Ebene "verstanden" und für "Richtig" befunden, und wehe jemand kommt und kratzt daran rum!

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