Wirklichkeit im Wandel der Zeiten

"Wenn ich früher in meiner Kindheit etwas besonders Schlimmes ausgefressen hatte, bestand meine Strafe darin, daß ich am Sonnabend ins Geschäft gehen und arbeiten mußte. Ich mußte die Etiketten von den Konservendosen anderer Händler abkratzen und die meiner Eltern draufkleben. Theoretisch wurde ich zu dieser Arbeit gezwungen, weil ich lernen sollte, was Anstand und Ehrlichkeit bedeuten. Viele ungezogene Kinder werden über verschlungene Wege auf den geraden Pfad der Tugend geführt.

Einmal hatte ich große Stapel von Konservendosen vor mir, die verschiedene Obst- und Gemüsesorten enthielten. Aber ich hatte alle bis auf die Pfirsich-Etiketten aufgebraucht. Ich klebte die Pfirsich-Etiketten auf Pfirsichdosen, und dann kam ich zu den Aprikosen. Aber sind Aprikosen nicht auch Pfirsiche? Und es gibt Pflaumen, die im wesentlichen Aprikosen sind. So fuhr ich, entweder boshaft oder wissenschaftlich, damit fort, Pfirsich-Etiketten auf Dosen mit Pflaumen, Kirschen, grüne Bohnen und mexikanische Mais- und Bohnengerichte zu kleben. Ich kann keine klare Auskunft über mein Motiv geben, weil ich bis heute nicht entschieden habe, ob ich Humorist oder Wissenschaftler bin. Ich glaube, es war Bosheit, aber im folgenden werden wir voller Respekt anerkennen müssen, daß es zugleich eine wissenschaftliche Methode war." - Charles Fort 'Wilde Talente',1932

 

Ist die Betrachtung der Wirklichkeit nur ein massenpsychologisches Phänomen?
Oder bestimmt sie jeder für sich selbst?

 

Wahrscheinlich habt ihr schon einmal die Geschichte von dem Schmetterling auf den Azoren gehört ... Nicht?!?

Sein Flügelschlag soll doch tatsächlich in der Lage sein Wirbelstürme auf entfernten Kontinenten auszulösen.

 

 

Soweit die Behauptung, doch wie kann das denn funktionieren?


Natürlich nur indem viele spezielle Dominosteine in der richtigen Reihenfolge fallen müssen.
Das heißt aber, dass es nicht immer auch so klappen muss!


Es ist nämlich sehr unsicher ob es denn tatsächlich dadurch sicher zu Wirbelstürmen kommen muss.
Es kann, - wenn die Bedingungen Ideal sind. Oder eben auch nicht...
So etwas nennt man das Unsicherheits-Prinzip.

 

Wer sich von euch mit dem Realismus-Weltbild (siehe "Warum eigentlich Fort 1") beschäftigt hat, dem wird aufgefallen sein, das hier anfangs nur bestimmte Kriterien gelten durften. Schönheit, Ästethik und (vermutlich aufgrund späterer Kritik dann) Pessimismus. Das war die Chance für den Naturalismus, der den Pessimismus als natürliche Folge der Beobachtung aller zu beobachteten Dinge annahm. Wir bemerken hier, das Beobachtung auch bedeutet - Dinge nur auf einer materiellen Stufe zu erfassen!
Fragt sich natürlich was dann mit Dingen ist, die wir nicht direkt erfassen oder nur als Abstrakt wahrnehmen?

 

Dafür wurden dann "wissenschaftliche" Behauptungen aufgestellt, die aufgrund bestimmter theoretischer Vorgaben als natürliche Gesetze oder wiederkehrende Bedingtheiten der Wirklichkeit ausgegeben wurden!

 

Das war die Geburtsstunde der heutigen Naturwissenschaften. Und des bis heute vorherrschenden Materialismus. Materialismus aber versuchte auch zu vereinfachen oder zu idealisieren und kam mit der Quantenmechanik - aus deren Lehren der schon erwähnte Schmetterling eine gewisse Berühmtheit erlangte - in ernste Bedrängnis.
Zuallererst mussten die Naturwissenschaften sich fragen, ob die formulierten Gesetze, die sich bis heute in jedem Schulbuch finden, tatsächlich eine absolute Gültigkeit haben?
Oder ob sie nur unter den jetzigen Bedingungen hier auf der Erde funktionieren?
Und ob es sich bei ihren Ergebnissen um absolute Ergebnisse handelt oder nur um Annäherungen? -

Tatsächlich ist nämlich jedes Gesetz auf einem Idealzustand aufgebaut, der nur unter bestimmten Voraussetzungen auch ideale Ergebnisse zeigen kann! Und außerhalb dieser Gesetze scheint das Chaos zu regieren. So kann (folgerichtig) ein Wirbelsturm jedes absolute Gesetz über Arbeit und Energie und dessen Ergebnis beträchtlich ins Schwanken bringen …
Und je genauer man hinschaute, desto mehr wich die Realität vom vereinfachten Ideal ab.
-

Ich will euch das in einem Beispiel zeigen:

 

Hier seht ihr die Küste von Schweden.
Wie groß ist der Umfang?
Nun kein Problem, obwohl die Küstenlinien chaotisch wirken, könnten wir nun mit der Hilfe eines Lineals
wieder Ordnung schaffen – und messen!

Doch wie sieht es mit dem Ergebnis der Messung aus, wenn wir uns näher an die Küste heranzoomen?
Mit einem mal entdecken wir die Ungenauigkeit unserer vorherigen Messung, denn wir stellen fest, das das Kartenbild nur ein Ideal war, - eine vereinfachte Konstruktion!

 

 

Würden wir uns jetzt in den Foto-Realismus begeben und schauen wie sich mit Hilfe von Satelliten die Küste Schwedens bei noch näherer Betrachtung darstellt ... Google Earh ist hier sehr zu empfehlen.

Wie groß würde wohl der Umfang Schweden bei einer solchen noch viel stärker herangezoomten Betrachtung?

 

 

Und jetzt stellen wir uns mal, natürlich nur hypothetisch, vor, wir würden den Umfang Schwedens auf der Grundlage eines Elektronenmikroskopes versuchen auszumessen ….
Ich glaube jedem dürfte nun klargeworden sein, das wir in einer idealisierten Welt leben, wo wir gerade mal die Oberfläche und diese auch noch unscharf wahrnehmen!

 

 

 

 

So hat man die Oberfläche eines Kohlestückchens (wie es zum Filtern in Aquarien benutzt wird) ausgemessen.

 

Und das Ergebnis? -
Die Oberfläche ist unendlich groß – zumindest findet sich im heutigen abgegrenzten Naturwissenschaftlichen Ideal keine Entsprechung dafür.

 

Es ist schlicht – unmessbar!

 

 

Und es wird noch kurioser:

Stellt euch einmal vor, wir würden uns in einer Raumstation befinden ...

 

 

Und wir würden die Sonne und die Erde beobachten.

Und nun geschieht etwas. Die Sonne spuckt - geschieht übrigens oft, wenn sie die politische Dummheit hier auf Erden betrachten muss –

 

 

Nun, eigentlich "schießt" sie eine Protuberanz in den Raum.

Gase und Plasma sagen die Naturwissenschaften, haben allerdings keinen Beweis dafür.
Aber es sieht doch aus wie das Feuer auf der Erde, nicht wahr?


Nun, das Feuer auf der Erde kann wohl nur existieren, weil es hier Sauerstoff gibt.
Und wie sieht es damit im Weltall aus?  Oder wie kann sich das "warme" Licht der Sonne eigentlich zur Erde bewegen, wenn es keinen Trägerstoff als Leiter dafür benutzen kann? Aber ich schweife ab. Ist aber überlegenswert...

 


Also - diese sogenannte heiße Protuberanz wird - zumindest im Foto, in der Zeit an einem Punkt (!) gewissermaßen einfroren.


Und nun stellt euch weiter vor, dass es auf der Erde, an einem von uns beobachteten Massenereignis, - vielleicht einem Freiluftkonzert, zu regnen beginnt.
Und einige Leute spannen daraufhin ihre Regenschirme auf.

Und das Sonderbare folgt – diese aufgespannten Regenschirme entsprechen möglicherweise - in ihrer äußeren Form - exakt der Form dieser Protuberanz!
Unmöglich? - Das könnten jetzt auch grasende Kühe oder Ameisenbauten sein ...

Solche sich wiederholenden Formen sind überall in der Natur zu finden!

Doch was passiert hier?
-
Mit diesen Problemen muss sich die Quantenmechanik herumschlagen. Nicht wir zum Glück!  (Zumindest nicht in diesem Aufsatz...)
Doch wir wissen heute schon, oder glauben zu wissen, dass diesen immer wiederkehrenden Formen bestimmte Gesetzmäßigkeiten zugrunde liegen.

Diese können in Formeln ausgerechnet, ausgedrückt und damit als Bilder sichtbar gemacht werden.

 

 

Solche Art Bilder nennt man Fraktale.
Dies ist zB. eine "Mandelbrot"-Menge; benannt nach dem Mathematiker Benoît Mandelbrot, der 1980 eine weltbekannte Arbeit über dieses Thema schrieb

 

Dargestellt werden (oder sichtbar gemacht) können Fraktale Muster durch sogenannte Iterationen - oder - die sich im Formelergebnis wiederholenden Zahlenfolgen. (zB. 1,123452376234512376459...)

Dies wird eine rekursive Operation genannt. Das Geheimnis aber ist:
Errechenbare Fraktale - und ihre Selbstähnlichkeit mit in der Natur vorkommenden scheinbar chaotischen Formen!

Da diese Formen aber keinem uns bekannten Gesetz folgen, nennt man diese Forschung auch Chaosforschung.

 

Das letzte Bild zeigt einen Brokkoli-Kopf. Der ist nicht errechnet - und wenn - von der "Natur" ...

 

 

Und so sieht der aus, wenn man sich nicht ranzoomt ...

 

Das ist der jetzige Stand der Dinge – Chaos, - aber die Formen lassen sich mathematisch errechnen und darstellen. Und natürlich wird der naturalistische Versuch gemacht die gefundenen Formeln auf die bisher angenommen gültige Wirklichkeit zu übertragen.

 

Menschen mögen kein Chaos – wir brauchen Ordnung, auch wenn diese nur erfunden oder irgendwie reingepasst ist!

So allemal die gängige Meinung. Trotzdem faszinierend




"Die Erklärung (...) lautete: "massenspsychologisches Phänomen".
Höchstwahrscheinlich waren die Leser (...) verwirrt, bis sie diese Erklärung lasen und sagen konnten: "Oh, natürlich! Ein massenspychologisches Phänomen." - Charles Fort 'Wilde Talente', 1932

Einer Wirklichkeit, die uns meist unverifizierbar präsentiert wird. Für deren Erfassung mindestens hunderte von verschiedenen Doktorgraden gerade mal bruchstückhaft ausreichen dürften, um auch nur einen Hauch dessen zu erfassen, was uns hochgradig einschüchtert und vergewaltigt. - Hypnotisiert und demoralisiert!
Und mit der Einsicht zurück lässt (politisch, religiös und wissenschaftlich) doch nicht wirklich teilhaben zu können. Wir schieben den gesunden Menschenverstand den Spezialisten, den Experten, den scheinbar dafür
Ausgebildeten und im allgemeinen den Verantwortlichen zu...
Und wir hängen an ihren magischen Worten und es bildet sich ein Konsens der Nichtversteher und der neuen Gläubigen ... Ein massenspsychologisches Phänomen?

Unser scheinbares Nichtwissen! - Oder was versperrt hier den Blick?



"Es gibt eine Kontinuität alles Dinge, die jede Klassifizierung zur Fiktion macht. Aber das ganze menschliche Wissen hängt von Zuordnungen ab. Demnach sind alles Bücher - wissenschaftliche, theologische und philosophische Werke - bloß Literatur." - ebd.

Wirklichkeit, Realismus oder irgendwie produzierte Realität … und von welcher Wirklichkeit sprechen wir?

"Wir nehmen nicht die Wirklichkeit wahr, sondern nur das Bild, das wir uns von der Wirklichkeit machen."

(Hemann Meyer; 1871 - 1932), deutscher Verleger, Geograph und Forschungsreisender)


"Wirklichkeit entsteht im Auge des Betrachters", weiss der Volksmund hier beizutragen.

Aber von welchem Betrachter sprechen wir senn hier?
In jedem Fall von dem Menschen, durch dessen Wahrnehmungen sich die Wirklichkeit entfaltet.
Das bedeutet aber auch, das die Wirklichkeit bzw. ihre Wahrnehmung durch Menschenaugen definiert und beschrieben wird. Ein solches Weltbild bezeichnet man als anthropomorph.
Diese Tatsache wiederum zeigt, dass dadurch auch die Zielrichtung oder die Aufgabe einer ganzen Forschung hierdurch beeinflusst bzw. eingeschränkt wurde.

Dieses Denken begann, für die offizielle oder etablierte Wissenschaft, in der Antike und fand seinen vorzeitigen Höhepunkt im Materialismus. Dies bezeichnete die wertlose Darstellung funktioneller Wirklichkeitszustände. Im Gegensatz zum sich vorher entwickelten Realismus, der aus der Romantik hervorging, der den Wert innerhalb dieser Zustände hervorhob und versuchte diese positiv darzustellen.

Das verdunkelte anfangs natürlich den Realismus-Blick gegenüber sozialen Ungerechtigkeiten oder der Kritik naturalistischer Positionen.

Der folgende Naturalismus, als beginnende moderne Naturwissenschaftsidee, konnte sich natürlich nicht vom negativen Erscheinungen abwenden. Die Vernunft über die Emotion.

Doch die Annahme, der Mensch sei so etwas, wie 'ein vernunftbegabtes Tier', ist falsch!
Menschen sind emotionale Wesen und keine emotionslosen, rein logisch denkenden "Mister Spocks" aus der Fernseh- und Spielfilmserie Star Trek.
Menschen lassen sich (nicht nur!) durch Änderung oder Zerstörung kultureller Werte oder durch Indoktrination psychologisch manipulieren. Gefühle verdrängen Fakten, wenn sie überhaupt zur Kenntnis genommen werden. Sehnsüchte und Illusionen setzen sich gegenüber der Wahrheit durch.
Und damit auch Irrwege.
Die meisten Menschen wollen scheinbar nur das zur Kenntnis nehmen, was sie auch hören oder sehen wollen.

Als Folge sind sie extrem leichtgläubig, und ihre Illusionen und Selbsttäuschungen machen sie zu leichten Opfern von Propaganda. Dies gilt für alle Schichten und Ebenen der Gesellschaften und auch für deren Eliten. Und dadurch natürlich auch für die Wissenschaft.

Eine Selbsttäuschung über die Wirklichkeit, die mindestens drei Grundlagen hat:

- Erstens die schon erwähnte Begrenzung unserer Sinne und damit auch der Stoßrichtung aller bisherigen Erfindungen und Entdeckungen.

- Zweitens die bisher etablierten Wissenschaften und deren mögliche Entwicklungen, wobei zu bedenken ist, dass diese zwar hinterfragt, aber niemals als Irrwege deklariert werden dürfen.

Beispiele für letztere Aussage finden sich zB. in den Versuchen religiöse oder medizinische (oder auch politische) Alternativen leben zu wollen, die der vorherrschenden Sichtweise zu widersprechen scheinen. -
Eine Zensur findet statt!


- Drittens der Einschränkung unter dem jeweiligen Zeitgeist, des zeitlichen und sozialen Verständnisses, der vorherrschenden Moden, Meinungen, dem sozialen Stand und dessen Möglichkeiten, - oder generell der Entwicklung des jeweiligen Individuums innerhalb dieser Begrenzungen.


Was sich klar daraus ergibt ist, dass hinter jeder Information (und dem scheinbaren Zusammenhang in dem sie vermittelt wird) immer irgendeine Bedeutung steckt. Und ein Interesse.

Mag hier jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen, ob das uns so dargereichte Weltbild letztlich vielleicht nur mit der Wirklichkeit weniger bestimmter Interessen übereinstimmt.
Bestimmte Dinge gehören einfach nicht in unser aufgeklärtes Weltbild ... (!)
Aber genau das bestimmt unsere Wirklichkeit!


Und Charles Fort sieht nicht nur den Schmetterling und spinnt wie unvoreingenommen den Faden weiter:

"In einem Mietshaus in Harlem kann keine Flasche Ketchup die Feuertreppe hinunterfallen, ohne daß es bemerkt wird - nicht nur von den entrüsteten Mietern weiter unten, sondern - wenn auch unendlich fein - im ganzen Universum - vielleicht -

Beeinflußt wird der Preis von Schlafanzügen in Jersey City und die Laune einer Schwiegermutter in Grönland; die Nachfrage nach Rhinozeroshörnern als Rheumamittel in China - vielleicht -

Weil alle Dinge in wechselseitiger Beziehung stehen und ineinander übergehen - weil es eine tiefere Einheit gibt -

Also dann die tiefere Logik des Knaben - der sich vieles hat zuschulden kommen lassen, der aber zumindest, was Syllogismen angeht, unschuldig war - der ein Pfirsich-Etikett auf eine Dose grüne Bohnen pappte.

Alle Dinge stehen dergestalt miteinander in Wechselwirkung, daß der Unterschied zwischen Obst und dem, was gemeinhin Gemüse heißt, einerseits zwar offenkundig scheint, während andererseits Definitionen unmöglich sind. Eine Tomate beispielsweise ist ein Verschmelzungspunkt. Was ist sie - eine Frucht oder ein Gemüse?

Also dann die tiefere Logik des Wissenschaftlers - der sich vieles hat zuschulden kommen lassen, der aber auch ganz unschuldig ist - und der, nachdem er irgendwann die "massenpsychologischen Phänomene" als Erklärung hergenommen hat, einfach weitermacht und bei seiner Erklärung bleibt. Insofern, als es immer eine Sichtweise gibt, mit der sich irgend etwas Vorstellbares verteidigen ließe, muß er wenigstens entfernt vernunftbegabt sein. Wenn sich ein "massenpsychologisches Phänomen" eindeutig auf ein Ereignis bezieht, dann muß es, wenn auch nahezu unmerklich, mit sämtlichen Ereignissen zu tun haben. Sogar Phänomene, die einen einsamen Mann auf einer menschenleeren Insel treffen, lassen sich in Begriffen der Massenpsychologie erklären, da das Bewußtsein eines Menschen keine Ganzheit, sondern eine Gemeinschaft von geistigen Zuständen ist, die einander gegenseitig beeinflussen." - Charles Fort 'Wilde Talente', 1932

Hat denn die Formulierung der Wirklichkeit durch die heutige Wissenschaft überhaupt noch etwas mit der tatsächlichen Wirklichkeit zu tun?

Fragen wir einfach in ein paar Hundert Jahren noch einmal nach ....

 

"Ich bin der Ansicht, daß der Begriff "massenpsychologisches Phänomen" in genau dem Maße zutreffend ist, in dem die Bezeichnung "horizontale Unzulänglichkeit" oder "Mittelhandknochenlumineszenz" oder irgendeine andere Idee oder eine Kombination von Ideen auf irgend etwas anderes paßt. In einer Bindestrich-Existenz ist es nicht möglich, völlig falsch - oder völlig richtig - zu liegen. Deshalb ist es so schwer, etwas zu lernen. Es ist schwer, das, was nicht ganz und gar falsch sein kann, mit Hilfe dessen zu überwinden, was nicht ganz und gar richtig sein kann. Es wird der Tag kommen, an dem ich mich weigern werde, überhaupt noch etwas zu lernen, weil ich genug Irrtümer angesammelt habe." - ebd.

 

 


"Am frühen Morgen des 26. Juli sei ein großer schwarzer Hund an ihnen vorbeigeschlendert.
"Guten Morgen!" habe der Hund gesagt. Dann habe er sich in dünnem, grünlichen Dunst aufgelöst." - ebd.

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