Wenn Katholiken protestieren gehen, sind es dann Protestanten?

Was kann uns die Wissenschaft eigentlich über uns selbst beibringen? Was tun wir hier eigentlich in unserer verantwortlichen objektiven wissenschaftlichen Funktion als Mensch und Teil dieser Erde; und funktionieren wir vielleicht als wissenschaftlicher Impuls oder als wissenschaftliche Welle (Schwingung) oder als wissenschaftliches Teilchen? Haben wir unsere Möglichkeiten schon ausgeschöpft oder haben wir vielleicht nicht einmal einen Bruchteil davon überhaupt erfasst?

Wir wissen, dass die Welt auf uns einwirkt, aber wie wirken wir auf die Welt ein? Erstmal wohl dadurch das wir da sind und einen Raum beanspruchen ... Dann durch unsere mehr oder minder unsichtbaren Verstrickungen in die Netzwerke, der uns umgebenden Sozialisation und unseren Platz und unsere Rolle hier darin ...
(Ich nehme mal an, dass keiner von uns dahingehend gefragt wurde und auf echte Alternativen verwiesen wurde, - worin die jetzt auch immer bestehen mögen?)
Von Kleinauf an wurde uns das Bild einer irgendwie schon fertigen Welt präsentiert, indem der einzelne eine entscheidende Rolle spielen kann, oder auch nicht.

Oftmals waren übereilige Entscheidungen dafür verantwortlich, dass bestimmte Situation unumkehrbar wurden. Oder "Vitamin-B" trug uns an Orte, die wir uns so nicht ausgesucht hatten. Oder es passierte ganz anders, -aber es passierte, und das meist außerhalb von uns und ohne unsere Einflussnahme!
So wurde es immer schwieriger und unbestimmter einen entscheidenden Einfluss auf den scheinbar übermächtigen "Gang-der-Dinge" erlangen. Irgendwann nahmen wir die "Errungenschaften", Notwendigkeiten und Verbote als Teil unseres Lebens an und wir selber (und unsere Verantwortung) verschwanden mehr und mehr im mechanischen "Tag-für-Tag"-Geschehen.

Wie viele von uns haben ihren Platz tatsächlich selbst bestimmen können? Wie viele von uns haben ihre Rollen durch eigene willentliche und wesensbedingte Auswahl treffen können? Wie viele haben sich dieser "Welt" schon bereitwillig untergeordnet? Und wie viele glauben, dass ihr Einfluss so unwichtig und unbedeutend ist, dass man an dem ganzen Krempel sowieso nichts mehr ändern kann?

Und was ist dann noch "unsere Verantwortung" für Astronomische Unregelmäßigkeiten oder archäologische Entdeckungen bzw. Unterschlagungen, für unser Handy, für das Fersehprogramm, die meist lausigen Politiker oder sogar für die ganze Welt?

In einer Telekom TV-Reklame liefen ein ganzer Haufen junger Leute, - alle - eindringlich in ihre Handys quatschend, wie zielgerichtet, völlig sinnlos dahineilend, durch ein innerstädtisches Wirtschaftsviertel.
Es war genial. Keiner sprach mehr mit irgendwem auf der Strasse -alle sprachen mit irgendwelchen Leuten, die nur virtuell, aber auch "real", über das Handy mit ihnen kommunizierten.
Ich vermute, dass es sich hierbei nicht nur um eine Wunschvorstellung der Telekom handelt: Die Welt, in der alle ewig jung sind (im Hintergrund läuft rhythmische Pop-Musik), sich für eigentlich nichts mehr engagieren und nur noch wichtig ins Handy quatschen.

Leitbilder oder interessengesteuerte wissenschaftstheoretische Konsum-Sklaverei?
Opfer und Täter.

Und wir sind ja so bereitwillig anpassungsfähig gemacht worden, das wir fast jeden Brei schlucken.
Bedürfnisse, die scheinbar nur auf den Einzelnen ausgerichtet werden (wie das Handy, das Internet oder das Fernsehen,Theater, Konzertveranstaltungen, und und und ...), funktionieren letztendlich nur in der Masse! Das ist ein Teil unserer weltlichen Macht.
Könnte die Industrie uns ihre augenblicklichen Wichtigkeiten nicht verkaufen, ...
Das ist wie eine Theaterveranstalltung ohne Publikum. Sinnlos. Oder dem Zweck entfremdet. Lohnt sich zumindest nicht mehr zu produzieren. Punkt.

So findet sich, als irgendwie logische Folge, eine, dem heutigen wirtschaftlichen Zeitgeist angepasste, "relevante", und eine "irrelevate", Forschung.

Eine irrelevante (oder auch unwirtschaftliche) Forschung, wie die Parapsychologie (oder Psychotronik), gibt es, "wissenschaftlich" dokumentiert, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die untersuchten Phänomene stellten sich zumeist als Person- bzw. Ortsabhängig heraus und waren leider in den seltensten Fällen wiederholbar und dahingehend unkontrollierbar, aber nichtsdestoweniger ebenso empirisch oder real, wie andere Beobachtungen, auf die sich vorgegebene Sichtweisen stützen.
Eine Forschung in den unwirtschaftlichen Grenzbereichen der menschlichen Wahrnehmung. Eine Forschung nach verdammten Daten, doch wurde sie nicht für wichtig genug erachtet, um Eingang in die etablierte Orthodoxie oder Konvention erlangen zu können.

So müssen wir uns eben bis heute noch ziemlich ergebnislos fragen, ob ein Vierblättriges Kleeblatt nicht vielleicht doch Glück bringen könnte, - oder ob dem möglichen Ergebnis vielleicht ganz andere Kräfte zugrunde liegen? - Oder ob ein bestimmter Tag Schuld an all dem Pech haben könnte, dass uns, an diesem Tag, wie "an-den-Hacken-klebt"? ... Können Wünsche Wirklichkeit werden? Und hinterlassen wir gar unsichtbare Emanationen, die von anderen Lebewesen wahrgenommen werden können, - und können Menschen tatsächlich in Träumen die Zukunft vorhersehen?
Wir wissen es nicht. Wie könnten wir?

An all solchen Phänomenen klebt bis heute noch der Geruch des Befremdlichen, des Unerwünschten, des Unbekannten und des Hexen- und Satansglaubens des Mittelalters! Warnende Bilder von den unheimlichen Spukgestalten unserer Kindheit lassen uns zurückschrecken und der unerfreuliche Rest wurde einfach wissenschaftlich unter den Tisch gekehrt. Hoppla! -
War die Parapsychologie nicht auch eine Wissenschaft?
Ja, jedoch nur eine ziemlich unrentable "Ferner-liefen-Grenz-Wissenschaft".

Aber Tatsache ist, dass diese Forschung unzählige Phänomene (in Ermangelung irgendwelcher Gesetzmäßigkeiten) als "echt" eingestuft hat, viele sich aber nur als einmalig bzw. unwiederholbar herausstellten oder nur unter ganz bestimmten Bedingungen funktionierten. Nicht alle.
Ich denke an jemanden und das Telefon klingelt nur Augenblicke später, und genau derjenige ist auch noch dran. Wer kennt solche Erlebnisse nicht? Zufall oder psychische Emanationen?

In veröffentlichten militärischen Versuchen wurde einwandfrei diagnostiziert, dass Hundewelpen, die gefoltert oder getötet wurden, zeitgleich im Hirn ihrer Mütter (das mit eingepflanzten Elektroden überwacht wurde) Signalausschläge verursachten. So etwas nennt sich "menschliche" Forschung und zu welchem Zweck?
Aber weiter.

Nehmen wir die Welt vielleicht ähnlich wahr, wie die Hundemütter, - aber merken es nicht mehr bewusst, - abgelenkt vom ständigen Lärmen und Rumoren unserer, seit Jahrtausenden andauernden, meist künstlich geschaffenen Wichtigkeiten und echten Notwendigkeiten?

Gedankenlesen, Hellsehen, Geistheilung, Fernwirken und sogar Poltergeistphänomene ... Kann so etwas auch für uns gelten? Indizien deuten auf eine solche Tatsache hin. Das heißt, schlummern möglicherweise latente Kräfte in uns?
Wenn nein, läuft hier seit Jahrtausenden was falsch, und wir haben es mit Dingen zu tun bekommen, die den Rahmen unseres Wirklichkeitsverständnisses sprengen.
Wenn ja, sind wir von der hilfreichen Wissenschaft nicht einmal über die Möglichkeit unserer möglichen Kräfte aufgeklärt worden ...

"Übersinnliche" Kräfte, die in Zeiten der ersten Menschen durchaus hilfreich waren, heute aber nur noch latent und sporadisch auftreten?

Und eigentlich, zur Befriedigung irgendwelcher Beifallklatscher, nur noch auf der Bühne willkommen sind. Und dort auch nur, um die Massen zu Erstaunen oder uns die Langweiligkeit des Lebens zu verkürzen ...
Opfer und Täter. Und das Gelächter der Menge.

Wo also sind die offiziellen Ergebnisse, Dokumentationen und Schlussfolgerungen einer solchen Forschung und in wie weit könnten sie unser tägliches Leben wirklich beeinflussen, wenn wir dem praktischen Gebrauch solcher Kräfte auf die Spur kämen, und wer hat da kein Interesse daran?
"Handy-Flatrates" zumindest, würden schnell überflüssig werden.

Wo sind die (eigentlich Aufsehen erregenden und revolutionären) Forschungen eines Cleve Backster oder eines Pierre Paul Sauvin? Wer hat überhaupt jemals von diesen Forschungen gehört?
Ich will hier nicht näher darauf eingehen, doch sei angemerkt, dass diese Forschungen eine "verdammte" moralische Komponente beinhalten, die nur durch unverantwortliches politisches und wirtschaftliches Desinteresse, Schweigen oder Wegsehen unterdrückt werden kann, konnte und wurde!


Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf!
Also ducken wir unsere Köpfe und schauen so unschuldig wie möglich in die Kamera, auf dass die große Inquisation an uns vorüberziehen möge, und uns nicht mit Lächerlichkeit isoliert. Bis heute bestimmen halt alteingesessene Weltbilder und Interessen.

Di

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Do

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